Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung: Geschichte Spaniens in der Antike
Von den Phönikern bis zum Kalifat von Córdoba
- 492 Seiten
- 18 Lesestunden
Spanien blickt auf eine faszinierende Vergangenheit zurück, in der zahlreiche Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben. Pedro Barceló entführt uns in einem reich bebilderten Panorama in die Antike der Iberischen Halbinsel und präsentiert Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Religion, Denkmäler und Menschen. Lange vor der römischen Eroberung lebten dort verschiedene Bevölkerungsgruppen. Archäologische Funde berichten von den Phönikern, den geheimnisvollen Tartessiern und Turdetanern sowie den indigenen Iberern, die sich mit den eingewanderten Kelten vermischten. An den Küsten florierten auch griechische und karthagische Handelsstädte. Diese kulturelle Vielfalt blieb auch nach der römischen Eroberung bestehen. Die Integration ins Römische Reich zeigt sich an bekannten Persönlichkeiten wie Seneca, Lucan und Martial sowie den Kaisern Trajan, Hadrian und Theodosius I., die alle aus Hispanien stammten. Barceló spannt einen Bogen von den frühesten indigenen Kulturen bis zur Christianisierung sowie der westgotischen und arabischen Herrschaft am Ende der Spätantike. Als kompetenter Reiseleiter erweckt er bedeutende Personen, Stätten und Ereignisse zum Leben und lässt uns die Iberische Halbinsel neu entdecken.



















