Donatien Alphonse François, Comte de Sade, bekannt als Marquis de Sade, abgekürzt: „D.A.F. de Sade“, (* 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris) war ein französischer Adeliger aus dem Haus Sade. Er wurde bekannt durch seine gewaltpornographischen Romane, wovon er die meisten während jahrzehntelanger Aufenthalte in Gefängnissen und Irrenanstalten schrieb. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Handlung durch lange philosophische Passagen radikal-atheistischer und materialistischer Konzeption unterbrochen wird. Diese philosophischen Diskurse dienen zum einen der Rechtfertigung des grausamen Plots und zum anderen der Propagierung seiner libertären Ansichten.
Die erste vollständige deutsche Übersetzung von Sades bedeutendem Doppelroman bietet einen tiefen Einblick in die komplexen Charaktere Justine und Juliette. Während Justine nach Tugend strebt und an den Widrigkeiten des Lebens leidet, verkörpert Juliette die Ausschweifung und das Streben nach Vergnügen. Der Roman thematisiert moralische Dilemmata, die Suche nach Glück und die Abgründe menschlicher Natur. Diese Übersetzung ermöglicht es den Lesern, die provokanten Ideen und die stilistische Brillanz Sades in vollem Umfang zu erleben.
Die erste vollständige deutsche Übersetzung von Sades umfangreichem Doppelroman bietet einen tiefen Einblick in die komplexen Themen von Moral, Lust und Verzweiflung. Die Geschichten von Justine und Juliette kontrastieren die Schicksale zweier Frauen, die unterschiedliche Lebenswege und Philosophien verkörpern. Während Justine für Tugend und Unschuld steht, verkörpert Juliette die Freizügigkeit und das Streben nach Vergnügen. Diese Neuübersetzung ermöglicht es den Lesern, Sades provokante Erzählweise und seine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft in vollem Umfang zu erleben.
Skandalös, behaupten die einen. Schmerzhaft notwendig, sagen die anderen, wenn es um den Blick in die Abgründe menschlicher Triebe und Gefühlswelten geht. Die »120 Tage« des »göttlichen Marquis« polarisieren wie kaum ein zweites Werk der Weltliteratur. Vier Ehrenmänner halten 42 Frauen und Knaben auf einem Schloss gefangen und beraten, was mit ihnen zu tun sei. Da sie sich unbeobachtet wähnen, erliegen sie ihren Gelüsten und Begierden. Als philosophischer Provokateur tritt der Marquis im zweiten Band auf, den sieben Dialogen seiner »Philosophie im Boudoir«: In der fantasievollen sexuellen Ausschweifung fallen die Schranken überkommener Moral und Konvention, und nur durch egozentrische Lüsternheit gelingt es dem Menschen, sich selbst zu befreien.
This version of a classic work is simplified rather than toned down. It is an honest attempt to retell the essence of the masterpiece without losing the strength or the flavor while retaining enough of the philosophy to make de Sade's opinions clear. (Adult Fiction)
"Der Mensch ist böse" präsentiert Lehren und Sprüche des Marquis de Sade, ausgewählt von Ernst Ulitzsch. Die Sammlung basiert auf der Ausgabe von 1920 im Alfred Richard Meyer-Verlag in Berlin und enthält Illustrationen von Martina Kügler.
Wegen ausschweifender Orgien, Homosexualität und Missbrauchs mehrfach verurteilt, verbringt der Marquis de Sade mehr als 30 Jahre seines Lebens in Gefängnissen und Irrenanstalten. Dort schreibt er seine weltbekannten Werke Schilderungen gewalttätiger sexueller Ausschweifungen und Zeugen einer Philosophie, in der das Böse gewinnt.
Das gemeinsame Thema der in diesem Band enthaltenen Erzählungen ist das Einmünden der Liebe ins Verbrechen. "Woher", fragt de Sade, "soll der Schrecken kommen, wenn nicht aus den Bildern des triumphierenden Verbrechens, woher das Mitleid, wenn nicht aus dem Abbild der bedrängten Tugend?"
