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Pavel Kohout

    20. Juli 1928

    Pavel Kohout ist ein Romanautor, Dramatiker und Dichter, dessen Werk sich mit der Komplexität politischer Landschaften und gesellschaftlicher Umwälzungen befasst. Er beobachtet scharfsinnig die Natur der Macht und die Auswirkungen von Umbrüchen und bietet den Lesern tiefe Einblicke. Sein Schreiben zeichnet sich durch intellektuelle Tiefe und meisterhafte stilistische Ausführung aus. Durch seine Erzählungen erforscht er dauerhafte Fragen der Identität und Zugehörigkeit.

    Der Fremde und die schöne Frau
    August August, August
    Die Schlinge
    Ende der großen Ferien
    Mariánské Lázně
    Sternstunde der Mörder
    • Kurz vor Kriegsende wird im besetzten Prag die Witwe eines Generals sadistisch ermordet. Die Gestapo gibt den Fall an die tschechische Polizei, um deren Apparat und möglichen Widerstand vor der näherrückenden Front auszuschalten.

      Sternstunde der Mörder
    • KOLEM ROKU TISÍC OSM SET BYLO VĚRU O ZDRAVÍ SEM JET NEBOŤ CESTA BYLA HRBATÁ A NEŠIROKÁ MNOHEM VÍC NEŽ TAHLE PRVNÍ SLOKA takto mile doprovázené fotografie E. Reinhorna : Pavlem Kohoutem : Pravoslavem Sovákem

      Mariánské Lázně
    • "...er war längst der Meinung, die Menschen sollten das Land selbst wählen können, in dem sie leben und sterben möchten; es ist eine Art Verbrechen, die eigenen Bürger in der Heimat wie im Knast zu halten...!" P.K.

      Ende der großen Ferien
    • Die Schlinge

      • 302 Seiten
      • 11 Lesestunden
      4,3(46)Abgeben

      Der neue Roman von Pavel Kohout - eine Erzählung von den Abgründen der menschlichen Seele Eine Frau zwischen zwei Männern. Ein Mann zwischen Ideologie und Leidenschaft. Ein Land zwischen Freiheit und Diktatur. Pavel Kohout erzählt in seinem lange erwarteten neuen Roman eine so spannende wie dramatische Geschichte von Liebe, Illusion und Verrat.

      Die Schlinge
    • Eine romantische Liebesgeschichte in einer nordböhmischen Kleinstadt Können ein Papagei und ein Kater einander lieben oder wenigstens miteinander auskommen? Und wie verhält es sich mit ihren Besitzern, der schönen, aber schon in die Jahre gekommenen Tschechin und dem etwas jüngeren kurdischen Immigranten? Nur ein Meistererzähler wie Pavel Kohout vermag es, dramatische Zeiten und Lebensschicksale in einem einzigen tragikomischen Roman zu bündeln und zu einem reinen Lesevergnügen zu machen.

      Der Fremde und die schöne Frau
    • Kohout erzählt in seinem Roman in raffinierter, tragikomischer Dialektik von dem Leben, das der Dackel Edison bei seiner Frau und ihm führt, und stellt es dem politischen Hundeleben der Verfemten und Geächteten gegenüber. Der Autor hat sich als seinen Vertrauten, dem er von allen Verfolgungen, Verhaftungen, Verhören und vor allem von der faszinierenden Entstehungsgeschichte der "Charta 77" berichtet, den Dackel Edi ausgewählt. Das Schicksal des Dackels verschmilzt mit dem seiner Herrschaften, die schließlich in eine atemberaubende Kriminalgeschichte verwickelt werden.

      Wo der Hund begraben liegt
    • Literarisch brillant erzählt Pavel Kohout seine Wandlung vom überzeugten Kommunisten zum freiheitsliebenden Demokraten – das Schicksal von Tausenden in Osteuropa. Den Prager Frühling gestaltet Kohout als Wortführer mit. Dieser wird zur Achse, an der sich sein Leben spiegelt: Vorher meistgespielter Stückeschreiber der CSSR und treues KP-Mitglied, nachher führender Dissident, der Partei und des Landes verwiesen, seine Stücke verboten. Sein Leben – eine Entscheidung gegen die Ideologie und für die Freiheit. Sein Buch – eine spannende Erzählung, die zeigt, wie Politik persönliches Schicksal bestimmt.

      Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel