Die Analyse der Bürgerkriege in Lateinamerika wird durch eine umfassende Betrachtung ihrer historischen und theoretischen Grundlagen geprägt. Das Werk beleuchtet die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die zu den Konflikten führten, und untersucht die unterschiedlichen Akteure sowie deren Motive. Zudem werden die Auswirkungen der Kriege auf die Gesellschaft und die politischen Strukturen der betroffenen Länder thematisiert. Durch die Verbindung von Theorie und Geschichte bietet das Buch wertvolle Einblicke in die komplexe Dynamik der Bürgerkriege in der Region.
Michael Riekenberg Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Mikropolitik der Gewalt - 11: Staatsferne Gewalt
Eine Geschichte Lateinamerikas (1500-1930)
- 247 Seiten
- 9 Lesestunden
Lateinamerika gilt als eine besonders gewaltreiche Region. Bei näherer Betrachtung war die kollektive Gewalt dort aber keineswegs intensiver als in der Geschichte Europas, sondern nur anders strukturiert. Über weite Strecken der neueren Geschichte war der Staat in Lateinamerika nur ein Gewaltakteur unter vielen, ein Gewaltmonopol errang er nicht. Stattdessen überwog eine »staatsferne« Gewalt, die Michael Riekenberg ins Zentrum seines Buches rückt. Mithilfe der Theorie und anhand dichter Beschreibungen beleuchtet er dieses Geflecht näher und versucht, dem Leser Bedeutungen der Gewalt im Milieu der Staatsferne vor Augen zu führen. Damit wirft er ein neues Licht auf die Geschichte Lateinamerikas seit 1500.
Kleine Geschichte Argentiniens
- 210 Seiten
- 8 Lesestunden
Argentinien zählt heute zu den krisengeschüttelten Staaten Lateinamerikas. Nur wenige wissen noch, daß das Land einst zu den reichsten der Welt gehörte. Michael Riekenberg erzählt seine Geschichte von der präkolumbischen Zeit über die spanische Kolonisierung bis hin zur nationalen Unabhängigkeit und den Problemen der Gegenwart. Dabei wird der schwierige und konfliktreiche Weg zur eigenständigen Nation ebenso beschrieben wie die ambivalente Haltung des Landes zum Dritten Reich und die bis heute nicht vollständig aufgearbeiteten Verbrechen der Militärjunta, die in den 1970er Jahren Tausende Oppositionelle verschwinden ließ. Entstanden ist die erste deutschsprachige Gesamtgeschichte Argentiniens seit mehr als 30 Jahren.
Raum Eins
- 77 Seiten
- 3 Lesestunden
Das Konzept des Austellungsprojektes RAUM EINS basiert auf einer von Wolfgang Michael über einen längeren Zeitraum zusammengetragenen Sammlung von Fotografien seines Arbeitsraumes (im Dia-Format) und des Blickes nach draußen sowie die Erschaffung eines Kontextes für die Präsentation der Lichtbilder-Sammlung.