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Ernst Eduard Boesch

    26. Dezember 1916 – 12. Juli 2014
    Menschwerden - Menschsein
    Von Nagas, Drachen und Geistern
    Aran und Beat
    Zwischen Angst und Triumph
    Vorurteile. Ihre Erforschung und ihre Bekämpfung
    Musik, Sprache und die Sehnsucht nach dem Paradies
    • Musik, Sprache und die Sehnsucht nach dem Paradies

      Ausgewählte Schriften zur Handlungs- und Kulturpsychologie

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Warum kann uns eine atmosphärische Stimmung, die ein Garten, ein Raum oder ein Mensch verbreitet, so sehr in ihren Bann ziehen? Mit sorgsam ausgewählten Aufsätzen, die er auch selbst am meisten schätzte, entführt Ernst E. Boesch seine Leserinnen und Leser in die Welt der Musik, Literatur, Poesie, Malerei, zu scheinbar selbstverständlichen Tätigkeiten wie Lesen, Schreiben und Hören – und zur faszinierenden Frage nach dem Atmosphärischen.Seine scharfsinnigen und nachdenklich stimmenden Analysen sind untrennbar mit Fragen nach einem erfüllten Dasein verknüpft. Seine der Welt zugewandte, auf den ganzen Menschen fokussierende Kulturpsychologie bietet zahllose Anregungen, sich auf sich selbst zu besinnen und das eigene Leben in den Blick zu nehmen. Sein attraktiver literarischer Stil macht die Lektüre dieser Essays zu einem Lesevergnügen der besonderen Art.

      Musik, Sprache und die Sehnsucht nach dem Paradies
    • Aran und Beat

      nachdenkliche Geschichten zwischen West und Ost

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Geschichten in diesem Bändchen erzählen von Aran, einem jungen Mann in einem fernöstlichen Land, das am ehesten einem imaginativ verwandelten Thailand gleicht. Auch die zweite Hauptperson, der Missionar Beat, befindet sich in diesem Land. Es ist nicht das Thailand, das der Tourist erfährt, sondern ein Land mit einer traditionellen, magisch-animistischen Religiosität, die man in bäuerlichen Gegenden noch antreffen kann. Die Geschichten entführen in eine Fabulierwelt, in der ein Drache eine vordringliche Rolle spielt. Es gibt magische Orte und Rituale, mit denen ein weiser Mönch Besessenheit heilt. Allerhand Seltsames geschieht, Träume ängstigen und verführen. Alles aber verbindet sich mit Hintersinnigem, mit Nachdenken über das Erlebte und mit Gesprächen über Sinn und Glück, Schuld und Frömmigkeit, ja selbst Kunst und Musik. Der letzte Teil des Buches sucht in Gesprächen zwischen Beat und dem Abt Sawang dem tieferen Sinn des Glaubens nachzugehen. Der Erzählstil von Ernst Boesch lässt an Hermann Hesse denken, doch die Probleme, die er aufgreift, sind aktuell. Es gibt immer noch Magie und Besessenheit, und die Fortdauer religiöser Konflikte ist augenscheinlich. Deren Lösung, zu der die Erzählung behutsam hinführt, kann ein Ausweg sein aus scheinbar unüberwindbaren Gegensätzen. Wie – die Erzählung schildert es.

      Aran und Beat
    • Problemata - 97: Das Magische und das Schöne

      Zur Symbolik von Objekten und Handlungen

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Magie und Kunst gehen Bündnisse ein, wie etwa die religiöse Kunst Afrikas oder Asiens deutlich belegen. Untergründig lässt sich die magische Intention, Bedrohungen abzuwehren, noch bis in die moderne europäische Kunst hinein aufzeigen. Die sorgfältige Analyse magischen und ästhetischen Handelns, die hier vorgelegt wird, deckt deren komplementäre Beziehung auf; überdies weist sie nach, welche wichtige Funktion beide Handlungsarten in der Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Welt erfüllen.

      Problemata - 97: Das Magische und das Schöne