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Umberto Eco

    5. Jänner 1932 – 19. Februar 2016

    Umberto Ecos brillante Fiktion ist bekannt für ihren spielerischen Umgang mit Sprache und Symbolen, ihre erstaunliche Fülle von Anspielungen und Referenzen sowie ihren cleveren Einsatz von Rätseln und erzählerischen Erfindungen. Seine scharfsinnigen Essays über moderne Kultur sind voller erfreulichem Humor und Ironie. Seine Ideen zu Semiotik, Interpretation und Ästhetik haben ihm den Ruf als einer der führenden Denker der akademischen Welt eingebracht.

    Umberto Eco
    Apokalyptiker und Integrierte
    Im Labyrinth der Vernunft
    Die große Zukunft des Buches
    Portraits
    Die Unendliche Liste
    Der ewige Faschismus
    • Der ewige Faschismus

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      „Eco zeigt, was für ein riesiger Fehler es ist, Faschismus als ausschließlich historisches Phänomen zu begreifen.“ Roberto Saviano zum Buch Faschismus und Totalitarismus, Integration und Intoleranz, Migration und Europa, Identität, das Eigene und das Fremde – die zentralen Begriffe in Umberto Ecos fünf Essays könnten kaum aktueller sein. Gerade in ihrer zeitlichen Distanz zeigt sich die Stärke von Ecos Gedanken: Losgelöst vom tagesaktuellen Geschehen, scheinen in ihnen die überzeitlichen Strukturen auf, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegen. Präzise, wortgewandt und gespickt mit persönlichen Erinnerungen rufen seine Texte die komplexe Geschichte der Herausforderungen wach, vor denen wir heute stehen.

      Der ewige Faschismus
      4,6
    • »Es ist eine große Lust, das Buch des listenreichen Umberto Eco zu lesen.« Wiener Zeitung   In Umberto Ecos Romanen wimmelt es nur so von Listen. Er hatte immer schon eine Vorliebe dafür. Aber erst bei der Recherche für dieses Projekt wurde ihm klar, wie enorm, ja geradezu schwindelerregend die Ausbeute an Listen ist. Weil der Mensch denkt, wenn er Ordnung in die Unendlichkeit der Dinge bringt, versteht er sie auch. Zum Bedauern des Autors konnten nicht alle Fundstücke Eingang finden, damit es kein 1000-Seiten- Buch wurde: »So dass das letzte Wort dieses Buches nur lauten kann: undsoweiter.«

      Die Unendliche Liste
      4,5
    • Portraits

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Tullio Pericoli, seit 1964 eine feste Größe in der italienischen Kulturszene, wurde erstmals 1988 in Deutschland ausgestellt. Bekannt für seine Karikaturen in Zeitungen, hat er sich als politischer Satiriker und Gesellschaftskritiker etabliert. Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Portraitieren. Pericoli zeigt in seinen Portraits nicht immer die besten Seiten seiner 'Modelle', sondern vielmehr die interessantesten. Er ist nie boshaft; stattdessen spielt er mit den Schwächen und Stärken der Charaktere, die er darstellt. Humor und Ironie sind seine Mittel, um tiefere Einsichten zu vermitteln. Er diffamiert nicht, sondern entlarvt und schafft durch diese kritische Distanz eine Aussagekraft, die auch bei näherer Betrachtung Bestand hat. Die Sammlung umfasst rund zweihundert Bilder großer Dichter, Denker, Maler und Musiker, von A bis Z, darunter Persönlichkeiten wie Adorno, Borges, Einstein, Kafka, Shakespeare und viele andere. Pericoli gelingt es, die Essenz seiner Modelle einzufangen und gleichzeitig einen kritischen Blick auf deren Charakterzüge zu werfen. Seine Arbeiten sind eine Einladung, die Komplexität menschlicher Natur zu erkunden.

      Portraits
      5,0
    • Eine schmunzelnde Hommage an die Gutenberg-Galaxie, die alle Leser entzücken wird, die das Buch als Gegenstand lieben. Und womöglich bei den Besitzern von E-Books einige Nostalgie wachruft. 'Was an diesem Buch gefällt, ist die Gelassenheit, mit der sich die beiden alten Bücherfreunde über das Vergnügen und Laster der Bibliophilie austauschen.' Süddeutsche Zeitung 'Am Ende weiß man auch nicht zu sagen, warum man es vor allem gelesen hat - wegen seiner luziden Gedanken oder aus Freude am Lesen, die es entfacht.' Die Welt

      Die große Zukunft des Buches
      4,4
    • Im Labyrinth der Vernunft

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Signor Sigma hat Bauchweh und muss auf dem Weg zum Arzt an der Ampel warten, den Fahrplan lesen und schließlich die Diagnose einer Trinkerleber erhalten. Diese Erzählung verdeutlicht, dass unsere Lebenswelt ein Reich der Zeichen ist, das wir nur verstehen können, wenn wir lernen, sie zu deuten. Der Ausflug in die semiotische Gelehrsamkeit beginnt mit Herrn Sigma und dem Eco-Reader, der uns in die komplexe Welt von Umberto Eco einführt. Der Titel des Sammelbandes verweist auf die zentrale Bedeutung des Labyrinths in Ecos Denken, besonders in seinem Bestseller, wo die Bibliothek als Metapher für die enzyklopädische Totalität unserer Kultur dient. Alles Kulturelle wird als Kommunikationsprozess verstanden, der die Produktion und Interpretation von Zeichen umfasst. Diese Grundidee der Semiotik zieht sich durch die Sammlung, die Themen wie Massen- und Medienkultur, Kunsttheorie und die Schnittstelle von Erkenntnistheorie und Zeichenlehre behandelt. Eco präsentiert sein Wissen anschaulich und spannend, und obwohl die semiotische Vernunft heute etwas altmodisch erscheinen mag, bleibt die Erkenntnis bestehen, dass Zeichen erst im Gebrauch Bedeutung erlangen. Es geht nicht um die Rose, sondern um den Namen der Rose.

      Im Labyrinth der Vernunft
      4,5
    • Apokalyptiker und Integrierte

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Umberto Ecos Sammlung von Essays zur Massenkultur aus den 1960er bis 1980er Jahren bietet eine scharfsinnige und gelehrte Analyse. Die Diskussion wird durch die gegensätzlichen Charakterisierungen von Intellektuellen als apokalyptisch (die gegen die Massenkultur sind) oder integriert (die so sehr Teil der Massenkultur sind, dass sie sich ihrer Rolle nicht bewusst sind) gerahmt. Die Essays sind in vier Hauptteile gegliedert: „Massenkultur: Apokalypse aufgeschoben“, „Massenmedien und die Grenzen der Kommunikation“, „Der Aufstieg und Fall der Gegenkulturen“ und „Auf der Suche nach dem italienischen Genie“. Eco betrachtet eine Vielzahl von Themen und kulturellen Produktionen, darunter die Welt von Charlie Brown, die Unterscheidung zwischen Hoch- und Niedrigkultur, die Zukunft der Literalität, chinesische Comics, die Existenz von Gegenkulturen, Fellinis „Ginger und Fred“ und die italienische Genie-Industrie.

