Wenn es Gott gibt, warum ist die Welt dann voller Katastrophen und Kriege? Immer mehr Menschen rebellieren gegen die Sprachlosigkeit der Kirchen auf die Frage nach der Gerechtigkeit eines angeblich allmächtigen Gottes. Sie verlangen nicht Rituale und fromme Lieder, sondern Wahrheit. Heiner Geißler übt fundamentale Kritik an den theologischen Trugbildern von der Verantwortung Gottes für die Leiden der Menschheit.
Was müsste Luther heute sagen? ist eine sehr persönliche Annäherung an den Reformator durch den Jesuitenschüler und Katholiken Heiner Geißler. Könnte Martin Luther auch heute die Welt verändern? Was müsste er jetzt in den christlichen Kirchen reformieren? Geißler spannt einen Bogen zwischen Luther und Papst Franziskus. Und er zeigt, warum es zu einem Unglück für die ganze Menschheit werden muss, wenn die Einheit der Kirchen von den Verantwortlichen weiter verhindert wird.
Der Faden ist gerissen: Politik und Bürger driften auseinander. Immer mehr Menschen wollen ihr Schicksal ohne die politischen Parteien selber in die Hand nehmen. Sie gehen nicht mehr zur Wahl, sondern auf die Straße. Diese Krise der Demokratie braucht eine Antwort.
Flughafen Berlin, Stuttgart 21, Atomkraft, Schulreform: In Deutschland findet ein Bürgeraufstand statt. Heiner Geißler, der Schlichter von S 21, nennt die Hintergründe für den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen die offizielle Politik: Die Trennung von Geist und Macht, die Herrschaft der Märkte über die des Volkes, die Ökonomisierung der Gesellschaft, die fehlende Transparenz der bürokratischen Genehmigungsverfahren begründen die Krise der Demokratie ebenso wie die Defizite des Parlamentarismus in einer Mediendemokratie mit Internet und Facebook. Vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen mit S 21 entwirft Geißler neue Formen einer Bürgerbeteiligungsdemokratie und offenen Diskursrepublik, die das verloren gegangene Vertrauen zurückgewinnen und der Demokratie neue Perspektiven geben können.
Wo finden wir das Glück? Bisher hat es niemand geschafft, das Himmelreich auf Erden zu errichten. Glücklich zu sein – das scheint dem einzelnen manchmal möglich, allen zusammen aber unmöglich. Viele haben das Paradies daher ins Jenseits verschoben und die Menschen mit ihren Nöten allein gelassen. In diesem faszinierenden Buch setzt sich Heiner Geißler mit verschiedenen Wegen zu einer besseren Welt auseinander und schildert seine ganz persönliche Suche nach dem Glück. «Legen Sie dieses Buch neben Ihr Bett, lesen Sie jeden Abend ein Kapitel – Sie werden merken, es wird sehr schnell mehr als nur ein Kapitel. Man möchte gar nicht mehr aufhören.» Elke Heidenreich
Der Bestand der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart dokumentiert das gesamte Spektrum der Zeichenkunst seit dem späten Mittelalter. Die Sammlung umfasst Beispiele mittelalterlicher Buchmalerei, Arbeiten aus der Zeit Martin Schongauers und der Renaissance, darunter Hell-Dunkel-Zeichnungen aus der Werkstatt Hans Baldungs und Scheibenrisse Schweizer Künstler. Schwerpunkte der manieristischen Kunst liegen bei den Kulturzentren München, Augsburg und Prag sowie am württembergischen Hof in Stuttgart. Große Gruppen barocker Zeichnungen gibt es von Johann Heinrich Schönfeld, den Künstlerfamilien Roos und Sandrart sowie bei den Entwürfen für Altäre süddeutscher Kirchen. Der Bestandskatalog erfasst die 1 000 Zeichnungen aus deutschsprachigen Ländern bis 1700, die zum Großteil hier erstmals vorgestellt und abgebildet werden. Ausstellung Nutzen und Schönheit: Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart 31.3.–1.7.2007
Aufbauend auf »Der Anerkennende Erfahrungsaustausch« (Campus 2004) zeigen die Autoren anhand von Erfahrungsberichten von Managern, Betriebsräten und Mitarbeitern, wie man die Stärken des Modells ausbauen sowie Schwächen und Probleme beheben kann. Fragebögen und Checklisten ergänzen den Praxisnutzen des Buches und erläutern, wie aus Fehlzeitenverwaltung Produktivitätsmanagement wird.
Was würde Jesus heute sagen? Warum gerieten die Leute außer sich, wie der Jesus-Biograph Matthäus schreibt, als sie seine Worte hörten? Was an ihm hat die Menschen fast verrückt gemacht? Warum forderten die Machthaber seinen Tod? Was würde Jesus heute sagen? Heiner Geißler erzählt die unerhörte Geschichte des Jesus von Nazareth. Dabei beschäftigt er sich mit Originaltexten, kommt falschen Übersetzungen auf die Spur und schildert, mit welchen Folgen sich Jesus in die damaligen Machtverhältnisse eingemischt hat. Er überträgt die Aussagen des Evangeliums auf die heutige Zeit und konfrontiert die politische, kulturelle und ökonomische Gegenwart mit der schönsten und zugleich revolutionärsten Botschaft der Weltgeschichte.