Überarbeitete Fassung mit einem aktuellen Aufsatz zu Autor und Werk und einem älteren Nachwort. Nach dem Tod der Eltern verlassen die mittellosen Schwestern Justine und Juliette die Klosterschule. Die bisexuelle, grausame und lasterhafte Juliette wird Prostituierte, lernt einflussreiche Freunde kennen, begeht eine Vielzahl von Verbrechen und erlangt Reichtum und Glück. Die tugendhafte Justine hingegen erlebt ein Unglück nach dem anderen und wird von den Menschen gepeinigt und für ihre Moral bestraft. Nachdem Juliette das Klosterstift verlassen hat, in dem sie aufgewachsen ist, wird sie zur erfolgreichen Prostituierten. Auf ihrem Weg durch die Betten der feinen Gesellschaft begegnet sie Noirceuil, dem Mörder ihrer Eltern. Der von ihr widerwillig bewunderte Giftmischer macht sie mit Staatsminister Saint-Fond bekannt. Durch diesen gelangt sie in einen Kreis hochmögender Perverser.
Adorned with gripping cover art by Man Ray and translated by renowned scholar Dr. Paul J. Gillette, this dramatic collection of de Sade writings includes "Justine," "Juliette," "120 Days of Sodom," "Philosophy In The Bedroom" and many works often scattered among "pastiche" versions of de Sades oeuvre. Free of the author's repetitions, polemics and syntactically complex 18th century phrases, this edition captures the drama of de Sade's forays into human sexuality including such practices as voyeurism, fetishism, and, most famously, sadism. Vilified by critics in the 1800s as "Monstrous… depraved… An odious book by an even more odious man," de Sades depiction of his personal adventures has been studied and enjoyed by readers in light of the 20th and 21st centuries. Readers will also discover a mind as free as de Sades adventures were uninhibited, for he discusses natural evolution 25 years before Darwin's birth; postulates the existence of the unconscious mind a century before Sigmund Freud; and probes social mores decades before the work of Margaret Mead. He also espouses political ideas that were put into practice by such diverse figures as Joseph Stalin, Adolph Hitler and Fidel Castro. Born into French nobility in 1740, Marquis de Sade continues to open minds to new human experience more than 250 years later in this dramatic new release from Holloway House Publishing.
Schamlos, lüstern, pervers – wann immer von den Schriften des Donatien-Alphonse-François, Marquis de Sade (1740–1814) die Rede ist, sind solche und ähnliche Schlagworte nicht fern. Doch der Marquis ist in erster Linie philosophischer Provokateur: In der fantasievollen sexuellen Ausschweifung fallen für ihn die Schranken überkommener Moral und Konvention, und nur durch egozentrische Lüsternheit gelingt es dem Menschen, sich selbst zu befreien. Die sieben Dialoge seiner »Philosophie im Boudoir« sind ein Klassiker ebenso sehr der erotischen wie der philosophischen Literatur.
«Justine oder das Missgeschick der Tugend» (franz. Originaltitel: Justine ou les Malheurs de la vertu) ist ein Roman des Schriftstellers Marquis de Sade, den er 1787 während seiner Inhaftierung in der Bastille verfasste. De Sade fertigte seinen Roman in drei Fassungen (1. Fassung 1787, 2. Fassung 1791 und 3. Fassung 1797). Bei diesem Buch handelt es sich um die dritte und ausführlichste Fassung des Werks. Die Urfassung wurde von de Sade innerhalb von zwei Wochen erstellt und erst 1909 von Guillaume Apollinaire wiederentdeckt. Die späteren Varianten enthalten neue Episoden und Erweiterungen der alten Episoden. Besonders in der dritten Fassung wurden zahlreiche ins Detail gehende sadomasochistische Obszönitäten hinzugefügt. Zusätzlich wurden eine Reihe von philosophischen Betrachtungen in die Handlung eingeflochten. Justine und Juliette sind die Töchter eines bankrotten Kaufmanns. Nach dem Tod der nahezu mittellosen Mutter beschließt Juliette, als Prostituierte ins Bordell zu gehen, verübt eine Reihe von Verbrechen, erwirbt Reichtum und wird glücklich. Justine hingegen wählt den Weg der Tugend, erlebt hierbei eine Reihe von Abenteuern und Missgeschicken und wird fortwährend Verfolgungen und Erniedrigungen ausgesetzt, bis sie – wegen Mordes und Brandstiftung unter Anklage stehend – wieder ihre Schwester trifft, der sie ihr Lebensschicksal erzählt, bevor sie in einem Gewitter vom Blitz er-schlagen wird.