      Apokalyptiker und Integrierte
      4,3
    • Monster und Fratzen, Teufel und Hexen, Groteskes und Kitschiges: Das Hässliche hat viele Gesichter. Umberto Eco versammelt hier nach dem erfolgreichen Muster von ›Die Geschichte der Schönheit‹ Abbildungen und Textstellen, in denen sich die Faszination spiegelt, die seit jeher von der Hässlichkeit ausgeht. Die Lektüre dieses »schön« bebilderten Bandes lässt den Leser das Hässliche mit anderen Augen sehen. »Eine überbordend reiche Geschichte des Unschönen, die zum Blättern, Nachschlagen und Vergleichen einlädt.« Süddeutsche Zeitung

      Die Geschichte der Hässlichkeit
      4,3
    • Soll man eher auf die Philosophen hören oder auf die Philosophinnen? Soll man Bücher sammeln oder lesen? Oder soll man einfach nur noch ins Kino gehen? Umberto Eco, einer der markantesten und unterhaltsamsten Kommentatoren unserer Alltagswelt, betrachtet in diesen scharfzüngigen Essays und Glossen Politik, Kultur und die allgemeine Lage. Es geht um Romane, Filme und Romanverfilmungen, um neue und antiquarische Bücher, Katastrophennachrichten und um den alltäglichen Krieg. Ein Feuerwerk an Belesenheit und Witz.

      Schüsse mit Empfangsbescheinigung
      4,2
    • Verschwörungen

      Eine Suche nach Mustern

      Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Umberto Eco über die historischen Wurzeln von Querdenkern und Co. Der Verschwörungskult um QAnon fabuliert von einer Elite, die das Blut gefolterter Kinder trinke. Selbsternannte Skeptiker wettern gegen vermeintliche Impfkartelle. Andere wähnen sich mitten in Deutschland in einer versteckten Diktatur. Auch wenn sie in immer neuer Gestalt daherkommen, Verschwörungstheorien durchziehen die Geschichte. Dabei verlaufen sie stets nach demselben Muster – das kaum jemand so treffend erkannt und brillant beschrieben hat wie Umberto Eco. In beständigem Ringen mit Antisemitismus, Esoterik und Pseudowissenschaft hat er schon lange vor der aktuellen Flut an Verschwörungstheorien deren überzeitliche Strukturen freigelegt. Eco fehlt – sein Werk ist gültig und aktuell wie nie.

      Verschwörungen
      4,3
    • Von Atlantis nach Mittelerde. Von nichts haben die Menschen seit jeher so ausdauernd geträumt wie von fernen Kontinenten, unbekannten Ländern und funkelnden Städten – und wenn sie diese auf ihren Expeditionen nicht entdecken konnten, haben sie sie erfunden. Umberto Eco hat sich auf die Reise zu den sagenhaften Gegenwelten gemacht: von der versunkenen Stadt Atlantis zu Gullivers Riesen und Zwergen, von Homers Troja zu Marco Polos China, von den Orten der Bibel bis zu Tolkiens Mittelerde.

      Die Geschichte der legendären Länder und Städte
      4,2
    • Lüge und Ironie

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Umberto Eco ist nicht erst seit seinem Namen der Rose als Spurenleser berühmt, denn schon in seinen Aufsätzen zu Literatur und Kultur zeigte er sich als Meister im Aufschlüsseln von Bildern, Texten und Zeichen. Vier auf den ersten Blick ganz unterschiedliche Themen stellt Eco in seinem neuen Band auf verblüffende Weise nebeneinander, und die Spannweite reicht von Manzonis Verlobten, dem berühmtesten Roman der italienischen Literatur, bis zu Corto Maltese, dem Kult-Comic von Hugo Pratt; von Cagliostro, dem falschen Grafen, der ganz Europa in Atem hielt, bis zu Campanile, dem Ironiker der Literatur unseres Jahrhunderts. »Daß jedoch gerade diese vier Schriften und keine anderen hier versammelt sind«, sagt Eco seinerseits ironisch, »läßt vermuten, daß sie etwas gemeinsam haben.« In allen geht es um Strategien der Lüge, der Verstellung, des Mißbrauchs der Sprache und der Umkehrung dieses Mißbrauchs durch Ironie. Und Umberto Eco zeigt, wie gerne die Leser sich belügen lassen - solange es nur mit der literarischen Phantasie geschieht, die er in seinen vier Lesarten so brillant analysiert.

      Lüge und Ironie
      4,0
    • Im Wald der Fiktionen

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Sechs Streifzüge durch die LiteraturWas lesen wir, wenn wir lesen? Von den Märchen über die großen Romane der Weltliteratur bis zu den Krimis untersucht Eco scharfsinnig und inspirierend die Frage nach den Bedingungen des Lesens. Freiheit, Phantasie und Entdeckungslust: von Umberto Eco kann man lernen, wie man Literatur liest, als durchstreife man einen Wald. Inhalt:- Eintritt in den Wald- Der Wald von Loisy- Verweilen im Wald- Mögliche Wälder- Der seltsame Fall der Rue Servandoni- Fiktive Protokolle

      Im Wald der Fiktionen
      4,2
    • Was haben Derrick und sexuelle Repression miteinander zu tun? Umberto Eco verknüpft sie zu einer provozierenden und unterhaltsamen Geschichte der Alltagskultur, die er hier in seinen gesammelten Glossen zum Besten gibt. Ein Buch, das stundenlanges Lesevergnügen verspricht ...§

      Sämtliche Glossen und Parodien
      4,1
    • Streit der Interpretationen

      • 118 Seiten
      • 5 Lesestunden

      „Das Mittelalter irrte, als es die Welt als Text verstand, die Moderne irrt, wenn sie den Text als Welt betrachtet.“ Zwischen diesen zeitlichen und inhaltlichen Extremen siedelt Umberto Eco den „Streit der Interpretationen“ an. Interpretation bedeutet für Eco letztlich Verstehen der Welt und der Form, mit der sie in den Medien auf uns zukommt. An Beispielen von Sherlock Holmes bis zu Star Wars wird aufgezeigt, wie sehr wir im Zeitalter der Serie leben, wie oft der „gleiche Stoff“ zwischen den Medien ausgetauscht und neu aufbereitet wird und wie wir hierdurch immer stärker auf das Wie statt das Was achten, wie wir zunehmend Interesse für ästhetische Verfahren zeigen und im Horizont einer endlos möglich scheinenden Variation einen Sieg über die Zeit erstreben. Bei aller Abstraktion, mit der Eco seinen Diskurs führt, bleibt er – und dies oft mit kämpferischem Humor – in seiner Auseinandersetzung mit Formen und Inhalten von Medienprodukten jeglicher Art der Praxis verbunden.

