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Monika Fick

    3. April 1958
    Ökologische Einbildungskraft
    Der Schein der Dinge
    Lessing-Handbuch
    • Die Entwicklung der Ökologie als wissenschaftliche Disziplin im späten 19. Jahrhundert erforderte nicht nur empirische Naturgeschichte, um die Beziehungen zwischen Organismen und ihrer Umgebung zu beschreiben, sondern auch ein Repertoire an Metaphern und Modellen zur Interpretation dieser Beziehungen. Die Geschichte der Begriffe und Vorstellungen ökologischer Konzepte wie Haushalt, Kreislauf, Organismus und Milieu reicht bis in die Naturphilosophie des 17. und 18. Jahrhunderts zurück und ist eng mit religiösen, gesellschaftstheoretischen und ästhetischen Diskursen verbunden. Literatur und bildende Kunst sind zentrale Medien ökologischer Imagination. Der Band untersucht historische Konstellationen, in denen Ökologie, Literatur und Kunst fruchtbar interagieren. Durch präzise Analysen von Sprache, Metaphorik und Imagination werden verschiedene markante historische Konstellationen chronologisch beleuchtet. Im Fokus stehen dabei Wasserwelten: als Modelle für Ökosysteme, als Objekte technischer Kontrolle, als kulturhistorische Sehnsuchtsbilder, als Dystopien der Umweltzerstörung und als literarische Tropen für das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Auch die Verbindung von Ästhetik und Umweltethik wird diskutiert. Beiträge von verschiedenen Autoren thematisieren unter anderem die Imaginationsgeschichte der Rheinbegradigung und die ökologische Einbildungskraft in literarischen Kontexten.

      Ökologische Einbildungskraft2023
    • Der Schein der Dinge

      • 291 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Dieses Buch wendet sich an Studierende und alle Interessierten, die grundlegende Informationen zur Ästhetik und zugleich einen Weg zur Kunst suchen. Der Bogen dieser Einführung ist weit gespannt, er reicht von den zentralen Konzepten der klassischen Ästhetik bis hin zu den Entwicklungen der Postmoderne. Dabei wird das Material nicht chronologisch ´abgearbeitet´, sondern nach übergreifenden Themen gegliedert. Zugleich ist die Systematik so angelegt, daß historische Entwicklungen transparent werden und sich ein Zusammenhang zwischen Kunst, Kunsttheorie und dem jeweiligen Weltbild einer Epoche erschließen läßt. Theorie und Kunst werden in einen Dialog gebracht; zahlreiche Beispiele aus Literatur, Bildender Kunst, Film und neuen Medien dokumentieren das ebenso spannungsvolle wie fruchtbare Verhältnis zwischen ästhetischem Konzept und künstlerischer Praxis.

      Der Schein der Dinge2002
    • Lessing-Handbuch

      Leben – Werk – Wirkung

      • 602 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Die neu bearbeitete und erweiterte dritte Auflage bietet aktuelle Forschungsreferate und Analysen zu Lessings Werk. Sie beleuchtet die Verflechtung mit anthropologischen und religionsphilosophischen Themen der Aufklärung sowie den Bezug zu zeitgeschichtlichen Ereignissen und Lessings gesellschaftlichem Einfluss.

      Lessing-Handbuch2000
      4,5