Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Fritz Fischer

    5. März 1908 – 1. Dezember 1999

    Fritz Fischer war ein deutscher Historiker, der für seine tiefgehende Analyse der Ursachen des Ersten Weltkriegs bekannt ist. Er gilt als bedeutendster deutscher Historiker des 20. Jahrhunderts, der sich mit diesem Thema auseinandersetzte. Seine Arbeit tauchte tief in die komplexen politischen und militärischen Faktoren ein, die zu dem globalen Konflikt führten. Fischers Ansatz zeichnete sich durch rigorose Forschung und unerschütterliche Entschlossenheit aus, die Wahrheit über die Ereignisse aufzudecken, die die moderne Geschichte prägten.

    Mozart auf der Reise nach Prag
    Die Elixiere des Teufels
    Aphorismen
    Griff nach der Weltmacht
    Hitler war kein Betriebsunfall
    Bündnis der Eliten
    • Bündnis der Eliten

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Dieses Buch bietet eine prägnante Zusammenfassung des Beitrags, den Fritz Fischer und seine Schule zur deutschen Historiographie im 20. Jahrhundert geleistet haben. Es lenkt insbesondere die Aufmerksamkeit auf die Kontinuität in der Entwicklung und den Machtstrukturen des Deutschen Reiches zwischen 1871 und 1945.

      Bündnis der Eliten
      4,5
    • Hitler war kein Betriebsunfall

      Aufsätze

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Zu Beginn der 60er Jahre lag die westdeutsche Geschichtswissenschaft in tiefem restaurativen Schlummer. Dann aber riß ein Paukenschlag die ehrwürdige Zunft aus dem Schlaf. Fritz Fischer veröffentlichte 1961 „Griff nach der Weltmacht“, ein Buch, das den Hamburger historiker über Nacht weltberühmt machte. Fischers Thesen über den Ursprung des Ersten Weltkriegs gingen ans Mark der deutschen Geschichte. Gab es, so hat er auch in seinen späteren Werken immer wieder gefragt, spezifische Strukturen gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Macht im Kaiserreich, die eine expansive, aggresive Außenpolitik begünstigt haben? Welche Rolle kam dabei den Eliten zu, und in welchem Maße hat ihr Einfluß Hitlers Aufstieg ermöglicht? Daß Fischer nicht um eine klare Antwort auf diese Fragen herumredet, zeigen die sieben Aufätze in diesem Band. Mit starken Argumenten stützen sie die zentrale These des berühmten Historikers: Hitler war kein Betriebsunfall der deutschen Geschichte.

      Hitler war kein Betriebsunfall
      4,3
    • Mit dieser berühmten Analyse der umstrittenen Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland griff der Hamburger Historiker zum ersten Mal einen Fragenkreis auf, der, wie Fischer nachweist, eine zentrale Stellung in der deutschen Politik während des Ersten Weltkrieges einnahm. Fischers Ergebnisse, von maßgebendem Einfluß auf Forschung, Lehre und Öffentlichkeit, fußen auf bis dahin nicht erschlossenen Akten.

      Griff nach der Weltmacht
      4,0
    • Aphorismen

      • 471 Seiten
      • 17 Lesestunden

      In acht Wachstuchhefte trug Georg Christoph Lichtenberg seine Einfälle, Anmerkungen, Beobachtungen, Notizen, Vorstufen, Entwürfe, Fragmente und Arbeitsmaterialien ein. Unsere Ausgabe, die der Literaturwissenschaftler Kurt Batt herausgab, bringt einen Querschnitt durch Lichtenbergs Aphorismensammlungen

      Aphorismen
      4,2
    • Manche Romane entfalten, obwohl vor fast 200 Jahren geschrieben, erst heute ihre ganze Wirkung. Waren zeitgenössische Leser von Die Elixiere des Teufels -- erstmals 1815 und 1816 in zwei Bänden erschienen -- eher überfordert, steht der Roman heute als ein Meisterwerk der Fantastik in zahlreichen Bücherschränken. Auf den ersten Blick erzählt Hoffmann eine nicht eben neue Schauergeschichte: Der Bruder Medardus ist ein hoch angesehenes, für seine feurigen Predigten bekanntes Mitglied der Klostergemeinde. Als ihm die Aufsicht über die Reliquienkammer übertragen wird, beginnt jedoch sein Niedergang. Unter den Schätzen befindet sich auch eine Flasche der Elixiere des Teufels, mit denen der Satan vor Jahrhunderten den heiligen Antonius verführen wollte. Ein Schluck aus der Flasche besiegelt seinen Abstieg. Obgleich seine Predigten feuriger denn je werden, verliert er sich in Selbstverliebtheit und entsagt so dem Göttlichen. In der Hoffnung, Medardus Seele zu retten schickt ihn der Prior des Klosters auf die Reise nach Rom. Einmal frei von den Mauern des Klosters, beginnt Medardus Kampf gegen den den Verführer. Seine Reise ist gegprägt von Lügen, Diebstahl und Mord. Immer wieder begegnet er Personen, die ihm erstaunlich ähnlich sind. In diesen findet er all seine Schwächen wieder, er schlüpft in ihre Rollen, versucht ihr Leben und findet letztlich doch wieder zu sich selbst zurück.