      Streit der Interpretationen
      4,2
    • Briefe an mein Enkelkind

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Liv Ullmann, Schauspielerin und Regisseurin, hat als UNICEF-Sonderbotschafterin 25 weitere prominente Zeitgenossen gebeten, persönliche Erfahrungen und Werte, die ihnen am Herzen liegen, weiterzugeben an real existierende eigene Enkelkinder wie überhaupt an alle jungen Menschen. In Briefen, Prosastücken und Reden sprechen sie von Frieden und Toleranz, von der Achtung von Mensch und Natur sowie von einem Leben in Würde: Harry Belafonte, Gro Harlem Brundtland, Dalai Lama, Umberto Eco, Oriana Fallaci, Marilyn French, Nadine Gordimer, Václav Havel, Thor Heyerdahl, Doris Lessing, Astrid Lindgren, Nelson Mandela, Martina Navratilova, Shimon Peres, Fay Weldon u. a.

      Briefe an mein Enkelkind
      3,0
    • Die serielle Musik, Joyce, die experimentelle Literatur, die informelle Malerei, die kinetische Kunst, die temporalen Strukturen der direkten Fernsehübertragung, der nouveau roman und der Film nach Antonioni und Godard sowie die Anwendungen der Informationstheorie auf die Ästhetik: Aus verschiedenen Perspektiven entsteht eine Sicht auf die zeitgenössische Kunst und die kognitiven Modelle, die sie anbietet. Diese Sichtweise fungiert als eine Art "epistemologische Metapher", die mit autonomen Mitteln eine Weltdefinition vorschlägt, die den neuen wissenschaftlichen Methoden ähnelt. Zu Beginn der 1960er Jahre veröffentlicht, hat dieses Buch die kulturellen Kontroversen der folgenden Jahre geprägt und einen ästhetischen Ansatz gefördert, der nicht traditionell "humanistisch" ist, sondern auf einer strengen Dialektik zwischen kritisch-philosophischen und wissenschaftlichen Themen basiert. "Das offene Kunstwerk" bleibt bis heute ein Bezugspunkt für Diskussionen über sprachliche Techniken und die ideologische Rolle der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts, von den "historischen" Avantgarden bis zur "Neoavantgarde", deren provokanteste und zugleich umfassendste theoretische Zusammenfassung es ist.

      Das offene Kunstwerk
      4,2
    • Lizenzausgabe mit freundlicher Genehmigung des Carl Hanser Verlags, München - Wien

      Der Name der Rose
      4,2
    • Wie wählt man einen Präsidenten? Werden wir im allgemeinen Lärm bald paketweise Stille kaufen? Wird auf die großen Kriege mehr folgen als ein kleiner Frieden? Umberto Eco liefert hier gratis ein paar Prophezeiungen zum Stand der gegenwärtigen Dinge, wobei der scharfsinnigen Ironie dieses großen Schriftstellers und Polemikers natürlich keines der "Wunder" dieses wunderbaren Jahrtausends entgeht.

      Gratis-Prophezeiungen
      3,8
    • Ecos Essayband versammelt unter verschiedenen Themenkreisen Aufsätze zur Ästhetik, Analysen diverser Phänomene der populären Kultur, kritische Textinterpretationen, philosophische und semiotische Schriften. Schwerpunkte sind Formen der Darstellung, experimentelle und avantgardistische Kunst, Massenmedien und Literatur sowie die möglichen Welten der Science-fiction, detektivische Phantasie und Täuschung.

      Über Spiegel und andere Phänomene
      4,1
    • Zwischen Autor und Text

      • 163 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Lesen, Interpretieren und Beurteilung von Literatur: Ist das die angestrengte Entschlüsselung dessen, was ein Autor mit seinem Werk gemeint und beabsichtigt haben könnte? Oder die freie, subjektive Nutzung von Literatur für eigene Vorstellungen und Bedürfnisse? Oder ein Drittes: die Begegnung mit einem offenen Kunstwerk, die sich in der Spannung zwischen Subjektivität und Objektivität vollzieht? Umberto Eco, ein Meister der Interpretationskunst, hat die Essentials dieser Diskussion zusammengetragen: anschaulich, knapp und mit Witz.

      Zwischen Autor und Text
      4,0
    • Bitte sehr - durchbrechen wir die zögernde Haltung: Der Leser, der immer ganz nahe, der immer dem Text auf den Leib gerückt oder ihm auf den Fersen war, ist nunmehr im Text selbst untergebracht. Eine Art, dem Leser Glaubwürdigkeit zuzugestehen, ihn aber zugleich einzuschränken und zu kontrollieren. Doch es geht um eine Alternative: entweder von der Lust zu reden, die der Text vermittelt, oder davon, warum der Text Lust verschaffen kann. Und ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden. Umberto Eco

      Lector in fabula
      4,1
    • Gibt es etwas Deutscheres als Kommissar Derrick, die vollkommene Verkörperung von Durchschnittlichkeit, Phlegma und Beamtenkarriere? Phänomene wie den deutschen Geist im Streifenwagen, Ginger Rogers und Clintons Verfehlungen, Andreottis Mafiaprozess und die neue Computerkultur kann niemand besser erklären als Umberto Eco. Ein Band voll ironisch-intelligenter Parodien.

      Derrick oder die Leidenschaft für das Mittelmaß
      4,0
    • Interessante Einblicke in die Kunst des Übersetzens. Was ist eine gute Übersetzung? Wie nah am Original muss der Übersetzer bleiben, was soll er, was darf er ändern? Sprachen sind nie deckungsgleich, ein Text lässt sich nicht eins zu eins übertragen, ein literarischer Text schon gar nicht. Umberto Eco, bedeutender Sprachwissenschaftler und berühmter Autor, kennt die Tücken sehr genau. Er beschreibt Grundlagen und Probleme und illustriert sie mit zahlreichen, oft amüsanten Beispielen aus seiner schriftstellerischen Werkstatt.