Skandalös, behaupten die einen. Schmerzhaft notwendig, sagen die anderen. Die »120 Tage« des »göttlichen Marquis« polarisieren wie kaum ein zweites Werk der Weltliteratur. Vier Ehrenmänner halten 42 Frauen und Knaben auf einem Schloss gefangen und beraten, was mit ihnen zu tun sei. Da sie sich unbeobachtet wähnen, erliegen sie ihren Gelüsten und Begierden. Ungeachtet der Diskussionen, die das Buch auch heute noch auslöst, ist der Roman längst ein literarischer Klassiker, an dem niemand vorbeikommt, dem an einer rückhaltlosen Selbstaufklärung des Menschen gelegen ist.
Juliette wird in einem Kloster erzogen, doch im Alter von dreizehn Jahren wird sie von einer Frau verführt, die ihr erklärt, dass Moral, Religion und ähnliche Ideen sinnlos sind. Alle philosophischen Überlegungen, die im Verlauf der Erzählung angesprochen werden, sind dieser Art: Alle Ideen über Gott, Moral, Gewissensbisse und Liebe werden angegriffen. Die allgemeine Schlussfolgerung ist, dass der einzige Zweck im Leben darin besteht, sich zu amüsieren, ohne sich um andere zu kümmern. Juliette treibt dies ins Extrem, indem sie zahlreiche Menschen, darunter verschiedene Verwandte und Freunde, ermordet. Während des Romans, der Juliette von dreizehn bis etwa dreißig Jahren begleitet, engagiert sich die entblößte Antiheldin in praktisch jeder Form der Verderbnis und trifft auf eine Reihe von Libertinen wie sie, darunter die grausame Clairwil, deren Hauptleidenschaft es ist, junge Männer zu ermorden, Saint-Fond, ein inzestuöser Nabab von fünfzig Jahren, der seinen Vater ermordet, täglich junge Mädchen zu Tode foltert und sogar einen ehrgeizigen Plan ausheckt, um eine Hungersnot auszulösen, die die Hälfte der französischen Bevölkerung auslöschen wird. Minski, der Oger der Apenninen, ist ein Menschenfresser, der dem menschlichen Körper die einfallsreichsten Folterungen und Verstümmelungen zufügt.
The 1990s have seen a resurgence of interest in the Marquis de Sade, with several biographies competing to put their version of his life story before the public. But Sadean scholar Richard Seaver takes us directly to the source, translating Sade's prison correspondence. Seaver's translations retain the aristocratic hauteur of Sade's prose, which still possesses a clarity that any reader can appreciate. "When will my horrible situation cease?" he wrote to his wife shortly after his incarceration began in 1777. "When in God's name will I be let out of the tomb where I have been buried alive? There is nothing to equal the horror of my fate!" But he was never reduced to pleading for long, and not always so solicitous of his wife's feelings; a few years later, he would write, "This morning I received a fat letter from you that seemed endless. Please, I beg of you, don't go on at such length: do you believe that I have nothing better to do than to read your endless repetitions?" For those interested in learning about the man responsible for some of the most infamous philosophical fiction in history, Letters from Prison is an indispensable collection.
Part of Sade's The Crimes of Love cycle, this shocking tale - which was among
the writings banned for publication until the twentieth century - tests the
limits of morality and portrays the disastrous consequences of freedom and
pleasure.
Exploring themes of extreme freedom and the pursuit of pleasure, this omnibus edition features three significant works by the notorious French writer and philosopher, the Marquis de Sade. Justine delves into the struggles of virtue, while The 120 Days of Sodom presents a harrowing exploration of human depravity. Florville and Courval offers a nuanced look at love and betrayal. Together, these texts showcase Sade's provocative ideas and his controversial legacy in literature.