Dr. Heiner Geißler, geboren am 3. März 1930, drei Söhne, vier Enkelkinder, studierte als Mitglied des Jesuitenordens vier Jahre Philosophie in München und anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Er war Richter, dann Jugend-, Sozial- und Sportminister in Rheinland-Pfalz. Bundesminister für Jungend, Familie und Gesundheit in Bonn. Zahlreiche sozialpolitische Neuerungen wie die Einführung von Sozialstationen, Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub sowie das erste Kindergarten-, Krankenhausreform- und Sportförderungsgesetz wurden von ihm durchgesetzt. Als Generalsekretär machte Heiner Geißler die CDU zu einer modernen Programmpartei. Zu seinen bekanntesten Buchveröffentlichungen zählen: „Die Neue Soziale Frage“, „Abschied von der Männergesellschaft“, „Der Irrweg des Nationalismus“, „Bergsteigen“, „Das nicht gehaltene Versprechen: Politik im Namen Gottes“, „Zeit das Visier zu öffnen“, „Intoleranz“. Im Rowohlt·Berlin Verlag erschienen seine Bücher "'Wo ist Gott?' Gespräche mit der nächsten Generation„ und “Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums". Heiner Geißler war begeisterter Bergsteiger, Kletterer und Gleitschirmflieger. Er starb am 12. September 2017.
Dr. Heiner Geißler, geboren am 3. März 1930, drei Söhne, vier Enkelkinder, studierte als Mitglied des Jesuitenordens vier Jahre Philosophie in München und anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Er war Richter, dann Jugend-, Sozial- und Sportminister in Rheinland-Pfalz. Bundesminister für Jungend, Familie und Gesundheit in Bonn.Zahlreiche sozialpolitische Neuerungen wie die Einführung von Sozialstationen, Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub sowie das erste Kindergarten-, Krankenhausreform- und Sportförderungsgesetz wurden von ihm durchgesetzt. Als Generalsekretär machte Heiner Geißler die CDU zu einer modernen Programmpartei.Zu seinen bekanntesten Buchveröffentlichungen zählen: „Die Neue Soziale Frage“, „Abschied von der Männergesellschaft“, „Der Irrweg des Nationalismus“, „Bergsteigen“, „Das nicht gehaltene Versprechen: Politik im Namen Gottes“, „Zeit das Visier zu öffnen“, „Intoleranz“. Im Rowohlt·Berlin Verlag erschienen seine Bücher "'Wo ist Gott?' Gespräche mit der nächsten Generation„ und “Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums".Heiner Geißler war begeisterter Bergsteiger, Kletterer und Gleitschirmflieger. Er starb am 12. September 2017.
Als kleiner Junge verbrachte ich einige Jahre in Tuttlingen, am Rand der schwäbischen Alb, wo eine der schönsten Kletterlandschaften Deutschlands liegt. Oberhalb unseres Hauses gab es kleine Felsen, darunter der Nasenfelsen, etwa vier oder fünf Meter hoch. Es reizte mich, die Kante hinauf- und hinunterzuklettern, angetrieben von kindlicher Neugier und Abenteuerlust. Ein missratener Sprung vom Garagendach mit einem Regenschirm sollte mir eine Lektion fürs Gleitschirmfliegen geben. Das Klettern lernte ich autodidaktisch, erkundete die Umgebung im Donautal, wo man vor vierzig Jahren noch nach Belieben klettern, laufen und wandern konnte. Heute sind von etwa 500 Felsen 490 gesperrt, eine überzogene Naturschutzmaßnahme. In den Allgäuer Alpen erlebte ich meine erste Hochgebirgswanderung auf dem Heilbronner Weg. Der erste Zweitausender, den ich bestieg, war das Hohe Licht, gefolgt von der Mädelegabel und dem Hochvogel. Bei dieser Tour begegnete ich der Gefährlichkeit des Bergsteigens: Auf dem Weg zur Rappenseehütte fiel uns ein Rucksack entgegen, dessen Besitzer beim Alpenrosenpflücken ausgerutscht war. Dr. Heiner Geißler, seit 1965 Mitglied des Bundestages, war unter anderem Sozialminister von Baden-Württemberg und Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit.
Wiederaufbau und Wohlstandswachstum haben die soziale Frage nicht gelöst. Auch in unserer Gesellschaft gibt es noch ganze Bevölkerungsgruppen, denen oft Wesentliches zu einem menschenwürdigen Leben fehlt. Sie haben keinen Anwalt, der ihre Rechte wirkungsvoll vertritt. Ihre Probleme dringen daher nur sehr langsam ins öffentliche Bewusstsein, zumal es sich um Notstände handelt, die mit den klassischen Mitteln der Sozialpolitik kaum zu lösen sind. Was können wir tun, um diesen Menschen zu helfen? Dieses Taschenbuch analysiert den Wandel der sozialen Frage, verschafft dem Leser einen nüchternen Überblick über verdeckte Konfliktfelder und beschreibt, was der Staat und was der Einzelne zur Lösung beitragen kann.