      Quasi dasselbe mit anderen Worten
      4,1
    • Einführung in die Semiotik

      • 474 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die Semiotik, d. h. die Erforschung der Kultur als Kommunikation, bedeutet Grundlagenwissen für den gesamten Bereich der Geisteswissenschaften. Umberto Eco, der zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt, ist wie kein anderer berufen, in die allgemeine Lehre von den Zeichen in gründlicher Gesamtschau einzuführen. Für die Literatur- und Sprachwissenschaften, für Soziologie, Philosophie, Rhetorik, Kunst, einschließlich solcher Probleme wie Filmästhetik, Reklame, politische Propaganda, Trivialliteratur und Subkultur, werden in gut fasslicher und fesselnder Weise neue Wege des Verständnisses aufgewiesen. Die vorliegende Fassung ist eine autorisierte völlige Neubearbeitung für den deutschen Leser.

      Einführung in die Semiotik
      4,1
    • Woran glaubt, wer nicht glaubt?

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Hat die Kirche heute all ihre Glaubwürdigkeit verloren? Der Briefwechsel zwischen Carlo Martini, dem Mailänder Kardinal und aussichtsreichen Kandidaten für das Amt des Papstes, und Umberto Eco, dem klassischen Intellektuellen, ist das spannende Dokument eines Dialoges, wie er viel zu selten geführt wird. „Ein intelligenter Beitrag zur immer drängenderen Frage nach der Zukunft des Glaubens.“ (News)

      Woran glaubt, wer nicht glaubt?
      3,9
    • Auf den Schultern von Riesen

      Das Schöne, die Lüge und das Geheimnis

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      »Er war der Rockstar unter den Intellektuellen.« Nils Minkmar in ›DER SPIEGEL‹ Globalisierung, Klimawandel, Mythologie und Popkultur – als Intellektueller von Weltruf verfügte Umberto Eco über eine einzigartige geistige Spannweite. Sprachlich brillant und mit intelligentem Witz stellt er dies in den hier versammelten Texten unter Beweis, die eine Blaupause seines Lebenswerks darstellen. Streifzüge durch Literatur, Sprache, Kunst und Philosophie verschmelzen mit messerscharfen Beobachtungen zu Politik und Zeitgeschehen. Spielerisch präsentiert, üppig illustriert und vonungebrochener Aktualität.

      Auf den Schultern von Riesen
      4,0
    • Gab es eine Ursprache aller Menschen, die sich erst später, wie im Bericht von der babylonischen Sprachverwirrung erzählt, in viele Sprachen aufspaltete? Zu allen Zeiten träumte die Menschheit den Traum von der Wiedergewinnung der vollkommenen Sprache, und Umberto Eco zeichnet die Geschichte dieses Traumes nach. Von der ekstatischen Kabbala über die universelle Grammatik bei Dante, von den Geheimsprachen der Rosenkreuzer bis zu den Welthilfssprachen wie Esperanto führt die Suche durch ein jahrtausendealtes Labyrinth der Zeichen und Zeichensysteme, in dem Ungeheures auf Absurdes, Bizarres auf Geniales folgt. Der Semiotiker Eco greift hier die Thematik der Sprache aus dem Foucaultschen Pendel auf und behandelt unter den Aspekten »vollkommene Sprache/universelle Sprache« ein umfangreiches Kapitel europäischer Kulturgeschichte. Daß alle Versuche, eine vollkommene Sprache a posteriori zu konstruieren, fehlschlagen müssen, versteht sich von selbst, müßte sie doch die Allheit aller existierender Sprachen sein. Doch für Eco liegt die Aufgabe der zukünftigen europäischen Kultur auch nicht im Triumph der totalen Vielsprachigkeit, sondern »in der Herausbildung einer Gemeinschaft von Menschen, die in der Lage sind, den Geist, das Aroma, die Atmosphäre einer anderen Sprache zu erfahren«. »Hier schreibt ein gelernter Babyloniker die Geschichte einer antibabylonischen Idee.« (Ludger Lütkehaus in der Süddeutschen Zeitung)

      Die Suche nach der vollkommenen Sprache
      4,0
    • Umfassende und unterhaltsame Reflexionen von Umberto Eco über Alltagsärgernisse und Zeitgeist-Phänomene. In "Streichholzbriefe" versammelt er 26 seiner besten Kolumnen aus "L' Espresso", die sowohl lehrreich als auch amüsant sind.

      Gesammelte Streichholzbriefe. Aus d. Italien. v. Burkhart Kroeber
      3,9
    • Vom Leben und anderen Zumutungen

      Gespräche mit Zeitgenossen

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Giovanni di Lorenzos Interviews mit prominenten Zeitgenossen sind immer wieder ein Ereignis. Wir erfahren, warum Daniel Cohn-Bendit kurz nach seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag erstmals seine jüdische Familiengeschichte erzählt. Staunen, dass Telekomchef Timotheus Höttges für das bedingungslose Grundeinkommen plädiert und Udo Jürgens sich nach umjubelten Konzerten manchmal wie ein Nichts fühlte. Nehmen Anteil an den Glaubenszweifeln von Papst Franziskus; spüren die Angst, die ein Despot wie Recep Erdoğan verbreitet. Durch die Intensität der Begegnungen entstehen spannungsreiche Portraits, die zugleich ein Spiegelbild der großen politischen und gesellschaftlichen Themen des vergangenen Jahrzehnts sind – Flüchtlingskrise, Pandemie, Krieg, Fremdenfeindlichkeit oder Cancel-Culture-Debatten. Lesend tauchen wir ein in die Überzeugungen und Biografien von Menschen, die auf unterschiedliche Weise die Gegenwart geprägt haben. Giovanni di Lorenzo schafft dabei eine Atmosphäre seltener Nähe und Offenheit, scheut aber nie die Konfrontation. Und entlockt so auch ausgebufften Medienprofis Dinge, die sie vorher öffentlich nicht gesagt haben.

      Vom Leben und anderen Zumutungen
      3,9
    • 'Dies ist eine zusammenfassende historische Darstellung der von der lateinischen Kultur des Mittelalters vom 6. bis zum 15. Jahrhundert erarbeiteten ästhetischen Theorien', so der Autor. Darüber hinaus spürt das Buch hinter den philosophischen Diskursen und Traktaten die reiche Geschichten- und Bilderwelt auf und findet dahinter wiederum die theologische Lehre und die philosophischen Maximen der Scholastik, die religiösen Anschauungen und die Denkweisen der mittelalterlichen Menschen. Es entsteht ein überraschend lebendiges und eindrückliches Bild von der uns Nachgeborenen oft so fremd, widersprüchlich und naiv erscheinenden Kultur und Vorstellungswelt des Mittelalters.

