Toni Pierenkemper Bücher






Regionale Industrialisierung - 1: Die Industrialisierung der Saarregion 1815-1914
Band 1: Die Frühindustrialisierung 1815-1850
- 492 Seiten
- 18 Lesestunden
Diese Arbeit untersucht umfassend die Entstehung und den langfristigen Strukturwandel der Industrie in der Saarregion im 19. Jahrhundert, basierend auf einem breiten Quellen- und Literaturfundus. Der Fokus liegt auf der marktwirtschaftlichen und technologischen Entwicklung der Industriebranchen und Unternehmen. Der erste Teil behandelt die Frühindustrialisierung von 1815 bis 1850 und zeigt, wie die Saarregion durch hohe außerregionale Nachfrage und ideale Standortbedingungen eine Phase bedeutender technologischer Innovationen erlebte. Dazu zählen der Einsatz von Dampfmaschinen, Schachtförderung, Puddeln, Kokshochöfen und die Verwendung von Steinkohle in der Keramikindustrie. Bereits vor 1850 hatte der sekundäre Sektor ein beachtliches Gewicht in der Gesamtwirtschaft der Saarregion. Die methodischen und theoretischen Grundlagen der Arbeit sind überzeugend, und die im zweiten Teil präsentierten quantitativen und qualitativen Analysen zur Entwicklung der wichtigsten Branchen sind beeindruckend. Die umfangreiche Quellenbasis und die detaillierte Beschreibung der Entwicklungsprozesse machen die Studie wertvoll. Ralf Banken hat mit dieser Forschungsleistung nicht nur die Wirtschaftsgeschichte des Saarlandes bereichert, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Industrialisierungsforschung geleistet. Die Arbeit setzt Maßstäbe in der regionalhistorischen Forschung und bietet neue Erkenntnisse und Sichtweisen, die für zukünf
Waxmann aktuell: Wie finden wir die Zukunft?
Wissenschaftler diskutieren das neue Grundsatzprogramm der SPD
- 261 Seiten
- 10 Lesestunden
Unternehmensgeschichte
- 265 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Basistexte zur Unternehmensgeschichte geben einen idealen Einblick in das, was Unternehmensgeschichte umfassen kann. Wie sich die Unternehmensgeschichte in den letzten 120 Jahren weltweit als Fachdisziplin etabliert und entwickelt hat, wird anhand der breiten, auch DDR-Wirtschaftshistoriker umfassenden Auswahl von Texten deutlich. Wer sich über die gesellschaftliche Bedeutung von Unternehmen und Unternehmern, ihren Wandel und die damit verbundene historische Forschung informieren möchte, ist hier bestens bedient. Insbesondere wird deutlich, welche Aktualität frühe, bereits aus dem 19. Jahrhundert stammende unternehmenshistorische Überlegungen haben können. Gleichzeitig kommen auch die aktuellen Forschungskontroversen nicht zu kurz. Sowohl Kennern des Faches als auch Neueinsteigern bietet der Band eine bereichernde Lektüre.