Un extrait de La Philosophie dans le boudoir, intitulé Français, encore un effort si vous voulez être républicains, est un manifeste politique publié anonymement en 1795. Inséré dans le Cinquième dialogue, il aborde deux thèmes principaux : « La religion » et « Les mœurs ». Sade y propose un nouveau contrat social, soutenu par un athéisme et un matérialisme radicaux, tout en critiquant les contraintes sociales, morales ou politiques qui entravent la volonté individuelle. Il plaide pour la libération sexuelle des femmes et rejette la condamnation de l'homosexualité, s'interrogeant sur la barbarie de condamner un individu pour ses goûts. Sade aborde également des sujets tels que l'avidité, le vol et l'assassinat, tout en refusant toute forme de contrainte. Ce texte, d'une portée universelle, répond à des questions contemporaines sur la religion, la sexualité, et la liberté individuelle. Sade exhorte à jouir de sa liberté dans tous les domaines, aspirant à une utopie libertaire fondée sur un compromis social renouvelable. Le débat sur ses idées reste ouvert, et il offre une ode à la liberté de penser. En proposant de grandes idées, Sade espère contribuer au progrès des lumières, tout en soulignant la lenteur de l'avancement vers un idéal républicain, insistant sur la nécessité d’un culte adapté au caractère républicain.
Ce volume contient - ''Dialogue entre un prêtre et un moribond'' - ''Les Cent Vingt Journées de Sodome ou L'École du Libertinage'' - ''Aline et Valcour ou Le Roman philosophique''.
Qu'attendons-nous aujourd'hui de Sade ? Y aurait-il enfin des raisons avouables de le lire ? Et faut-il ranger ses uvres sur le deuxième rayon de notre bibliothèque (de préférence derrière les volumes de la comtesse de Ségur) ou les exposer à la convoitise des visiteurs sur une étagère au-dessus de tout soupçon, entre Rousseau, qu'il a lu, et avec quelle attention, et Sainte-Beuve, qu'il l'a lu, et qui s'en excuse ? Quoi que l'on décide, l'heure est sans doute venue de faire au divin marquis une place dans la bibliothèque imaginaire de nos plaisirs (intellectuels) et de notre admiration. L' uvre pourtant n'a pas changé mais, souvent classés parmi les livres qu'on ne lit que d'une main, trop longtemps réservés aux psychiatres en quête de symptômes, les écrits de Sade existent désormais par eux-mêmes, pour ce qu'ils sont, des textes littéraires. Il y a quelque chance que leur entrée dans la Bibliothèque de la Pléiade marque, selon la formule de Michel Delon, leur sortie définitive de l'enfer des bibliothèques.Sade, décidément, n'est pas un écrivain comme les autres. Mais c'est un écrivain - et le concept de «sadisme» ne suffit certes pas à le définir. En doute-t-on encore ? Il n'est que de le lire pour s'en persuader.
Povídky v tomto souboru jsou výběrem z francouzského originálu L’Époux complaisant et autres récits (Úslužný manžel a další příběhy), publikovaného v roce 1968. Sade vytvořil několik desítek povídek, za jeho života však vyšlo pouze osm z nich. Většinou mají formu krátkých rozverných anekdotek v lehkém tónu a objevují se v nich podobné rozmanité motivy jako v novelách — nevěrní manželé a záletné manželky, sodomie, pokrytectví zhýralých kněží (ne nadarmo Sade vystudoval jezuitskou kolej) či potměšilé prznění nevinnosti —, pouze jejich tón je zde tlumenější.
Роман «120 дней Содома, или Школа разврата» маркиз де Сад написал в Бастилии. Спрятанный в тайнике в стене тюремной камеры исписанный бумажный свиток длиной в 12 метров обнаружили только в 1900 году. Признание писательских заслуг самого маркиза де Сада произошло еще позже. Ныне роман «120 дней Содома» стоит в таком хрестоматийном ряду, как «Сатирикон», «Золотой осел», «Декамерон», «Опасные связи», «Тропик Рака» и др. В год двухсотлетнего юбилея маркиза де Сада его творчество было признано во Франции национальным достоянием, а лучшие его романы были напечатаны в самой престижной классической серии «Библиотека Плеяды».