      Die Elixiere des Teufels
      3,8
    • Mörikes Künstlernovelle schildert einen fiktiven Tag aus dem Leben des hochverehrten Komponisten. Unterwegs nach Prag zur Uraufführung der Oper 'Don Juan' pflückt Mozart in einem herrlichen Schlosspark eine Frucht vom Pomeranzenbäumchen und wird dabei vom Gärtner erwischt. Der Streit endet mit einer Einladung aufs Schloss, wo soeben die Verlobung der Nichte des Grafen gefeiert wird. In kultivierter Gesellschaft gibt der Maestro eine Kostprobe aus seinem Werk und ruft damit eine erschütternde Wirkung bei der jungen Eugenie hervor …

      Mozart auf der Reise nach Prag
      3,2
    • Erinnerungen eines »Kofferträgers«

      Anekdoten aus einem bewegten Beamtenleben mit Karl Schiller, Helmut Schmidt und Willy Brandt

      • 308 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Dr. Fritz Fischer war Bundesbeamter in verschiedenen Ministerien und dabei für die Nord-Süd- Kommission sowie mehrere Jahre bei der Weltbank und dem IWF in Washington abgeordnet. In diesem Buch berichtet er über seine Arbeit mit Karl Schiller, Helmut Schmidt und Willy Brandt, die er alle sehr geschätzt hat. Er würdigt ihre politischen Verdienste, zeigt aber auch ihre menschliche, private Seite. Weiter gibt er Einblicke in die Arbeit der Weltbank und des IWF und stellt Überlegungen an, wie diese mitunter schwerfälligen und zumeist getrennt operierenden Institutionen mit ihrer gewaltigen Finanzkraft noch effektiver und zeitgemäßer wirken könnten. Was hierbei die EU angeht, so könnte sie eine viel größere Rolle spielen, wenn die gegenwärtige Zersplitterung auf zahlreiche Stimmrechtsgruppen mit Nicht-EU-Ländern beendet würde und letztlich die Gemeinschaft mit einer Stimme sprechen könnte. Vor dem Leser breitet sich das überaus ereignisreiche Leben eines scharfen Beobachters, humorvollen und pragmatischen und bei allem Pflichtbewusstsein so gar nicht »typischen« Beamten aus. Mit der gewählten Erzählform als Anekdotensammlung wird der Leser zugleich zum gelegentlichen und entspannenden Schmunzeln eingeladen.

      Erinnerungen eines »Kofferträgers«
    • Im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart sind die weltweit meisten Prunkschlitten erhalten geblieben, die nun dauerhaft im Residenzschloss Urach ausgestellt sind. Diese einzigartige Sammlung umfasst 25 Schlitten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und ist die größte ihrer Art. Der Herzog von Württemberg präsentierte sich mit diesen prunkvollen Schlitten, eskortiert von Fackelträgern und Paukern, in nächtlichen Umzügen durch die Stadt, um seine hohe soziale Stellung zur Schau zu stellen. Die Schlitten, oft von wilden Tieren und mythologischen Figuren gezogen, waren Teil der aufwendigen Repräsentation des Absolutismus und wurden wie Bühnenspektakel inszeniert. Die Ausstellung und der begleitende Katalog bieten Einblicke in die Kulturgeschichte des Schlittens und die hohe Qualität der Hofkunst in Württemberg. Der von Fritz Fischer bearbeitete Band zeigt die Schlitten in prächtiger Optik, mit reicher Ornamentik und Figurenwerken, die mythologische, groteske oder karnevalistische Motive aufgreifen. Informative Texte erläutern die Geschichte und Gepflogenheiten der Schlittenfahrten sowie die kunsthistorische Bedeutung der Fahrzeuge.

      Dem Volk zur Schau
    • Palma Kunkel

      nebst vierzehn Gedichten aus Gingganz

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Palma Kunkel