Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Andreas Steffens

    1. Jänner 1957
    Heimkehr in die Fremde
    Farbgedacht
    Das Verhältnis Identität oder Der Zwang, etwas zu sein
    Auf Umwegen
    Aufgehoben
    Petits Fours. Aphorismen
    • Andreas Steffens zeigt in seinen Aphorismen ein feines Gespür für die philosophische Betrachtung der Gegenwart. Der Leser wird angeregt, hinter der ansprechenden Oberfläche überraschende Inhalte zu entdecken.

      Petits Fours. Aphorismen
    • In diesem Buch wird die Idee des Menschen als unvollkommene Verkörperung behandelt. Es betont, dass nur der, der seine wahre Identität akzeptiert, sein volles Potenzial entfalten kann. Zudem wird die Beziehung zwischen Wissen, Moral und Glauben kritisch beleuchtet.

      Aufgehoben
    • Ohne ›Schule‹ gemacht zu haben, wurde das Werk des Philosophen Hans Blumenberg (1920–1996) zu einem der einflussreichsten unserer Zeit. Dank stetiger Veröffentlichungen aus seinem Nachlaß entfaltet es eine wachsende Wirkung. Andreas Steffens betrachtet Blumenbergs ›Schiffbruch mit Zuschauer‹ als dauerhafte Referenz für seine Beiträge zur Philosophischen Anthropologie und Ästhetik, insbesondere dessen Lieblingstugend der ›Nachdenklichkeit‹. Die hier gesammelten Studien, Essays und Glossen befassen sich mit Blumenbergs großen Themen, ihren Kontexten und Genealogien und sind Teil von Steffens’ Konzepten der ›Ontoanthropologie‹ und der ›Anthropoästhetik‹. Der Mensch gelangt zum Bewusstsein seiner selbst im Bedenken seiner Welt, die er durch die Künste als Zeugen seiner Erfahrung erkennt. Blumenbergs Geschichtsphilosophie, seine Ikonologie des europäischen Denkens und seine Anthropologie werden ebenso beleuchtet wie untergründige Bezüge, etwa Husserls Vorwegnahme durch Fontane und die Romankunst Georges Perecs. Themen wie der Hund als Allegorie des Philosophen, die Erotik als vergebliche Alternative zum Denken und die Aussichtslosigkeit der Weltrettung werden behandelt. Das Buch dokumentiert die Aneignung von Blumenbergs Werk zur Selbstverständigung und stellt eine individuelle ›Wirkungsgeschichte‹ dar, die so fragmentarisch und offen ist, wie ihr Gegenstand unerschöpflich scheint.

      Auf Umwegen
    • "Der Essay ist ein Versuch der Erinnerung. Anhand literarischer Zeugnisse und der Kritik des Identitätsdenkens der Negativen Dialektik Adornos, erörtert er in ontoanthropologischer Perspektive Aspekte der 'Identität', die in deren gegenwärtiger Konjunktur wenig Beachtung finden. Jede Identifikation übt Zwang. Gesellschaftlich als Pflicht, 'etwas' zu sein, die das Bedürfnis, 'jemand' zu sein, vereitelt. Gedacht wird nur logisch; das Gedachte aber 'ist' nicht logisch. Zwischen seinem Gedachtwerden und seinem Eigensein klafft ein Abgrund. Als Hervorbringung der Welt ist der Mensch kein Souverän seines Daseins in ihr. Der Anteil des Unverfügbaren an dem, was man 'ist', ist zu hoch, um ausschliesslich aus der Perspektive der 'Selbstbestimmung' verstanden zu werden. Sie steht im Spannungsfeld zwischen Selbstsein und Geprägtheit. Wir sind mehr, und bestimmter, als wir wissen und wollen, und anders, als wir einander abverlangen. Identität ist das Phantom, das die Leerstelle dieser doppelten Verfehlung besetzt. Selbstsein heisst, es zu verscheuchen. Je weniger Identität, desto mehr Freiheit. Frei zu sich selbst macht keine Gleichheit Aller, sondern gegenseitige Achtung der unverfügbaren ebenso wie der gewählten Verschiedenheiten. Unbestimmtheit hat als ein Menschenrecht zu gelten."-- Publisher's website

      Das Verhältnis Identität oder Der Zwang, etwas zu sein
    • Heimkehr in die Fremde

      Pariser Ankünfte. Mit Fotografien von Claudia Scheer van Erp: More than ten steps

      Heimkehr in die Fremde
    • Ausgehend von der Maxime seiner Lehre an der Kunstakademie Düsseldorf »Wer nicht denken will, fliegt raus!«, erinnert der Essay aus der Perspektive einer ontologisch fundierten Anthropoästhetik an die Stellung von Joseph Beuys in der Geschichte des Denkens. In seinen künstlerischen Handlungsweisen materialisiert sich Denken. Den Geist, der dem Menschen die Erfüllung der Weltbedingungen seines Daseins ermöglicht, verwirklichen nicht nur die Begriffe und Formeln, mittels derer die Welt zu beherrschen unternommen wird. An ihm hat alles Anteil, was dazu befähigt, Bedeutung zu bilden: das ›rohe Sein‹ in eine sinnvolle Welt zu verwandeln. Beuys’ existentielles Denk-Künstlertum bezeugt diesen Urimpuls von Kultur. Ein Künstler ist jeder Mensch in seinem gelebten Anteil an dieser elementaren Kulturarbeit. Dies demonstrierend, wird Beuys’ Werk zu einer anderen Gestalt der Kulturanthropologie. Darauf beruht, was an seinem Erbe aktuell geblieben ist. Daran zu erinnern, wird angesichts der totalen Kommerzialisierung der Kunst zwischen Unterhaltungsbetrieb und Kapitalfluss immer dringender.

      Materien des Denkens