Die Kulturgeschichte der Equipagen wird in diesem Werk umfassend beleuchtet, wobei die Kutschen als Teil eines größeren sozialen Gefüges betrachtet werden. Die Autorenschaft nutzt hochwertige Reproduktionen von historischen Dokumenten und Bildern aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, um die Entwicklung des Wagenbaus und der dazugehörigen Gesellschaft zu dokumentieren. Band I behandelt die Lebensumstände der Kutschenbesitzer und -fahrer, während Band II eine systematische Übersicht über 63 bedeutende Luxuswagenmodelle bietet, die als Bestimmungsbuch für historische Kutschen dient.
Andres Furger Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Ein weiteres faszinierend schönes Buch vom einem der besten Kenner der Materie, und damit ein Lehr- und Nachschlagewerk für Experten, ein herrlicher Bildband für jeden Laien. Mit der Fahrkunst steht das lebendige Zusammenspiel von Mensch, Pferd und Wagen im Zentrum dieses Bandes. Zunächst wird den Ursprüngen des eleganten Kutschenfahrens in Italien nachgeforscht und danach das Aufblühen der Fahrkunst im Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts beschrieben. Es folgt die Zeit der Perfektion in England und in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert bis hin zum modernen Fahrsport. Die verschiedenen Fahrtechniken, die Entwicklung der Fahrleinen und der Gebisse werden ebenso vertieft dargestellt wie die Anspannungsarten und Geschirre verschiedener Länder. Damit schliesst das Werk bestens an die beiden Bände „Kutschen Europas“ an. Dem heutigen traditionellen Fahren und den damit verbundenen Fragen ist das ganze letzte Kapitel gewidmet. Wie wichtig ist das Gesamtbild des Gespanns? Welcher Wagen passt zu welchen Pferden und Gelegenheiten? Auf solche Fragen gibt das Buch konkrete Antworten.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts reiste man mehrheitlich in der Kutsche. Mit dem breiten Aufkommen des Tourismus kamen viele ausländische Touristen in die Schweiz; in den Alpen wurden zahlreiche neue Hotels gebaut. Die auf verschiedenen historischen Fotografien abgebildeten Kutschentypen werden nun erstmals ausführlich beschrieben.
Der rote Faden
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Helvetier
- 180 Seiten
- 7 Lesestunden