      Kunst und Schönheit im Mittelalter
      4,0
    • »Lebendig und sprühend … Ein müheloser Ritt durch die Literaturgeschichte.« Neue Westfälische Ohne Bücher gibt es kein Paradies – niemand weiß das besser als Umberto Eco, der gelehrte Schriftsteller und schreibende Gelehrte. Und wie viel er versteht vom Handwerk des Schreibens, das beweist er auch, wenn er von Literatur spricht, ganz gleich, ob es um den Don Quijote geht, um eine Lesart von Dantes ›Paradies‹, die Paradoxien von Oscar Wilde oder darum, das Kommunistische Manifest als Meisterstück der Literatur und des Marketings zu erklären. Die Unterschiede zwischen Erzählung und Poesie, die Bedeutung des Stils, die Funktionen der Literatur, von all dem spricht Umberto Eco in diesem Buch, und er beantwortet auch die immer wieder gestellte Frage nach seinem eigenen Schreiben, von den ersten Versuchen in der Jugend bis hin zum Welterfolg des ›Baudolino‹. »Wenn ich in einem Interview gefragt werde: ›Wie haben Sie Ihren Roman geschrieben?‹, antworte ich kurz und bündig: ›Von links nach rechts.‹ Aber hier habe ich genügend Platz für eine ausführlichere Antwort.«

      Die Bücher und das Paradies
      4,0
    • Mein verrücktes Italien

      • 123 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Das Schöne daran, es ist live! ruft die begeisterte Zuschauerin des Palio in Siena. Im Hintergrund schreibt Umberto Eco mit; der Zeichentheoretiker entziffert die Zeichen seines Landes. Eco beschreibt sein Italien in Geschichten: Die Irren auf der Autobahn. Das Tempo der kulturellen Moden. Mailänder Eingeborene. Italien als Mississippi-Dampfer. Der traurige Mangel an Feinden. Fußball als sexuelle Perversion. Wie man ein Mobiltelefon nicht benutzt. Das Behördengestrüpp bei Führerscheinverlust. Von der hemmungslosen Leidenschaft für Großmütter. Aber Eco macht auch Gegenvorschläge: Wie könnte ein ultimativer Film Viscontis aussehen? Wie ein künftiges Italien? Wie die Frauen, wenn sie Dante folgen würden? Ein intelligentes und zugleich kicherndes Vademecum!

      Mein verrücktes Italien
      3,7
    • Nachschrift zum "Namen der Rose"

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Begonnen habe ich im März 1978, getrieben von einer vagen Idee: Ich hatte den Drang, einen Mönch zu vergiften. Ich glaube, Romane entstehen aus solchen Ideenkeimen, der Rest ist Fruchtfleisch, das man nach und nach ansetzt.« »Ich habe einen Roman geschrieben, weil ich Lust dazu hatte«, behauptet Umberto Eco, Professor für Semiotik an der Universität zu Bologna. Aber als Kenner des Mittelalters wie der modernen Erzähltheorie, der Massenmedien wic der Eliten wollte Eco nicht bloß »einen« Roman, sondern »den idealen postmodernen Roman« schlechthin schreiben, der nicht nur bei den Kritikerkollegen, sondern auch beim Publikum »ankam«. Der Erfolg, aber nicht nur der, gab ihm recht. Seine Nachschrift zum »Namen der Rose« beweist darüber hinaus, daß die Entstehungsgeschichte und die Prämissen eines großen Romans mindestens genauso amüsant sein können wie das Werk selbst. Es ist die Begegnung mit der witzigen, lebendigen Intelligenz dieses Autors, was die Eco-Lektüre zu einem Genuß macht.

      Nachschrift zum "Namen der Rose"
      3,9
    • Platon im Striptease-Lokal

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In Italien scheinen nicht nur das Leben und die Liebe problemloser zu sein als anderswo, auch mit der Literatur und der Philosophie tun sich die Italiener leichter. Meisterhaftes Beispiel hierfür sind diese Kabinettstückchen: In einer Parodie auf Nabokovs Lolita liebt ein sehr junger Mann eine Greisin. Per Live-Sendung sind wir dabei, als Columbus die Neue Welt betritt - worüber uns das Fernsehen so berichtet wie seinerzeit über die Landung der Amerikaner auf dem Mond -, und wir werden Zeugen bei der Erfindung des Faustkeils, der, eben erst als nützliches Werkzeug erdacht, sogleich zum Töten benutzt wird. Daneben erfahren wir, wie man als Intellektueller auch dann überlebt, wenn die scheinbar real existierende Lebensgrundlage entfällt. Spätestens hier wird deutlich, daß Parodie und Satire für Eco bei aller Lust am Spott immer auch eine Form des ethischen Engagements sind, nur eben: eine unterhaltsame.

      Platon im Striptease-Lokal
      3,9
    • Umberto Eco weiß aus den Mißgeschicken und Absurditäten des täglichen Lebens die herrlichsten satirischen Funken zu schlagen. In dieser neuen Sammlung seiner Streichholzbriefe, die er in den letzten Jahren für das italienische Magazin Espresso schrieb, nimmt er erneut Phänomene des Zeitgeschehens aufs Korn.

      Das alte Buch und das Meer
      4,0
    • Was ist schön? Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco lässt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Wanderung und liefern den »Originalton« aus der Zeit. So entstand eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte.

      Die Geschichte der Schönheit
      4,0
    • Umberto Eco erzählt in seinem Kinderbuch mit Wärme und Humor von ernsten Themen wie Abrüstung, Frieden und Umweltschutz. Die Geschichten handeln von Atomspaltung, intergalaktischen Begegnungen und der Wiederbegrünung der Erde, begleitet von künstlerischen Illustrationen von Eugenio Carmi.

