Zusammenarbeit im Kontext von Lehrstellen- und Fachkräftemangel
72 Seiten
3 Lesestunden
Von Ausbildungsverbünden profitieren alle: Die Nutzung von Synergien zur Vermittlung beruflicher Praxis ist nicht nur für die Betriebe attraktiv, sondern bringt auch für die Lernenden Vorteile mit sich. Das Buch zeigt auf, wie solche Verbünde in der Schweiz funktionieren, diskutiert Erfolgsmodelle und macht deutlich, welches Potenzial diese Kooperation von Lehrbetrieben in unterschiedlichen Branchen für die Berufsbildung bietet.
Kompetenzorientiert unterrichten und prüfen | Mit einem Vorwort von John Hattie
96 Seiten
4 Lesestunden
AVIVA, das heißt ankommen und einstimmen, Vorwissen aktivieren, informieren, verarbeiten, auswerten. In dieser Ausgabe werden die wesentlichen Inhalte des viel beachteten Unterrichtsmodells kompakt dargestellt und um vier aktuelle Themen pädagogisch-didaktischen Handelns ergänzt: Klassenführung, problembasiertes Lernen, Blended Learning und Prüfen. Ein abschließendes Kapitel widmet sich dem Zusammenhang von AVIVA und Positiver Bildung.
Fahrerassistenzsysteme unterstützen den Fahrer in seiner Fahraufgabe und entlasten ihn dadurch gezielt. Viele Experten erwarten, dass Fahrerassistenzsysteme zur Sicherheit des Straßenverkehrs wesentlich beitragen werden. Zentrale wissenschaftliche und industrielle Herausforderungen bestehen zur Zeit in der Erforschung und Entwicklung maschineller Wahrnehmungsfähigkeiten, die eine angemessene Erfassung der Umwelt und deren fahrergerechte Integration in geeignete Fahrfunktionen leisten. Dieser Band basiert auf ausgewählten Vorträgen eines Workshops in Walting (Altmühltal) und macht deren Inhalt in erweiterter Fassung zugänglich. In bislang nicht vorliegender Interdisziplinarität diskutieren Experten aus Wissenschaft und Praxis unterschiedlichste Ansätze aus vielfältigen Bereichen wie der maschinellen Wahrnehmung, Mensch-Maschine-Interaktion, Wissensrepräsentation, Funktionsentwicklung und Wirtschaftsethik. Über die fachlich-technische Auseinandersetzung mit Fahrerassistenzsystemen hinaus wird damit auch ein Beitrag zum notwendigen Diskurs über deren Auswirkung und gesellschaftliche Akzeptanz geleistet.
Schul- und Qualitätsentwicklung sind zentrale Themen im Bildungswesen. Nicht nur Schulleitungen, sondern auch Lehrpersonen werden immer mehr in Entwicklungsarbeiten an Schulen einbezogen. Diese «Didaktische Hausapotheke» stellt zentrale Konzepte und Ansätze der Schul- und Qualitätsentwicklung vor und gibt Hinweise für die Praxis, etwa mit Blick auf das Feedback von Lernenden, die kollegiale Zusammenarbeit und die Weiterbildung von Lehrpersonen. Der Fokus des Bandes liegt auf den Berufsfachschulen, doch ist der Inhalt gut auf andere Schulstufen übertragbar.
In der Schweiz sind mehr als eine halbe Million Erwachsene gering qualifiziert oder ohne gültigen Berufsabschluss. Die Anzahl jener, die sich auf einen ersten oder einen zusätzlichen Abschluss im Bereich der Sekundarstufe II vor bereiten, steht in keinem Verhältnis; die Angebote werden kaum genutzt oder es bestehen keine. Dieses Buch zeigt Möglichkeiten auf und präsentiert Vorschläge, wie die berufliche Grundbildung vermehrt auf Erwachsene aus gerichtet werden kann. Der Fokus liegt dabei auf den Abschlüssen der formalen beruflichen Grundbildung (EFZ/EBA), doch werden auch nichtformale Abschlüsse in die Analyse ein bezogen. Zur Veranschaulichung stellen die Autoren unddie Autorin zahlreiche good practices aus der ganzen Schweiz vor: In einem separaten Kapitel diskutieren sie Erfahrungen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Schweden. Sie beschreiben Anforderungen an ein einfacheres und besser auf Erwachsene ausgerichtetes Angebot, machen Vorschläge zur Weiterentwicklung der vielen Ansätze hin zu einem optimierten System und formulieren Handlungsempfehlungen. Entscheidend für das Gelingen wären gut sichtbare Eingangsportale, eine umfassende Modularisierung, vermehrter Unterricht in Erwachsenen klassen sowie eine wesentlich stärkere Zusammenarbeit zwischen den Kantonen – und durchaus auch etwas mehr politischer Wille.
Die Berufsbildung in der Schweiz gilt als Erfolgsmodell. Dennoch ist sie zurzeit mehrfach herausgefordert, etwa durch Veränderungen am Arbeitsmarkt, durch demografische Trends, aber auch durch den gewachsenen Einfluss globaler und europäischer bildungspolitischer Entwicklungen. Ohnehin wird von der Berufsbildung – von den Brückenangeboten über die berufliche Grundbildung bis hin zur höheren Berufsbildung – erwartet, dass sie sich ständig wandelt. Dieses Buch geht zehn Herausforderungen nach, die anzupacken sind, damit die Berufsbildung weiterhin den von ihr erwarteten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag leisten kann. Die Autorinnen und Autoren der hier vereinten Beiträge sind alle verbunden mit dem Lehrstuhl für Berufsbildung an der Universität Zürich. Markus Maurer war dort von 2009 bis 2012 als Oberassistent tätig und arbeitet heute als Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Philipp Gonon ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Berufsbildung an der Universität Zürich.