Dieser Romanführer von Rolf Vollmann ist selbst ein Roman und bietet eine große Erzählung über bedeutende Erzähler. Vollmann präsentiert etwa tausend Romane aus europäischer und amerikanischer Literatur sowie dreihundert Romanciers, die er leidenschaftlich gelesen hat. Er empfiehlt Bücher, die ihm gefallen, und kritisiert überschätzte Werke offen.
Dieser Romanführer von Rolf Vollmann ist selbst ein Roman und bietet eine große Erzählung über bedeutende Erzähler. Vollmann präsentiert etwa tausend Romane aus europäischer und amerikanischer Literatur sowie dreihundert Romanciers, die er leidenschaftlich gelesen hat. Er empfiehlt Bücher, die ihm gefallen, und kritisiert überschätzte Werke offen.
Wer hat nicht den Traum, mal eine Weltreise zu unternehmen? Bei Rolf Vollmanns Reise um die Welt kann man das Staunen wieder lernen und ferne Gegenden erforschen. Da gibt es »Taubeninseln«, auf denen ausschließlich Möwen wohnen und Krebse, die 60 cm groß werden können und sich mit Vorliebe von Kokosnüssen ernähren. Und natürlich trifft man unzählige interessante Menschen und Bräuche.
Rolf Vollmann, Lustleser par excellence, brillanter Autor und Literaturkenner, macht mit über tausend Romanen aller europäischen und amerikanischen Literaturen bekannt. Sein Werk ist eine fulminante Werbung für das intelligente Lesen und eine fesselnde Chronik der Roman-Literatur - verschränkt mit über dreihundert biographischen Skizzen und unterbrochen von Warnhinweisen vor Langweilern und überschätzten Romanciers.
Neues vom Literaturführer! Lust und Leidenschaft, Erotik und Sinnlichkeit sind für den Literaturliebhaber Rolf Vollmann entscheidende Antriebe zum Lesen. Wie schon bei seinem Bestseller „Die wunderbaren Falschmünzer“ will er mit seinem „Roman-Navigator“ die Leselust anheizen. Vergnügt flaniert er durch 200 Jahre Romangeschichte und stellt bekannte und weniger bekannte Bücher aus der Zeit von 1959 bis 1759 vor. Jedem Jahr ordnet er einen Lieblingsroman zu. Beginnend mit der „Blechtrommel“ von Günter Grass bis hin zu den Wurzeln des Genres, zu Laurence Sternes „Tristram Shandy“. Vollmann trifft seine Auswahl unabhängig von Bestsellerlisten, und er pflückt aus jedem Roman ein Detail, mit dem er den Leser zu verführen trachtet: eine Gestalt, einen Satz oder auch eine biographische Anekdote.
Ginover statt Artus, Jeschute statt Parzival: In dieser Erkundung der mittelhochdeutschen Romane um 1200 werden die Frauen nicht als Beiwerk, sondern als Hauptfiguren präsentiert. Rolf Vollmann führt uns mit erzählerischer Leichtigkeit in die Sagenwelten von Artus und Co. ein und kommentiert das Geschehen, wodurch das Mittelalter lebendig wird. Während Figuren wie Parzival und Lancelot weithin bekannt sind, bleiben die großen Frauen oft im Schatten. Ginover (Guinevere) wird zwar erwähnt, doch Jeschute und Sigune aus Wolframs Parzival sind nur wenigen vertraut. Vollmann rüttelt an den Geschlechterverhältnissen dieser Zeit und zeigt, dass Frauen die Zentren der Geschichten sind.
Wir begegnen der jungen Lavinia, die sich leidenschaftlich für Eneas interessiert, und der Königin Ginover, die zwischen ihrem Ehemann Artus und Geliebten Lancelot steht. Sigune, eine Frau aus der Gralssippe, sitzt mit ihrem toten Geliebten in einer Linde, während die schöne Enite bei Hartmann von Aue ihren faulen Mann wieder motivieren muss. Schließlich gibt es die hübsche Jeschute, über die der unerfahrene Parzival stolpert, was zu dramatischen Konsequenzen führt. Vollmann präsentiert uns ein facettenreiches Bild der Frauen des Mittelalters: forsch, eigensinnig, manchmal unbarmherzig, aber immer schön.
Der Claude Simon-Navigator von Rolf Vollmann ist eine einfühlsame Einführung in das komplexe Werk des Nobelpreisträgers Claude Simon. Vollmann bietet umfassende Inhaltsangaben und reflektierende Analysen, die sowohl Neugierige als auch Kenner ansprechen und eine Hommage an Simons literarisches Erbe darstellen.
»Romanführer« gibt es genug, aber sie haben einen kleinen Nachteil: Sie stehen nur zum Nachschlagen im Regal, man kann sie nämlich nicht lesen. Eine Art Roman der Romane. Rolf Vollmann zählt nicht nur Autoren auf, er ist selbst einer, und sein Buch ist eine große Erzählung, die davon handelt, was die großen Erzähler von 1800 bis 1930 alles erzählt haben. Statt eines Datenspeichers haben wir also ein Buch der Verführungen vor uns. Anders als die meisten Literaturhistoriker und -kompilatoren ist Vollmann ein leidenschaftlicher Romanliebhaber; und somit kann sich, wer sein Werk zur Hand nimmt, darauf verlassen, dass er alle Bücher, von denen er spricht, tatsächlich gelesen hat. Es sind gut tausend Romane aus allen europäischen und amerikanischen Literaturen und rund dreihundert Romanciers, die er uns vorstellt. Es sind Romane, die ihm gefallen haben, die er für lebendig hält und von denen er sich vorstellt, dass auch wir sie mit Lust und Liebe lesen werden – wie seinen »Romanverführer«.
Shakespeare's Arche - Ein Alphabet von Mord und Schönheit. In diesem Werk wird die komplexe Beziehung zwischen Mord und Schönheit in Shakespeares Werk untersucht. Es bietet eine tiefgehende Analyse der Themen und Motive, die in seinen Stücken präsent sind.
Mit der vollständigen „Selbstbiographie“ von Heinrich Schliemann
178 Seiten
7 Lesestunden
Ganz erstaunlich ist es, das Leben des Heinrich Schliemann. Rolf Vollmann, Schriftsteller und Feuilletonist, erzählt es geistreich, mitunter scharfzüngig, dann wieder poetisch: Vollmanns Reise zu Schliemann ist eine Liebeserklärung an Mecklenburg. Denn in Mecklenburg hat es angefangen mit den großen trojanischen Träumen, zuerst bei Johann Heinrich Voss, dem berühmten Übersetzer von Homers 'Ilias', und gleich darauf bei Heinrich Schliemann, dem rastlos die Antike suchenden Ausgräber. Wer will, der findet hier, immer hinter Schliemann her, zudem einen Reiseführer zwischen Schwerin und Müritzsee. Die Schliemannsche 'Selbstbiographie' ist Teil des Bandes und einfach spannend: Kindheit in Mecklenburg, Schiffbruch vor Holland, Banker in Amerika, Kaufmann in Petersburg, Moskau, Paris. Sprachgenie, Schatzgräber, Archäologe wollte er sein und deckte unter anderem spektakulär in Troja seinen „Schatz des Priamos“ auf, in Mykene die Gräber mit den sagenhaften Goldschätzen, der „Maske des Agamemnon“...