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Frank Beckenbach

    Die ökologische Herausforderung für die ökonomische Theorie
    Zur Pluralität der volkswirtschaftlichen Lehre in Deutschland
    Grüne Wirtschaftspolitik, machbare Utopien
    Zwischen Entropie und Selbstorganisation
    • Zwischen Entropie und Selbstorganisation

      Perspektiven einer ökologischen Ökonomie

      • 395 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Dieser Band versammelt Beiträge zur Anwendbarkeit naturwissenschaftlicher Konzepte wie Entropie, Selbstorganisation, Evolution und Chaos auf sozialwissenschaftliche Fragestellungen, insbesondere zur Begründung einer ökologischen Ökonomie. Er verknüpft zwei bislang getrennte kritische Diskurse: die nichtlineare Systemmodellierung im gesellschaftstheoretischen Kontext und die Debatte um eine „ökologische Ökonomie“. Die Einführung behandelt die aktuelle Diskussion und beleuchtet die Rolle von Selbstorganisation und Entropie in ökologischen und ökonomischen Prozessen sowie den heuristischen Wert physikalischer Erfahrungen für die ökonomische Theorie. Der zweite Teil widmet sich dem Konzept der Selbstorganisation im sozialwissenschaftlichen Kontext, einschließlich der Themen Chaos als missratene Ordnung, evolutorische Umweltökonomik und experimentelle Steuerung. Im dritten Teil wird das Entropiekonzept in Bezug auf die ökologische Ökonomie untersucht, wobei das Entropiegesetz als Grundlage und die Überführung des Konzepts in die Ökonomie thematisiert werden. Der letzte Abschnitt befasst sich mit der ökologisch-ökonomischen Systemanalyse, einschließlich der Theorie offener Systeme und der (Ko-)Evolution von Natur, Kultur und Wirtschaft sowie der Offenheit und Geschlossenheit in der Ökologie der Gesellschaft.

      Zwischen Entropie und Selbstorganisation
    • Zur Pluralität der volkswirtschaftlichen Lehre in Deutschland

      Eine empirische Untersuchung des Lehrangebotes in den Grundlagenfächern und der Einstellung der Lehrenden

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Diese Studie verbindet konzeptionelle Überlegungen und empirische Methoden, um über den Pluralismus in der Volkswirtschaftslehre in Deutschland Auskunft zu geben. Ausgehend von einer Verständigung über die Eigentümlichkeiten dieser selbstreferenziellen „Normalwissenschaft“ und der Organisationsmerkmale der Post- Bologna-Universität werden zum einen die Ergebnisse einer Befragung der Lehrenden an den 54 volks- und wirtschaftswissenschaftlichen universitären Fakultäten präsentiert. Zudem wird eine Analyse der in den Grundlagenveranstaltungen Einführung in die VWL, Mikro- und Makroökonomik behandelten Lehrinhalte unter Verwendung der Modulbeschreibungen und der verfügbaren Lehrmaterialien vorgenommen. Insgesamt erbringen diese Untersuchungen den Befund, dass die bundesdeutsche Volkswirtschaftslehre einerseits durch eine unhinterfragte Engführung bzw. Standardisierung geprägt ist und andererseits eine durch institutionelle Hemmnisse gedämpfte sowie stark von der Einstellung der Lehrenden determinierte Bereitschaft existiert, diese Engführung in der Lehre zu überwinden.

      Zur Pluralität der volkswirtschaftlichen Lehre in Deutschland
    • Moderne Industriegesellschaften zeigen einen eklatanten Widerspruch zwischen dem Wissen über ökologische Schäden und den weiterhin bestehenden umweltunverträglichen Wirtschaftspraktiken. Die Frage ist, ob diese Gesellschaften sich auf ihre selbstgeschaffenen ökologischen Probleme einstellen können. Hierbei spielt die Theorie eine entscheidende Rolle: Welche Analyse-, Deutungs- und Evaluationsaufgaben kann sie im Kontext ökologisch-ökonomischer Dilemmata übernehmen? Dieser Band beleuchtet die ökologischen Herausforderungen aus der Perspektive der ökonomischen Theorie und untersucht die Möglichkeiten für wirtschaftswissenschaftliche Anregungen jenseits einfacher Modelle. Inhaltlich gliedert sich das Werk in mehrere Teile: Zunächst werden theoriegeschichtliche und systematische Erweiterungen behandelt, gefolgt von einer kritischen Weiterentwicklung der neoklassischen Umweltökonomie. Daraufhin wird die Relevanz ökologischer Probleme für die klassische und keynesianische Ökonomie thematisiert. Ein weiterer Abschnitt untersucht Marx als Grundlage für eine ökologische Neuorientierung. Zudem wird die Lücke zwischen ökonomischer Umwelttheorie und -politik analysiert. Schließlich wird die sozialwissenschaftliche Weiterbildung des homo oeconomicus betrachtet, gefolgt von der Frage, ob Ökonomen von den Naturwissenschaften lernen können. Der Band bietet somit eine umfassende Auseinandersetzung mit den komplexen Wechselwirkungen zwischen

      Die ökologische Herausforderung für die ökonomische Theorie