Im 18. Jahrhundert entwickelte sich der moderne Physikunterricht in Deutschland, weg von der aristotelischen Physik hin zur mechanistischen Physik Galileis und Newtons. Diese Arbeit beschreibt den Wandel in der Didaktikgeschichte, unterstützt durch Studien zu Physiklehrbüchern, und ist von großem Interesse für Physikdidaktiker und Historiker.
Gunter Lind Bücher






Das Inhaltsverzeichnis bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Physikunterrichts und der Lehrbücher im 18. Jahrhundert sowie verwandte Literaturformen. Es beginnt mit der Untersuchung der physikotheologischen Literatur und der Lehrbücher der angewandten Mathematik, gefolgt von populärwissenschaftlicher Literatur und Lehrmaterialien für das niedere Schulwesen. Der Abschnitt zur aristotelischen Physik behandelt den Begriff „Physik“, die scholastische Methode und Systematik. Die mechanistische Physik wird im Kontext der scholastischen Lehrtradition analysiert, einschließlich der dogmatischen Physik und der experimentellen Ansätze vor Wolff. Eine Fallstudie zu Christian Wolff beleuchtet die Unterscheidung der physikalischen Wissenschaften und die Methoden, die er einführte. Der Einfluss der Newtonianer auf die Nachfolge Wolffs wird ebenfalls thematisiert. Die neue Definition der Physik und die induktive Methode werden durch eine Fallstudie zu Pieter van Musschenbroek vertieft, während der Einfluss der Chemie und Mathematik auf die Physik behandelt wird. Alternativen zur newtonischen Experimentalphysik, wie Boscovichs System und Kants erkenntnistheoretische Begründung, werden ebenfalls untersucht. Abschließend wird der allgemeinbildende Physikunterricht zwischen 1820 und 1850 betrachtet, einschließlich der Lehrbücher für Universitäten, formaler und altersgerechter Bildung sowie methodischem Unterricht. Anme
Die hier gestellten Aufgaben sind für einen Physik-Leistungskurs eine willkommene Gelegenheit, die Kenntnis physikalischer Gesetze und Zusammenhänge kreativ anzuwenden und an neuartigen Problemstellungen auszuprobieren. Es sind sowohl theoretische als auch experimentelle Aufgaben aus den Bereichen Mechanik, Thermodynamik, Molekularphysik, Elektrizität und Magnetismus, Optik und Atomphysik vertreten