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Horst Hensel

    2. Mai 1947
    Majoks Spiel
    Lesebuch Dieter Treeck
    Salz & Eisen
    Lesebuch Horst Hensel
    Geschichten vom starken Balthasar
    Tango und Theater
    • "Salz & Eisen" ist ein Epos über den vergessenen Bürgerkrieg 1920 an der Ruhr, das Themen wie Sieg, Verrat, Liebe und Tod behandelt. Der Roman beleuchtet die gescheiterte Verteidigung einer Republik und regt zur Reflexion über alternative Geschichtsperspektiven an.

      Salz & Eisen2024
    • Tango und Theater

      • 225 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der Roman spielt in Bielefeld, Gütersloh, Kamen, Dortmund und Köln sowie auf Kuba. Vom ersten bis zum letzten Kapitel zieht sich der Tango durch die Erzählung, ein sinnlich-melancholischer Tanz, der das Lebensgefühl von Keller und Conny prägt. Kohlberg, der Star der Theatergruppe des Gefängnisses Brackwater, ist während der Rückkehr von einer Aufführung entkommen. Die Mordkommission unter der Leitung von Conny Schulze-Hartwigks ermittelt, während Gefängnislehrer Ulrich Kellermann über die Situation nachdenkt. Die Ermittlungen ziehen sich hin, Kohlberg bleibt verschwunden, und die Gefahr für die Öffentlichkeit wächst. Keller macht Urlaub auf Kuba, wo er Bekanntschaften erneuert und Veränderungen wahrnimmt. Nach seiner Rückkehr erfährt er vom Freitod seines Lehrerkollegen Kornmüller, dem Regisseur der Theatergruppe. Keller begibt sich erneut auf die Suche nach Kohlberg und macht eine entscheidende Entdeckung. Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte und bietet eine präzise Darstellung der Arbeit einer Mordkommission sowie des Alltags in einem Gefängnis und einer Gefängnisschule, jenseits aller Krimi-Klischees. Ein besonderer Reiz des Buches liegt in der geschickten Verbindung unterschiedlicher Welten: das Leben hinter Gefängnismauern, die Faszination für den Tango und der Alltag auf Kuba.

      Tango und Theater2009
    • Erziehen lernen!

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Negatives Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen hat sich zu einem Massenphänomen entwickelt, was einen gesellschaftlichen Erziehungsnotstand zur Folge hat, der die Bildung massiv beeinträchtigt. Schüler sind oft nicht mehr in der Lage, komplexe Sätze zu bilden, und verbale Entgleisungen sind für sie normal. Emotionale Verarmung führt dazu, dass sie auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschrecken. Eltern sind häufig entweder nicht bereit oder nicht in der Lage, das Verhalten ihrer Kinder zu sanktionieren, oft weil sie selbst unsoziales Verhalten vorleben. Die Politik und die Öffentlichkeit ignorieren die Probleme und schieben die Verantwortung den Lehrern zu. Horst Hensel beschreibt schonungslos die deutsche Schullandschaft: das unsoziale Verhalten von Schülern, das Versagen der Eltern und die Nöte der Lehrer. Sein Werk ist ein Plädoyer für Erziehung, das vor allem Eltern anspricht, die sich ihrer Verantwortung nicht entziehen dürfen. Auch Lehrer müssen lernen, zu erziehen, um Unterricht und Bildung aufrechtzuerhalten. Mit über 30 Jahren Erfahrung als Schulpraktiker verleiht Hensel seiner Analyse Substanz und bietet Handlungskonzepte sowie Lösungsansätze für die tägliche Arbeit seiner Kollegen, die oft keine Stimme in der Öffentlichkeit haben.

      Erziehen lernen!2005