Wie die Krähe das Auto benutzt
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden






Naturwissenschaft, Medizin u. Technik in China
Die ökologische Erfolgsstory eines Schweizers
Was der Schweizer Hans Rudolf Herren seit 1979 für Afrika geleistet hat, ist einzigartig. Indem er schädliche Insekten mit nützlichen Insekten bekämpfte, rettete er Millionen von Menschen vor dem Hungertod. Dank solcher biologischer Schädlingsbekämpfung kann jetzt vielerorts auf Insektizide verzichtet werden, was Kosten spart und Mensch, Tier und Umwelt schont. Herren ist für seine bahnbrechenden Arbeiten unter anderem mit dem Welternährungspreis 1995 ausgezeichnet worden. 2013 erhielt er für seinen Einsatz gegen Hunger und Armut den Alternativen Nobelpreis von der Right Livelihood Award-Stiftung in Stockholm. Der Präsident der Stiftung Biovision ist der erste Schweizer, der mit diesem seit 1980 verliehenen Preis ausgezeichnet wird. Schweizer Radio und Fernsehen vergibt 2014 bereits zum zwölften Mal die SwissAwards, den Hans Rudolf Herren in der Kategorie «Gesellschaft» als Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz gegen Hunger und Armut in Afrika erhält. Heute arbeitet Hans Rudolf Herren an Konzepten zur Sicherung der Welternährung, der ökologischen Nachhaltigkeit sowie der Bekämpfung von Tropenkrankheiten. Herbert Cerutti hat in langen Gesprächen mit Hans Rudolf Herren dessen Lebensweg und Ansichten ergründet und anhand von Dokumenten weitere Fakten zusammengestellt.
Der Schweizer Wissenschaftsjournalist Herbert Cerutti nimmt uns mit auf eine spannende zoologische Reise. Dabei geht es um so tiefschürfende Fragen wie «Warum gibt es in der Natur überhaupt Sex?» - die Gottesanbeterin etwa verspeist ihren Partner nach dem Liebesakt schnöde und kümmert sich als alleinerziehende Mutter um ihre Brut -, «Schläft auch der Regenwurm?» oder «Warum killen Killerbienen?». Cerutti versteht sich auf die richtige Mischung aus sachlicher Information und unterhaltsamer Anekdote, und so ist das Lesevergnügen mit Einsichten in die Verhaltensforschung gepaart. Herbert Cerutti , geboren 1943, ist seit 1975 Wissenschaftsredakteur bei der «Neuen Zürcher Zeitung», heute mit Schwerpunkt auf Reportagen und Hintergrundberichten.
Die seit 14 Jahren monatlich im 'NZZ FOLIO' erscheinenden Tiergeschichten von Herbert Cerutti haben eine grosse Fan-Gemeinde gefunden. In einer verblüffenden Vielfalt werden dem Publikum die Geheimnisse der Tierwelt nähergebracht, wobei sich witzige Sprache und wissenschaftliche Genauigkeit bestens ergänzen.