Syrien
- 363 Seiten
- 13 Lesestunden
142 Abb., dav. 50 farb., 151 Ktn. u. Zeichn. 379 S. 8. A.






142 Abb., dav. 50 farb., 151 Ktn. u. Zeichn. 379 S. 8. A.
Im Zentrum des Buches steht die tänzerische und choreographische Arbeit von Koffi Kôkô, einem der bedeutendsten Tänzer Afrikas und einer Schlüsselfigur für das Verständnis zeitgenössischen afrikanischen Tanzes. Mit über 40 Choreographien hat er ein einzigartiges Werk geschaffen, das die Philosophie des Vodun und das Potenzial des Rituals auf die westliche Tanzbühne überträgt. In Interviews, Essays und Tagebuchaufzeichnungen wird die Frage aufgeworfen, wie wir mit dem Wissen einer radikal anderen Kultur in der westlichen Welt umgehen können. Es fordert dazu auf, westlich-hegemoniales Denken sowie kulturelle, politische und religiöse Differenzen aus einer neuen Perspektive zu betrachten – einer Perspektive, die im Tanz verkörpert ist und nur durch dessen Vielfalt an Bewegungstraditionen vermittelt werden kann. Der Tanz als Kunstform wird zur Basis für Begegnungen und Auseinandersetzungen. Anders als in ethnologischen Forschungen oder poetologischen Versuchen, ist der Ausgangspunkt hier das einzigartige Ereignis einer Tanzperformance. Die ästhetische Erfahrung des Tänzers Koffi Kôkô übersteigt alles, was zuvor gehört und gesehen wurde. Seine Gesten und Bewegungen sind von herausragender Schönheit, Konzentration und Spiritualität, von denen jeder Tänzer lernen sollte.
Eine historische Hauptstadt zwischen Morgen- und Abendland. 93 Phot. a. Taf., dav. 32 farb., 98 Abb. u. Pl. im Text. 418 S. 2. A.
Die in diesem Band zusammengestellten Texte, geschrieben zwischen 1990 und 2005 orientieren sich an den jeweils aktuellen Ereignissen der zeitgenössischen Tanzszene. Sie wurden in Gesprächen mit Künstlern oder in Reflexion auf das jeweilige Zeitgeschehen entwickelt. Sie stehen in einem größeren kulturpolitischen Zusammenhang, der sich in zwei Schlüsselthemen der letzten Jahrzehnte manifestiert. Erstens in einer Neubewertung des Körpers als Medium der Wissensproduktion und damit auch der Kunst. Und zweitens in dem radikalen Neudenken kultureller Identität durch Migration und Interkulturalität.
Zeitgenössischer Tanz in Deutschland - Strukturen im Wandel - Eine neue Wissenschaft