« Mon ami, la volupté fut toujours le plus cher de mes biens ; je l’ai encensée toute ma vie, et j’ai voulu la terminer dans ses bras : ma fin approche, six femmes plus belles que le jour sont dans ce cabinet voisin, je les réservais pour ce moment-ci ; prends-en ta part, tâche d’oublier sur leurs seins, à mon exemple, tous les vains sophismes de la superstition, et toutes les imbéciles erreurs de l’hypocrisie. »
Pět kratších próz z pera známého francouzského autora 18. a počátku 19. století. Jde o texty, které Sade – na rozdíl od velké části svého díla – podepsal vlastním jménem. Člověk v jeho pojetí je předurčen ke zlu a snaha o ctnost je trestána; v povídkách shromážděných do tohoto svazku však dodává příběhům jistý moralistní rámec: útrapy způsobené nevinnosti neřestí jsou prezentovány jako výstraha. Kultivovaný styl příběhů staví markýze de Sade do zcela jiného světla, než v jakém jsme ho dosud znali. Svazek uzavírá zasvěcený doslov Jindřicha Veselého.
Tři kapitoly z Filozofického románu věhlasného a celou svou tvorbou značně rozporuplného francouzského spisovatele a filozofa, předchůdce prokletých básníků a surrealistů.Příznivci markýzových zvrhlostí si však tentokrát nepříjdou na své,neboť zde markýz pouze prostřednictvím svých dvou hrdinek prezentuje své názory na tehdejší společnost - dívky se nejprve ocitají v tlupě cikánů a poté upadají do spárů inkvizice ...
• Le sventure della virtù • Justine ovvero le disgrazie della virtù • La nuova Justine ovvero le sciagure della virtù • Juliette ovvero le prosperità del vizio • Le 120 giornate di Sodoma ovvero la scuola del libertinaggio Vizio, Lussuria, Perversione. Sono questi i numi tutelari della narrativa del “divin marchese” de Sade. I cinque romanzi qui raccolti compongono un affresco della Francia dell’ancien regime sotto le specie della sessualità e della vita senza freni: preti gaudenti emonaci viziosi, pudiche educande sottoposte a violenze inimmaginabili da anziani corrotti, nobili peccaminosi e pover’uomini che si trasformano in feroci aguzzini. Sull’altro versante, schiacciata, irrisa e annientata dal vizio, la virtù ha la parte della vittima, sacrificata all’altare del peccato. Il tutto secondo una filosofia tanto semplice quanto desolante: poiché vige la legge del più forte, in un universo di infernale sopraffazione, il vero bene è infliggere agli altri il male.
Ikona erotické literatury spolu s legendou erotického komiksu!
V osmnáctém století napsal proslulý markýz de Sade svůj příběh o prokletí dobrých mravů – příběh, který i přes své stáří vychází stále znova a je bezpečně schovaný v mnohých knihovnách. A koncem minulého století se ho chopil italský tvůrce Guido Crepax a stvořil podle něj neméně úspěšný komiks. I když má Crepax pro SM a jiné fetiše slabost, nejde v jeho případě jen o erotiku, jde i o její umělecké ztvárnění. O důraz na postavy, na pohyb, na výraz. Guido Crepax je jeden z těch autorů, které oceníte, i když je vám jinak tento styl komiksů cizí.
Dva slavné texty markýze de Sade, Justina, čili Prokletí ctnosti, a Julieta, čili Slasti neřesti, významným způsobem poznamenaly vývoj světové literatury až do jedenadvacátého století. Jejich české překlady jsou oproti originálům sice značně pozměněné, jejich vliv na českou literaturu však nebyl nijak meší. Obscénní a násilnické sexuální scény tak nejsou zdaleka jediným, co četba těchto textů může i dnešnímu čtenáři přinést...
Po všech stránkách je Zoloe jen slabý odvar toho, co Markýz de Sade ztvárnil ve dvou svých nejlepších dílech – 120 dnech sodomy a Juliettě. Použitý literární styl i stavba děje hovoří s největší pravděpodobností o podvrhu, ale autorství Zoloe se již asi "nezbaví"…
Ať je již autorem kdokoliv, vyvolala po svém vydání v červenci 1800 množství skandálů, což bylo asi i jediným smyslem, proč bylo dílko sepsáno.
Les chefs-d'oeuvre de la litterature ont enfin une collection a leur mesure: la Bibliotheque du collectionneur, creee par Archipoche en 2011. Qui a dit que les livres elegants sont toujours trop chers ? Avec cette nouvelle collection, une trentaine de chefs-d'oeuvre de la litterature mondiale sont desormais disponibles dans une edition qu'apprecient les bibliophiles. Format pratique, typographie lisible: le plaisir de collectionner les classiques a prix mini !