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Bookbot

Toni Pierenkemper

    17. Oktober 1944 – 19. Juli 2019
    Arbeitsmarkt und Angestellte im deutschen Kaiserreich 1880 - 1913
    Haushalt und Verbrauch in historischer Perspektive
    Zur Ökonomik des privaten Haushalts
    Industriegeschichte Oberschlesiens im 19. Jahrhundert
    Historische Arbeitsmarktforschung
    Wirtschaftsgeschichte
    • Wirtschaftsgeschichte

      Eine Einführung - oder: Wie wir reich wurden

      3,0(1)Abgeben

      Mit diesem Buch ist insbesondere die Absicht verbunden, die Anschlussfähigkeit der Wirtschaftsgeschichte an die Wirtschaftswissenschaften insgesamt ein wenig voranzutreiben. Der Autor hat dabei das „Wachstumsparadigma“ zum Ausgangspunkt seiner Darstellung genommen und ist der Frage nachgegangen, wie es eigentlich sein konnte, dass es den westlich geprägten Gesellschaften in den letzten gut zweihundert Jahren gelang, die Fessel der Armut, die die Menschheit seit ihrem Anbeginn gefangen hielt, abzuschütteln. Aus dem Inhalt: Einleitung Industrialisierung, wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung des Wohlstandes in der Neuzeit; die Triebkräfte des modernen Wirtschaftswachstums; Differenzierungen im Prozess des Wirtschaftswachstums.

      Wirtschaftsgeschichte
    • Wirtschaft und Wirtschaftspolitik in Deutschland

      75 Jahre RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. 1943–2018

      • 486 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Im Jahr 1943 wurde die 1926 gegründete „Abteilung Westen„ des Instituts für Konjunkturforschung, Berlin (heute: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) als „Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e. V.“ (RWI) verselbstständigt. Rainer Fremdling untersucht im ersten Teil bis 1945 die Umorientierung von der Konjunkturforschung in der Weimarer Republik zur Raumforschung unter dem Nationalsozialismus und der Kriegswirtschaft, wobei die enge Verzahnung des RWI und des DIW mit dem NS-Herrschaftssystem deutlich wird. Toni Pierenkemper widmet sich der Geschichte des RWI seit Kriegsende. Hierzu gehört die Wiederbegründung und Neuorientierung des RWI (1945 bis 1952) ebenso wie die Rolle des Instituts im wirtschaftlichen Strukturwandel und in der neuen Wirtschafts- und Währungsordnung (1952 bis 1974), in den Krisen der folgenden Jahre (1974 bis 2000) und schließlich die Neuausrichtung im neuen Jahrtausend (2000 bis 2018). Die komplexen Beziehungen zwischen Wirtschaft, Politik und wirtschaftspolitischer Beratung werden dabei offenbar. Ziel des Projekts ist es, nicht nur die Geschichte des RWI zu dokumentieren, sondern diese in die jeweiligen politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen einzubetten. Das so entstehende umfassende Bild geht weit über eine reine „Institutshistorie" hinaus und lässt die deutsche Wirtschaft und Wirtschaftspolitik im Untersuchungszeitraum lebendig werden.

      Wirtschaft und Wirtschaftspolitik in Deutschland
    • Beschäftigung und Arbeitsmarkt

      Entstehung und Entwicklung der modernen Erwerbsgesellschaft in Deutschland (1800–2000)

      „Arbeit“ gilt von Anbeginn der Menschheit als eine ökonomische Zentralressource für die Sicherung der Existenz. In vielfältigen Formen wurde diese genutzt, bis sie in der modernen Industrie- und Wissensgesellschaft überwiegend als „Lohnarbeit“, als Ware vermittelt über Märkte, Verbreitung fand. Toni Pierenkemper zeichnet den Entwicklungsprozess der marktvermittelten Lohnarbeit in Deutschland von seinen Anfängen im frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach. Dabei treten Umfang und Struktur der gesamtwirtschaftlichen Beschäftigung, der Grad der Ausschöpfung des Erwerbspotentials der Gesellschaft (Unterbeschäftigung, Arbeitslosigkeit, Dauer der Arbeitszeit) wie auch ihre Gratifikation in Form von Lohn und Einkommen als strukturierende Elemente hervor.

      Beschäftigung und Arbeitsmarkt
    • Oskar Stillich (1872 - 1945)

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Oskar Stillich ist ein Nationalökonom, dessen Bekanntheitsgrad und wissenschaftliches Oeuvre bis heute stark im Missverhältnis stehen. Ursprünglich als Agrarökonom ausgebildet, widmete er sich in seinem Forscherleben zunehmend den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen Deutschlands vom späten Kaiserreich bis zum Ende des Nationalsozialismus. Stillich hinterließ ein umfangreiches Werk mit nahezu fünfzig separaten Schriften und zahlreichen Artikeln, in denen er kompetent zu den drängenden Themen seiner Zeit Stellung nahm. Seine kritischen Analysen führten zu Konflikten mit den herrschenden Meinungen und Mächten. Als sozialdemokratisch orientierter Autor und Pazifist entwickelte er eine kritische Distanz zu den traditionellen Eliten und geriet bald in Konflikt mit nationalen Kräften sowie in strikte Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten. Nach deren Machtergreifung wurde ihm ein Publikationsverbot auferlegt, und er ging in die innere Emigration, wo er gegen den nationalsozialistischen Ungeist schrieb. Diese Arbeiten, die nie veröffentlicht wurden, werden hier erstmals zugänglich gemacht. Stillichs Leben und seine Methoden spiegeln die Tragik und Brüche der deutschen Geschichte wider und zeigen, inwieweit ein aufrechter Intellektueller unter diesen Umständen arbeiten konnte und letztlich scheitern musste.

      Oskar Stillich (1872 - 1945)
    • Realökonomische Probleme haben zu allen Zeiten die Theorien der Ökonomie und ihrer großen Denker beeinflusst. Wichtige Themen der Ökonomie sind das gesamtwirtschaftliche Wachstum, Verteilungsprobleme, individuelle Nutzenmaximierung, Keynesianismus, Monetarismus – und ganz neue Ansätze wie Evolutorik, Spieltheorie oder Verhaltensökonomie, die ihr Potenzial noch beweisen müssen. Sie verbinden sich in der Moderne mit Namen von Ökonomen wie Adam Smith, Robert Malthus, David Ricardo, John Stuart Mill, Friedrich List, Karl Marx, John Maynard Keynes oder Milton Friedman. Oder die Betrachtung der Ökonomie verdichtet sich in Stichworten wie Marginalanalyse, Historische Schule, Neoklassik, Institutionalismus, Neue-Institutionenökonomik und Monetarismus – neuerdings auch Evolutorik, Verhaltensökonomik oder Spieltheorie. Für alle, die zur Ökonomie gründlich aufbereitetes und grundlegendes Überblickswissen mit Prüfungsrelevanz suchen.

      Geschichte des modernen ökonomischen Denkens