Adam Friedrich von Löwenfinck (1714–1754) war einer der bedeutendsten Keramikmaler des 18. Jahrhunderts. Er begann seine Karriere 1728 in der Porzellan-Manufaktur Meissen, die er wenige Jahre später wieder verließ, um der Einschränkung seiner künstlerischen Entfaltung und den schwierigen Arbeitsbedingungen in den Malerstuben zu entfliehen. Sein abenteuerlicher Lebensweg führte ihn in verschiedene Fayence-Manufakturen, darunter Bayreuth, Ansbach, Fulda, Höchst und Straßburg-Haguenau. Aufgrund seiner außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten, aber auch durch Geschick und Skrupellosigkeit stieg Löwenfinck schließlich vom einfachen Malergesellen in die Position eines Manufakturdirektors auf. Löwenfinck ist bekannt für seine fantastische Welt bunt schillernder und märchenhafter Fabeltiere. Er beeinflusste und prägte nachhaltig die Keramikmalerei seiner Zeit und wirkte stilprägend auf viele andere Manufakturen des 18. Jahrhunderts in Europa. Aufgrund fehlender Künstlersignaturen ist sein Werk umstritten und wurde bislang kontrovers diskutiert. Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Porzellansammlung Dresden, mit der nun erstmals eine grundlegende Untersuchung der Biografie und des OEuvres Adam Friedrich von Löwenfincks vorgelegt wird.
Ulrich Pietsch Reihenfolge der Bücher






- 2014
- 2011
Early Meissen Porcelain: The Wark Collection from the Cummer Museum of Art & Gardens
- 576 Seiten
- 21 Lesestunden
The book showcases the latest and most important research on the Wark Collection, renowned for being one of the finest assemblages of Meissen porcelain globally. It delves into the artistry and historical significance of the collection, highlighting its unique pieces and the craftsmanship that defines Meissen porcelain.
- 2010
Zu Ehren des 300-jährigen Bestehens der Porzellan-Manufaktur Meissen präsentierte die Stadt Berlin 2010 eine Ausstellung im Ephraim-Palais. Der begleitende Katalog beleuchtet die Vorbildwirkung dieser Manufaktur und stellt chronologisch die rund 50 auf Meißen folgenden Manufakturgründungen in Europa vor: Sèvres, Wien, St. Petersburg, Berlin, Frankenthal, Nymphenburg und weiteren Orten. Über 400 Abbildungen zeigen unter anderem das höfisch-elegante französische Porzellan, das 'weiche' englische, das vielfältige deutsche und das italienische mit seinen kräftigen Farben.
- 2010
Fascination of fragility
- 367 Seiten
- 13 Lesestunden
Zu Ehren des 300-jährigen Bestehens der Porzellan-Manufaktur Meissen präsentiert die Stadt Berlin 2010 eine Ausstellung im Ephraim-Palais. Der begleitende Katalog beleuchtet die Vorbildwirkung dieser Manufaktur und stellt chronologisch die rund 50 auf Meißen folgenden Manufakturgründungen in Europa vor - in Sèvres, Wien, St. Petersburg, Berlin, Frankenthal, Nymphenburg und weiteren Orten. Über 400 Abbildungen zeigen unter anderem das höfisch-elegante französische Pozellan, das „weiche“ englische, das vielfältige deutsche und das italienische mit seinen kräftigen Farben.
- 2010
Triumph of the blue swords
- 416 Seiten
- 15 Lesestunden
- 2010
Im Japanischen Palais, das August der Starke einst ganz der Präsentation der königlichen Porzellanschätze widmete, werden im Jahr 2010 Kostbarkeiten aus mehr als 80 Ausstellungshäusern und Sammlungen der Welt zu sehen sein. Der Band präsentiert diese in 800 farbigen Abbildungen, gibt einen Überblick über die künstlerische und technische Entwicklung des Meißner Porzellans im 18. Jahrhundert und erlaubt zugleich einen neuen Blick auf Geschichte und Bedeutung des 'Weißen Goldes' aus Sachsen.
- 2010
Passion for Meissen
- 367 Seiten
- 13 Lesestunden
Die Publikation der Sammlung Said und Roswitha Marouf lenkt den Blick auf die großartigen Kunstwerke der Meissener Porzellanmanufaktur und feiert die Kunstfertigkeit der ersten europäischen Manufaktur für Hartporzellan. Die Sammlung gibt einen repräsentativen Überblick über die frühe Schaffensperiode der Meissener Manufaktur, besonders auf dem Gebiet der Malerei mit herausragenden Zeugnissen Johann Gregorius Höroldts und seiner Werkstatt. Auch die kleinplastischen Werke Johann Joachim Kaendlers und seiner Mitarbeiter werden ausführlich gewürdigt. Die Vielfalt der mit Bedacht und großer Sammelleidenschaft ausgewählten rund 200 Porzellane spiegelt sich in rund 600, zum Teil großformatigen Abbildungen. Sie werden mit ihren charakteristischen Eigenschaften und Besonderheiten in den kommentierenden Texten vorgestellt.
- 2009
Französische Fayencen des 18. Jahrhunderts
- 232 Seiten
- 9 Lesestunden
- 2008
Mythos Meissen
- 159 Seiten
- 6 Lesestunden
Meissener Porzellan steht für formvollendete Porzellankunst. Kostbarkeiten voller Schönheit und mit wunderbaren Farbmalereien begeistern weltweit Sammler und Liebhaber des weißen Goldes. Mit der Erfindung des weltweit ersten Hartporzellans und der darauf folgenden Gründung der Porzellan-Manufaktur Meißen im Jahr 1710 nahm die Geschichte des europäischen Porzellans vor fast 300 Jahren ihren Anfang. August der Starke hatte Johann Friedrich Böttger beauftragt, aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Doch vergebens. Der Gelehrte Ehrenfried Walter von Tschirnhaus lenkte Böttgers Erfinderdrang hin zum Porzellan, dem “weißen Gold”. Mit Erfolg. Die Sammlung August des Starken in Dresden bildete den Grundstock für eines der größten Museum seiner Art in der Welt. Die Autoren Ulrich Pietsch, Direktor der Porzellansammlungen in Dresden, und Peter Ufer, Journalist, zeigen die Entwicklung des Meissener Porzellanschaffens von den Anfängen bis zur Gegenwart. Auch der Streit über die Erfindung es „weißen Goldes“ wird dabei beleuchtet. Mit farbenprächtigen Bildern und Detailaufnahmen präsentiert das Buch die ganze Schönheit des Porzellans mit den blauen Schwertern.
- 2006
Der leidenschaftliche Sammler August der Starke, der die Königliche Porzellansammlung um 1715 gründete, hatte den kühnen Plan, die einzigartigen Stücke in dem eigens dafür umgebauten Japanischen Palais zu präsentieren. Der Plan blieb nach dem Tod des Königs 1733 unvollendet. Heute lässt sich in der historischen Kulisse des Zwingers die ganze Pracht der unvergleichlich kostbaren Porzellane aus Meißen, China und Japan erleben. Das Buch präsentiert die bedeutendsten Meisterwerke der etwa 20 000 Stücke umfassenden Sammlung. Die Porzellane umfassen die zeitgenössische Produktion der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Meißen, chinesisches Porzellan der Kangxi-Ära (1662–1722) sowie japanische Imari- und Kakiemon-Porzellane des 17. und frühen 18. Jahrhunderts.