Pyramiden, Tempel, Statuen und Obelisken zeugen von einer Zivilisation am Nil, deren Geschichte vor über 5000 Jahren begann und vor etwa 2000 Jahren endete. Dieses Buch lädt zu einer Reise in die Vergangenheit ein: in den Palast des Pharaos, zu Priestern und Göttern, auf Baustellen der Pyramiden und zu den Familien von Bauern und Handwerkern. Es erkundet die Lebensweise, Vorstellungen und Errungenschaften der alten Ägypter. Durch Dialoge, Spielanregungen, Bastelanleitungen, Rezepte und Lieder wird die ägyptische Geschichte lebendig. Kinder und Erwachsene können Schmuck herstellen, exotische Gewürze und Früchte verarbeiten, die Arbeiten auf Feldern und in Werkstätten kennenlernen sowie den Totenkult mit seinem künstlerischen Beiwerk nachvollziehen. Anhand überlieferter ägyptischer Motive entdecken sie beliebte Spiele und Tänze und können diese selbst ausprobieren. Vorschläge zur Planung und Gestaltung von Spielaktionen und Projekten runden das Erlebnis ab. Die Autoren hoffen, dass dieses Buch dazu beiträgt, einen späteren Besuch in Ägypten vorzubereiten, sei es zum Grab des Tutanchamun oder zu den Pyramiden, dem letzten noch existierenden Weltwunder der Antike. Es regt auch an, ein ägyptisches Museum oder eine Ausstellung über das Alte Ägypten in Deutschland zu besuchen.
Peter Heilmann Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Vorgänge, Eindrücke und Erlebnisse, die das Leben vieler Menschen prägten, werden oft verschwiegen oder verdrängt. Der Moment des „Zusammenbruchs“ im Mai 1945, der das Ende einer zwölfjährigen Entwicklung markiert, schwindet zunehmend aus dem Gedächtnis der Zeitgenossen. Menschen über 65 erinnern sich an 1945, aber tun sie das wirklich? Peter Heilmann hat 28 Männer und Frauen befragt, die ihre Erinnerungen an diesen Mai teilen. Ihre Geschichten reichen von äußeren Eindrücken bis zu inneren Bewegungen, von Hunger und Todesangst bis zu Hoffnungen und Heimkehr. Überraschend ist, dass viele der Betroffenen Schwierigkeiten haben, über Ereignisse zu sprechen, die Wolfgang Borchert literarisch festhielt. Wer das Schweigen bricht, erkennt, dass er von den damaligen Erlebnissen geprägt ist. Die Erzählenden, zwischen 1910 und 1952 geboren, kommen aus verschiedenen Berufen und arbeiten heute in der Evangelischen Kirche oder verwandten Organisationen. Der Anstoß zu diesem Projekt entstand aus Gesprächen über die Erinnerungen an 1985, dem 40. Jahrestag des Kriegsendes. Die Auswahl der Berichte ist zufällig und nicht repräsentativ. Viele zögerten, ihre Geschichten zu teilen, oft mit der Begründung, sie hätten nichts erlebt oder ihre Geschichten seien unwichtig. Dennoch führte die Bitte um Mitarbeit dazu, dass sich viele intensiv mit ihren Erinnerungen an 1945 auseinandersetzten, oft mit Tränen und Mühe.