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Peter Dettmering

    1. Jänner 1933 – 1. Jänner 2013
    Das Vermüllungssyndrom
    Psychoanalyse als Instrument der Literaturwissenschaft
    Von Shakespeare zu T. S. Eliot
    Dichtung und Psychoanalyse
    • Das Vermüllungssyndrom

      Theorie und Praxis

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Das "Messie"-Syndrom, auch als "Vermüllungssyndrom" bekannt, beschreibt ein Phänomen, bei dem Menschen ihre Wohnungen durch die Anhäufung wertloser Gegenstände unbewohnbar machen. Diese Betroffenen sind oft von Kündigung, Zwangsräumung oder Unterbringung bedroht. Die zugrunde liegende Ursache ist eine unzureichende Fähigkeit, zwischen brauchbaren und unbrauchbaren Dingen zu unterscheiden und entsprechend zu handeln. Während weniger schwer betroffene Personen möglicherweise Unterstützung von bereits geheilten "Messies" erhalten können, sind die schwereren Fälle ohne Intervention von Behörden und Justiz kaum zu beeinflussen. Diese extremen Fälle sorgen häufig für mediale Aufmerksamkeit. Der vorliegende Band hat drei Hauptziele: erstens, die Ursachen des Vermüllungssyndroms darzustellen; zweitens, ein besseres Verständnis für die Betroffenen zu fördern; und drittens, mögliche Hilfsmaßnahmen aufzuzeigen. Die Zielgruppe umfasst Sozialpädagogen, Ärzte, Psychologen, Journalisten sowie Mitarbeiter von Gesundheits- und Sozialämtern, ebenso wie Betroffene und deren Angehörige. Renate Pastenaci, die als Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin tätig ist, hat sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt und ist als Expertin in den Medien präsent. Peter, ein erfahrener Psychotherapeut, hat ebenfalls umfangreiche Kenntnisse in diesem Bereich.

      Das Vermüllungssyndrom2004
    • Der Band enthält 14 Arbeiten zu englischsprachigen Autoren, die sich teils mit einzelnen Werken (Romane und Erzählungen von Emily Brontë, Charles Dickens, Robert Louis Stevenson, E. M. Forster) oder auch mit ganzen Werkreihen beschäftigen, so den „Romances“ von Shakespeare - denen im Gesamtwerk des Dichters eine Sonderrolle eignet - oder dem Werk von Henry James. Letzerem fällt mit vier Arbeiten ein besonderer Schwerpunkt zu. Fast das Gleiche gilt für T. S. Eliot, dem drei Aufsätze gewidmet sind, einer von ihnen den 1936 bis 1942 entstandenen „Four Quartets“. Diese sind - in einer 1961 bis 1963 entstandenen eigenen Übersetzung - ebenfalls in dem Band erhalten. Eine Übersetzung von S. T. Coleridge, „The Rime of the Ancient Mariner“ stammt aus dem Jahre 1968 und stellt den Versuch dar, diesem um 1800 entstandenen Gedicht, das schon mehrfach ins Deutsche übertragen worden ist - so unter anderem von Ferdinand Freiligrath - einen moderneren Sprachduktus zu verleihen. Ein großer Teil der Arbeiten ist bisher nicht veröffentlich worden, andere Arbeiten - so über Coleridge und Forster - wurden für diesen Band neu formuliert. Insgesamt ist der Band der Audruck einer über 50 Jahren reichenden intensiven Beschäftigung mit der englischen Literatur, die in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende mit dem Sehen enlischer Filme und dem Lesen von Dickens-Romanen begann.

      Von Shakespeare zu T. S. Eliot2003