      Geschichten für aufgeweckte Kinder
      3,2
    • Über Gott und die Welt

      Essays und Glossen

      Eco, der Zeichenleser und Spurensucher, erkundet die Musentempel und Kultstätten der Massenkultur und entdeckt dabei oft übersehene Aspekte in Fußballstadien, TV-Studios, Supermärkten und mehr. Er betrachtet alltägliche Dinge – von Jeans über Bestseller bis hin zu Politikern – mit einem spielerischen Blick, der uns neue Perspektiven eröffnet. Ob der Campus als Kloster oder Humphrey Bogart als Heiliger interpretiert wird, Eco zeigt, dass bestimmte Muster immer wieder auftauchen, wenn man auf Details und Zeichen achtet. Mit Leichtigkeit zerlegt er komplexe Zusammenhänge und führt den Leser durch seine Überlegungen, als würde man sich in einem anregenden Gespräch über Gott und die Welt befinden. Die Themen sind vielfältig und reichen von der Krise der Pax Americana und ökologischem Verfall bis hin zu hyperrealen Städten und den Herausforderungen der modernen Kultur. Eco diskutiert die Rolle der Kunst, die Bedeutung von Symbolen und die Dynamiken der Medienlandschaft, während er auch philosophische Überlegungen anstellt. Sein Ansatz, alltägliche Objekte und kulturelle Phänomene zu analysieren, bietet tiefere Einsichten in unsere Gesellschaft und regt zur Reflexion über die Welt um uns herum an.

      Über Gott und die Welt
      3,9
    • Zeichen

      Einführung in einen Begriff und seine Geschichte

      Indem Eco den Bedeutungswandel des »Zeichen«-Begriffs darstellt, seine Wendepunkte in der Abfolge und in der Wechselbeziehung der Theorien und »Disziplinen« (der Philosophie, der Mathematik, der Ästhetik, der Linguistik etc.) erkundet, beschreibt er einen Hauptstrang der Denk- und Wissenschaftsgeschichte.

      Zeichen
      3,7
    • Das Foucaultsche Pendel

      Roman

      • 767 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Drei Mailänder Verlagslektoren geraten zufällig an eine Geheimbotschaft des legendenumwitterten Templerordens. Sie machen sich an die Entzifferung, bauen aus zahllosen Elementen ein gigantisches Puzzle, erfinden selbst einen Plan, der zu nichts Geringerem führen soll als zur Beherrschung der Welt. Nicht nur die Templer - so scheint es - haben sich mit dem Plan beschäftigt, sondern sämtliche Geheimgesellschaften der Welt, von den Rosenkreuzern bis hin zu den Freimaurern. Die Weltgeschichte wird von den drei Zauberlehrlingen umgeschrieben. Doch dann wird aus dem intellektuellen Spiel blutiger Ernst: Menschen, die mit dem Plan zu tun haben, verschwinden oder werden ermordet, der Plan verselbständigt sich, wird unheimliche Realität ...

      Das Foucaultsche Pendel
      3,9
    • Ein wütendes Handbuch bietet eine Fülle an nützlichen Ratschlägen für Hotelgäste, Heimwerker und Bongaforscher. Es beleuchtet die Herausforderungen des Alltags mit einem humorvollen Blick, etwa wie man einen Lachs in der Minibar verstaut oder intelligent die Ferien gestaltet. Der Leser lernt, wie man einen Pornofilm erkennt und sich vor Witwen hütet, während das Buch auch unerwartete Fragen aufwirft, die man nie zu stellen beabsichtigt hätte. Die Inhalte sind in zwei Hauptteile gegliedert. Der erste Teil umfasst Gebrauchsanweisungen zu Themen wie dem Spiel von Indianern, der Organisation einer öffentlichen Bibliothek, dem Umgang mit Taxifahrern und dem Verfassen eines Vorworts. Es werden auch praktische Tipps gegeben, wie man ansteckende Krankheiten vermeidet und das Leben durch kleine Hilfsmittel erleichtert. Im zweiten Teil werden wahre Geschichten erzählt, die von Verlagskorrekturen über Gespräche in Babylon bis hin zu persönlichen Erlebnissen reichen. Diese Mischung aus Anleitungen und Erzählungen bietet nicht nur Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an, während sie die Absurditäten des modernen Lebens humorvoll reflektiert.

      Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge
      3,9
    • Vier moralische Schriften

      • 118 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Vier provozierende Streitschriften Umberto Eco ist ein Phänomen: Berühmt ist er als Autor mitreißender Romane, international gefragter Wissenschaftler, Semiotiker und Philosoph. Zugleich aber hat Eco stets mit brillanten, klaren Stellungnahmen in die aktuellen Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Politik, Moral oder Kultur eingegriffen. Auch mit diesen provozierenden Streitschriften analysiert er das Tagesgeschehen und geht doch immer einen Schritt über das Aktuelle hinaus. Damit sind seine Moralischen Schriften Musterbeispiele für das Denken eines Schriftstellers und Intellektuellen, der sich nie damit begnügte, alte Rezepte wieder aufzuwärmen. Inhalt: - Nachdenken über den Krieg - Der immerwährende Faschismus - Wenn der andere ins Spiel kommt - Die Migrationen, die Toleranz und das Untolerierbare

      Vier moralische Schriften
      3,9
    • Diese Anleitung für die Planung, Gliederung und Niederschrift wissenschaftlicher Arbeiten von Umberto Eco, Professor an der Universität Bologna, ist ebenso gründlich wie virtuos. Nach Ecos eigenen Worten (Einleitung) gibt sein Buch „Auskunft darüber, (1) was man unter einer Abschlussarbeit versteht, (2) wie man das Thema sucht und die Zeit für seine Bearbeitung einteilt, (3) wie man bei der Literatursuche vorgeht, (4) wie man das gefundene Material auswertet und (5) wie man die Ausarbeitung äußerlich gestaltet“. Die autorisierte Übersetzung hat Professor Dr. Walter Schick erarbeitet. Eine „erfrischend unkonventionelle Handreichung“ nennt er das Buch; es erlaube einen "Blick in die 'Werkstatt' Ecos; denn Beziehungen zu anderen Werken Ecos werden nicht nur durch jenen Abbé Vallet hergestellt, der im vorliegenden Buch wie in 'Der Name der Rose' eine Rolle spielt." Darin liegt freilich nur ein zusätzlicher Reiz und Gewinn der Lektüre. Wichtiger ist: Ecos Buch zeigt, wie man schreiben soll - auf den Leser konzentriert, dem Leser dienend.

      Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt
      3,9
    • Pape Satàn

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Umberto Ecos letztes Geschenk an seine Leser Menschen, die ihre Handys verschlingen, Bücher, die die Existenz Napoleons bestreiten, und Seeräuber, die vorbildliche Kapitalisten abgeben – so absurd die Phänomene der modernen Gesellschaft erscheinen mögen, sie werfen dringliche Fragen auf: Blüht auf dem Boden einer überkorrekten Politik ein neuer Rassismus? Kann man sich im digitalen Dschungel durchschlagen, ohne völlig den Kopf zu verlieren? Ecos Antworten lassen das Röntgenbild einer modernen Gesellschaft entstehen, sie sind scharfsinnig, witzig und immer erhellend. Eine Liebeserklärung an das Lesen – belebend wie ein gutes Gespräch.

