Was ist Adultismus?
Die Macht der Erwachsenen über die Kinder. Eine Einführung für Jugendliche






Die Macht der Erwachsenen über die Kinder. Eine Einführung für Jugendliche
Children in the Global South continue to be affected by social disadvantage in our unequal post-colonial world order. With a focus on working-class children in Latin America, this book explores the challenges of promoting children's rights in a context of decolonization.
Politische Subjektivität und die Gegenrechte der Kinder
Das Buch beleuchtet die Debatte und Forschung zu Kinderrechten. Es macht auf Themen aufmerksam, die bisher vernachlässigt wurden, und skizziert neue Konturen und ethische ebenso wie politische Herausforderungen einer kritischen Kinderrechtsforschung, die sich den Kindern als sozialen Subjekten verpflichtet sieht. Es greift hierzu Diskussionen auf, die im Globalen Süden, insbesondere in Lateinamerika geführt werden.
Die Macht der Erwachsenen über die Kinder. Eine kritische Einführung
Rassismus und Sexismus sind weit verbreitete Formen der Diskriminierung, doch die oft übersehene Machtstruktur des Adultismus, der junge Menschen betrifft, bleibt kaum thematisiert. Kinder und Jugendliche erfahren Adultismus durch Geringschätzung, Stigmatisierung, Fremdbestimmung und andere negative Erfahrungen. Dies kann zu Unsicherheit, Frustration oder sogar Resignation führen, wobei einige den erlebten Schmerz an Schwächere weitergeben. Adultismus tarnt sich häufig hinter Maßnahmen, die den Schutz junger Menschen vorgeben, und ist so alltäglich, dass er selten als Problem erkannt wird. In der Wissenschaft ist er bisher kaum untersucht worden. Die Autoren betrachten Adultismus sowohl als Diskriminierungsachse als auch als strukturelles Machtverhältnis, das in Institutionen, Raumgestaltung und Politik verankert ist. Sie zeigen anhand zahlreicher Beispiele, wie Adultismus das Zusammenleben zwischen jungen und älteren Menschen beeinflusst, und erklären, wie er entsteht und sich perpetuiert. Zudem präsentieren sie Ansätze, um Adultismus zu bekämpfen, sowohl durch Erwachsene als auch durch Kinder und Jugendliche, in privaten, beruflichen und politischen Kontexten. Ihr Werk dient als Anregung zum Handeln für eine Gesellschaft, in der junge Menschen und zukünftige Generationen zu ihrem Recht kommen.
This book uses a wide range of international case studies from the Global South to examine the stark repercussions of colonial conquest on children's lives and childhood policy today. Liebel shows the work that we must do to decolonize childhoods globally and ensure that children's rights are better promoted and protected.
Was würde aus der Welt, wenn Kinder an der Macht wären? Ein sinnloses Gedankenspiel? Eine schiefe Utopie? Kinder sind in ihrem Leben in vielerlei Hinsicht mit Macht konfrontiert. Im Buch geht es darum, die Handlungsmöglichkeiten von Kindern zu erkunden. Mit Beispielen aus verschiedenen Zeiten und Weltregionen wird gezeigt, was Kinder könnten, wenn man sie liesse. Und wenn sie die nötige Solidarität und Unterstützung derer fänden, die bisher noch Macht über sie haben. Es geht nicht darum, Macht über andere zu gewinnen, sondern darum, zu einem gleichgewichtigen Miteinander zu finden. Manfred Liebel, Dipl.-Soziologe, Dr. phil., war bis 2005 Professor für Soziologie an der Technischen Universität Berlin; er ist heute Direktor des Instituts für Internationale Studien zu Kindheit und Jugend an der Internationalen Akademie Berlin (INA) und Leiter des weiterbildenden Masterstudiengangs Childhood Studies and Children's Rights an der Freien Universität Berlin. (Quelle: www.buch.ch)
Die Arbeit von Kindern ist weder ein Relikt vergangener Zeiten noch zurückgebliebener Gesellschaften. Mit Blick auf Lateinamerika, Afrika und Asien ebenso wie auf Europa und Deutschland schärft das Buch den Blick für die Vielfalt der Formen und Bedeutungen, die Arbeit für Kinder hat und haben kann. Der Autor hinterfragt eingeschliffene Reflexe und vermeintliche Gewissheiten und Urteile und zeigt anhand mehrerer Studien, dass bisherige Maßnahmen gegen Kinderarbeit kritisch zu hinterfragen sind