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Hanno Helbling

    Unterwegs nach Ithaka
    Die grosse Revolution 1789 [siebzehnhundertneunundachtzig] und die Folgen
    Arrigo Boito
    Tristans Liebe
    Politik der Päpste
    Der gewendete Tag
    • Die «Recherche» en miniature Zum 150. Geburtstag des großen französischen Romanciers am 10.7.2021 erscheint hier ein Destillat von Prousts siebenbändigem Hauptwerk in Neuausgabe. Darin begegnet man bereits den Guermantes und Verdurins, Albertine und vielen anderen bekannten Figuren aus dem Proust-Kosmos, oft in überraschender Beleuchtung und reizvoller Akzentuierung. Bei «Der gewendete Tag» handelt es sich um ein Mosaik aus neunzehn Prosastücken, die von 1912 bis 1923 in Zeitschriften erschienen und «Die Suche nach der verlorenen Zeit» eindrucksvoll vorbereiten und ergänzen. In der kongenialen Übersetzung von Christina Viragh und Hanno Helbling bietet dieser spezielle Band Kennern wie Entdeckern einen komprimierten Proust. «Keine schönere Einladung zur Lektüre Prousts scheint denkbar als diese von ihm selbst ausgewählten Begegnungen eines vielschichtigen Bewusstseins mit einer unendlich genau erfassten Wirklichkeit.» Karlheinz Stierle, NZZ

      Der gewendete Tag2000
      4,0
    • Hanno Helbling, Jahrgang 1930, studierte Geschichte, Germanistik und Komparatistik. Seit 1973 ist er Leiter der Feuilleton-Redaktion der "Neuen Zürcher Zeitung". Seine Veröffentlichungen befassen sich mit Fragen der historischen Methode ("Der Mensch im Bild der Geschichte", 1969), mit mittelalterlicher Geistesgeschichte ("Saeculum Humanum", 1958) und neuester Kirchengeschichte ("Politik der Päpste", 1981). Helbling übersetzt aus dem Italienischen (Leopardi, Montale), aus dem Französischen (Benjamin Constant, Ramuz) und aus dem Englischen (die Sonette von William Shakespeare).Ein so umfangreiches, vielschichtiges Werk wie die "Suche nach der verlorenen Zeit" gleicht einer fremden Großstadt, die man nur langsam erkundet, in die man sich einleben muß. Der Essay von Hanno Helbling leistet den Lesern von Marcel Prousts Roman einen ähnlichen Dienst, wie ihn ein Reisebuch dem Touristen erweist: nicht die Beschreibung alles Sehenswürdigen, sondern die Einstimmung auf eine Ambiance, auf das Zusammenspiel von Proportionen, Motiven und Themen. Während einer ersten Lektüre des Textes den Überblick zu erleichtern oder nach einem ersten Durchgang die Leseeindrücke ordnen zu helfen, ist seine Absicht. Die Literatur über Proust und seinen Roman bleibt außer Betracht, aber auf das Werk selbst wird fortlaufend verwiesen und so zur Beschäftigung mit ihm angeregt.

      Erinnertes Leben1988