Konrad Maier Bücher



Berufsziel Sozialarbeit/Sozialpädagogik
Biografischer Hintergrund, Studienmotivation, soziale Lage während des Studiums, Studierverhalten und Berufseinmündung angehender Sozialarbeiterinnen, Sozialpädagoginnen; mit einem ergänzenden Beitrag zur Situation studierender Mütter
- 270 Seiten
- 10 Lesestunden
In einer breit angelegten Untersuchung wird auf dem Hintergrund der geschichtlichen Entwicklung des Berufs zunächst gefragt, wer aus welchen Motiven heute Sozialarbeit/Sozialpädagogik studiert, in einem zweiten Schritt wird die soziale Lage der Studierenden in diesen Studiengängen sowie deren Studierverhalten analysiert und danach gefragt, wie die heutigen und ehemaligen Studierenden dieses Studium einschätzen. Aufbauend auf früheren Untersuchungen über Arbeitsmarktchancen und Berufseinmündung von Absolventen dieser Fachhochschulstudiengänge wird die neuere Entwicklung des Arbeitsmarktes nachgezeichnet und die Phase der Berufseinmündung beschrieben. Datenbasis ist eine Erhebung des Studienverlaufs von 1500 StudienanfängerInnen anhand der Akten von 15 kirchlichen Fachhochschulen sowie eine Fragebogenerhebung bei diesen Personen 2 bis 3 Jahre nach dem Examen. Ergänzend wurde an den einbezogenen Fachhochschulen je eine Semesterkohorte von Studierenden nach biografischem Hintergrund, sozialer Lage und Studierverhalten befragt. (PHF/übern.)
Forschungs- und Projektbericht - 12: Forschung an Fachhochschulen für Soziale Arbeit
Bestandsaufnahme und Perspektiven
- 315 Seiten
- 12 Lesestunden
1989 identifizierte Piotr Salustowicz eine ‚Take-Off’ Phase der Sozialarbeit in Nordrhein-Westfalen, basierend auf einer Fragebogenerhebung zu Fachhochschulstudiengängen. Zehn Jahre später wird in diesem Band ein umfassendes Bild der Fachhochschulforschung im Bereich Sozialer Arbeit präsentiert. Auf Grundlage umfangreicher Recherchen werden Rahmenbedingungen, Selbstverständnis, Umfang, Inhalte und Methoden der Sozialarbeitsforschung an deutschen Fachhochschulen beleuchtet. Sozialarbeit und Sozialpädagogik werden als ein Funktionssystem betrachtet. Der Band richtet sich zunächst an Forschende, die in einem wenig bearbeiteten Feld Pionierarbeit leisten und oft die Rahmenbedingungen für ihre Forschung erst erkämpfen müssen. Zudem wendet er sich an Hochschulpolitiker und -verwaltungen, die zwar den Ausbau von Forschung an Fachhochschulen proklamieren, jedoch bei der Schaffung konkreter Voraussetzungen im Bereich Sozialer Arbeit oft zögerlich agieren. Auch Träger Sozialer Arbeit, die die Chancen der Fachhochschulforschung für die Praxisentwicklung allmählich erkennen, sind angesprochen. Darüber hinaus ist der Band für alle von Interesse, die an der Entwicklung der Profession und Disziplin Sozialer Arbeit interessiert sind. Eine zentrale These besagt, dass Forschung das wichtigste Medium für die Vermittlung von Theorie und Praxis und somit deren Weiterentwicklung darstellt.