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Alois Gerlich

    Mittelalter
    Geschichtliche Landeskunde des Mittelalters
    Territorium, Reich und Kirche
    • Territorium, Reich und Kirche

      Ausgewählte Beiträge zur mittelrheinischen Landesgeschichte

      Unter den Leitbegriffen Territorium – Reich – Kirche vereint dieser Band fünfzehn Beiträge des Mediävisten und Landeshistorikers Alois Gerlich, der zwischen 1973 und 1993 an der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität lehrte. Die Sammlung bietet einen Querschnitt durch Gerlichs Lebenswerk und zielt darauf ab, methodisch und inhaltlich wichtige Beiträge zu zentralen Themen der spätmittelalterlichen Landes- und Reichsgeschichte wieder verfügbar zu machen. Gerlich hat es verstanden, landesgeschichtliche Detailarbeit für die Reichsgeschichte fruchtbar zu machen, wobei das Mittelrheingebiet als Kernlandschaft seiner Forschungen dient. Die vier Kurfürstentümer – die Erzbistümer Mainz, Köln und Trier sowie die rheinische Pfalzgrafschaft – stehen im Mittelpunkt seiner Untersuchungen, die grundlegende Fragen der spätmittelalterlichen Reichsverfassung ansprechen. Einige Studien bieten eine Gesamtschau der reichsgeschichtlichen Entwicklung zwischen Interregnum und dem beginnenden 15. Jahrhundert unter der Leitproblematik Königtum – Kurfürstenfronde. Neben den Kurfürsten spielen auch lokale Grafensippen eine Rolle, die die landschaftlichen Entwicklungen beeinflussen. Der Begriff Mittelrhein bezeichnet zwar das räumliche Kerngebiet, schließt jedoch benachbarte Landschaften wie Franken, Hessen/Thüringen, Rheinland und Oberrhein sowie Bayern, Österreich und Böhmen ein. Ein Register ermöglicht den Zugang zu den zwischen 1953 und 1998 erschiene

      Territorium, Reich und Kirche2005
    • Mittelalter

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die neu gestaltete Dauerausstellung präsentiert die Geschichte von Schloss Heidelberg und der Pfalzgrafschaft bei Rhein vom Mittelalter bis zum Tod des Kurfürsten Ottheinrich 1559. Sie verdeutlicht die hegemoniale Stellung der Kurpfalz im Spätmittelalter am Mittel- und Oberrhein. Die Pfalzgrafen hatten eine besondere Rolle im Alten Reich, waren von der Zentralgewalt abhängig und entwickelten frühzeitig eine eigene Staatlichkeit, was ihnen eine Sonderstellung unter den Reichsterritorien verschaffte. Schloss Heidelberg, als ehemaliger Sitz des pfalzgräflichen Hofes, bietet den idealen Rahmen für die Ausstellung, wobei der restaurierte Rittersaal Teil der Präsentation ist. Im Vergleich zur ersten Auflage des Begleitbandes zur Sonderausstellung enthält die zweite Auflage zwei neue Beiträge zur Geschichte des 16. Jahrhunderts. Insgesamt 13 namhafte Autoren vertiefen Themen wie die Bedeutung der Pfalz als Kunstlandschaft, ihre territoriale Entwicklung und die Baugeschichte des Heidelberger Schlosses. Der Katalogteil umfasst 35 bedeutende Exponate von künstlerischem und historischem Wert. Eine Vielzahl an Abbildungen, Karten und Stammtafeln veranschaulichen den historischen Rang der Kurpfalz als damals bedeutendstes weltliches Kurfürstentum.

      Mittelalter2002