      Pape Satàn
      3,8
    • Im Krebsgang voran

      Heiße Kriege und medialer Populismus

      Analyse des neuen Jahrtausend Im dritten Jahrtausend geht es nicht voran, sondern zurück: auf den Kalten Krieg folgen die heißen Kriege in Afghanistan und im Irak, der längst vergangen geglaubte Konflikt zwischen Christentum und Islam ist zurück, der Darwinismus wird von christlichen Fundamentalisten angezweifelt. Kann vernünftiges Argumentieren noch etwas ausrichten gegen politische Parolen, die ihre Primitivität in alle Welt verbreiten? »Wer das liest, dem wird klar, dass der Mut, den Mund, und der Mut, die Augen aufzumachen, zusammengehören.« Frankfurter Rundschau »Witzig, informativ, streitlustig: Umberto Eco und seine Reaktion auf ereignisreiche Zeitumstände.« Süddeutsche Zeitung

      Im Krebsgang voran
      3,7
    • Wie ein Romanautor Welten erschafft Sein erster Roman ›Der Name der Rose‹ wurde ein Welterfolg. Das war im Jahr 1980, und Umberto Eco war bereits 48 Jahre alt. Als Mensch nicht mehr ganz jung, als Romanautor ein Debütant. Der »junge Schriftsteller« ist heute ein Meister, der über die Kunst des Romans und die Kraft der Worte aus langer Erfahrung spricht.

      Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers
      3,7
    • Neue flammende Streichholzbriefe von Umberto Eco – immer am Nerv der Zeit und gleichzeitig in die Vergangenheit ältester Epochen wandernd. Ob der große italienische Schriftsteller über das in Mode gekommene Sammeln alter Druckwerke oder ein Plädoyer für die Langsamkeit des Lesens schreibt – stets feiert er die Wichtigkeit des Buches im Zeitalter des digitalen Wahns. Witzig, scharfsinnig wenn nicht bösartig sind Ecos Beobachtungen zum Zeitgeschehen – zwölf kurze Texte über eine rasende Gegenwart, der man am besten mit gesundem Menschenverstand und einem Blick auf das Alte begegnet, das sich immer wieder als prophetisch erweist.

      Bücher sprechen über Bücher
      3,3
    • Kant und das Schnabeltier

      • 583 Seiten
      • 21 Lesestunden

      »Was hat Kant mit einem Schnabeltier zu tun? Nichts.« So beginnt Umberto Eco sein neues großes Buch. Zwanzig Jahre nach seinen großen Studien zur Semiotik, zieht Eco darin die Summe seiner wissenschaftlichen Forschungen. Entstanden ist dabei sein theoretisches Hauptwerk, das die Antwort auf eine der ältesten philosophischen Fragen liefert: Wie unterscheidet der Mensch die Dinge, die er sieht?

      Kant und das Schnabeltier
      3,5
    • Der Mensch kann ohne Gegner und Feindbilder nicht sein. Der Mensch kann offenbar ohne Gegner und Feindbilder nicht sein. Das ist das Fazit des titelgebenden Textes in diesem Band, der pointierte Betrachtungen zu aktuellen Fragen sowie Themen aus Kunst, Religion, Geschichte und Geografie enthält. Anregende, unterhaltsame Stellungnahmen eines leidenschaftlichen Essayisten, dem es immer gelang, die Leser von dem zu überzeugen, was ihm am Herzen lag.

      Die Fabrikation des Feindes und andere Gelegenheitsschriften
      3,5
    • Die Kunst des Bücherliebens

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Für Umberto Eco ist Büchersammeln ein Akt ökologischer Fürsorge: „Wir haben nicht nur die Wale, die Mönchsrobben und die Bären in den Abruzzen zu retten, sondern auch die Bücher.“ Wirkliche Leser möchten ihre Lieblingsbücher deshalb nicht nur lesen, sondern auch besitzen und zu Hause ins Regal stellen. Für sie hat Eco „Die Kunst des Bücherliebens“ geschrieben. Der Romancier, Wissenschaftler und Geschichtenerzähler aus Italien nähert sich darin der ewigen Frage „War Shakespeare zufällig Shakespeare?“, und er zeigt auch, dass mit Werken wie dem „Book of Lindisfarne“ oder den „Très Riches Heures“, welche die Geistesgeschichte seit Jahrhunderten prägen, eine ganze Kultur auf dem Spiel steht.

      Die Kunst des Bücherliebens
      3,5
    • Baudolino

      Roman

      • 597 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Wir befinden uns im 12. Jahrhundert, zur Zeit der Kreuzzüge. Baudolino, ein gewitzter Bauernsohn aus dem Piemont, wird Adoptivsohn des Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Den Kopf voller Flausen, Phantasien und Lügen, lenken seine irrwitzigen Ideen von nun an den Lauf der Weltgeschichte. Von den Liebesbriefen an die Kaiserin, den undurchsichtigen Machenschaften bei der Belagerung Alessandrias und dem rätselhaften Tod Barbarossas gar nicht zu reden ...

      Baudolino
      3,5
    • Der friedhof in Prag

      Roman

      • 519 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Der Italiener Simon Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

      Der friedhof in Prag
      3,5
    • Die Insel des vorigen Tages

      • 508 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Wir schreiben das Jahr 1643, und in Europa tobt der Dreißigjährige Krieg. Wider Willen wird Roberto de La Grive zum Entdeckungsreisenden auf der Suche nach dem Nullmeridian, dem zur exakten Navigation notwendigen Fixpunkt der Erde. Ein Orkan spült ihn auf ein verlassen vor den Fidschii-Inseln treibendes Forschungsschiff. Auf diesem schwimmenden Naturalienkabinett findet er einen skurrilen Schicksalsgenossen und viel Zeit, sich die eigene unheilvolle Liebes-, Lebens- und Doppelgängergeschichte zu phantasieren. Historisches Panorama, Liebesgeschichte und Abenteuerroman - Eco erfindet den gewaltigen Kosmos eines ganzen Jahrhunderts neu.

      Die Insel des vorigen Tages
      3,5
    • Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana

      Illustrierter Roman

      • 504 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Giambattista Bodoni, Antiquar, erwacht aus dem Koma und hat einen Teil seines Gedächtnisses verloren. Auf der Suche nach seinen persönlichen Erinnerungen fährt er ins Haus seiner Kindheit und findet dort alles wieder: Bücher und Bilder, Comics und Kino, Pastadosen und Zigarettenschachteln. Was für Bodoni eine Reise der Wiederentdeckungen durch sein Leben und seine Lieben wird, gerät Eco zur Zeitreise durch das 20. Jahrhundert: witzig, nostalgisch und überraschend.

      Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana
      3,4
    • Nullnummer

      Roman

      • 242 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Korruption, Intrigen, Verschwörungstheorien Mailand, 6. Juni 1992, nachts. Bei dem Journalisten Colonna ist eingebrochen worden. Das Dossier mit brisanten Informationen hat man nicht gefunden; Colonna sieht jetzt sein eigenes Leben bedroht. Auch er spielt ein Doppelspiel: Für den Commendatore Vimercate soll er eine Zeitung lancieren, die mit schmutzigen Gerüchten über die gute Gesellschaft arbeitet. Zugleich schreibt er als Ghostwriter ein Enthüllungsbuch über den programmierten Skandal. Korruption, Intrigen, Verschwörungstheorien – Umberto Eco porträtiert unsere Gesellschaft in einer rasanten Kriminalgeschichte zwischen Wirtschaft, Politik und Presse.

      Nullnummer
      3,2
    • Der Name der Rose

      Graphic Novel

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Umberto Ecos Bestseller "Der Name der Rose" als Graphic Novel: Milo Manara verwandelt die Geschichte des Franziskanermönchs William von Baskerville und seines Gefährten Adson in eine sinnliche Bilderwelt. Die Charaktere und die Kunstwerke der Abtei des 14. Jahrhunderts erwachen neu zum Leben.

      Der Name der Rose
    • Bibliotheken

      Broschierte Sonderausgabe

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Bibliotheken sind auratische Orte: Kathedralen des Wissens, Tempel der Weisheit, Oasen der Stille ... Auch die nüchternste, funktionalste Architektur durchweht noch ein Hauch sakraler Feierlichkeit, ganz zu schweigen von den prächtigen Klosterbibliotheken des Barock, den Bücherspeichern altehrwürdiger Universitäten oder den heiteren Bildungskabinetten aufgeklärter Fürsten. Candida Höfers Buch mit Aufnahmen berühmter Bibliotheksräume in Europa und den USA, das 2005 erstmals bei uns erschienen ist, wurde zu einem internationalen Bestseller. Begleitet von einem Essay des italienischen Schriftstellers und Philosophen Umberto Eco, ist es das ideale Buch zum 50. Jubiläum unseres Hauses - in Wort und Bild ein Fest für Bibliophile. Jetzt erstmals als broschierte Ausgabe!

      Bibliotheken
    • Carmen Nova. Kriminalnovelle

      • 63 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Kriminalnovelle von Umberto Eco aus der Doppelnull Edition von 1983. Das Buch umfasst 63 Seiten und ist in gutem Zustand, obwohl die Kanten etwas bestoßen sind und das Papier altersbedingt nachgedunkelt ist.

      Carmen Nova. Kriminalnovelle
    • Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt

      Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften

      Diese Anleitung für die Planung, Gliederung und Niederschrift wissenschaftlicher Arbeiten von Umberto Eco, Professor an der Universität Bologna, ist ebenso gründlich wie virtuos. Nach Ecos eigenen Worten (Einleitung) gibt sein Buch "Auskunft darüber, (1) was man unter einer Abschlussarbeit versteht, (2) wie man das Thema sucht und die Zeit für seine Bearbeitung einteilt, (3) wie man bei der Literatursuche vorgeht, (4) wie man das gefundene Material auswertet und (5) wie man die Ausarbeitung äußerlich gestaltet". Die autorisierte Übersetzung hat Professor Dr. Walter Schick erarbeitet. Eine "erfrischend unkonventionelle Handreichung" nennt er das Buch; es erlaube einen "Blick in die 'Werkstatt' Ecos; denn Beziehungen zu anderen Werken Ecos werden nicht nur durch jenen Abbé Vallet hergestellt, der im vorliegenden Buch wie in 'Der Name der Rose' eine Rolle spielt." Darin liegt freilich nur ein zusätzlicher Reiz und Gewinn der Lektüre. Wichtiger ist: Ecos Buch zeigt, wie man schreiben soll – auf den Leser konzentriert, dem Leser dienend.

      Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt
    • Die drei Kosmonauten

      • 35 Seiten
      • 2 Lesestunden

      3 Kosmonauten aus verschiedenen Ländern landen auf dem Mars und lernen durch einen Marsmenschen, ihr Mißtrauen und ihre Feindschaft zu besiegen. Ab 7 Jahre SW: Frieden ; SW: Völkerverständigung.

      Die drei Kosmonauten
    • The Story of Time

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Exploring this elusive and often controversial subject, Umberto Eco, Sir Ernst Gombrich, and others contributes essays and reflections on the meaning of time.

      The Story of Time
      4,4
    • The Aesthetics of Thomas Aquinas

      • 302 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Umberto Eco introduces English-speaking readers to the rich and complex aesthetic theories of Thomas Aquinas, a medieval thinker often recognized primarily as a theologian. Aquinas inherited concepts of art and beauty from classical traditions but transformed them through the lens of Christian theology and advancements in metaphysics and optics during the thirteenth century. Eco sets the context by exploring the vibrant aesthetic sensibility of medieval times and delves into Aquinas's ideas on transcendental beauty, aesthetic perception (visio), and the three conditions of beauty: integrity, proportion, and clarity—principles that later influenced James Joyce. He applies these theories to Aquinas's reflections on God, humanity, music, poetry, and scripture, and compares Aquinas's poetics with those of Dante. In a concluding chapter from the second Italian edition, Eco discusses how Aquinas's aesthetics were absorbed and transformed in late medieval thought, drawing parallels between Thomistic methodology and contemporary structuralism. As the only comprehensive English treatment of Aquinas's aesthetics, this work appeals to philosophers, medievalists, historians, critics, and those engaged in poetics, aesthetics, or the history of ideas.

      The Aesthetics of Thomas Aquinas
      4,4
    • Themes and Movements: Pop

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Exploring the evolution of Pop culture from the late 1950s to the late 1960s, this comprehensive survey examines its impact on art, film, photography, and architecture, highlighting the interplay between mass production and mass media. Unlike other works that focus solely on Pop art, it offers a holistic view of the movement's influence across America, Britain, and Europe, showcasing its diverse manifestations and cultural significance during this transformative era.

      Themes and Movements: Pop
      4,0
    • The book features a provocative exploration of literary interpretation, blending Eco's expertise as a novelist and literary theorist. With a humorous and insightful approach, he navigates a wide array of topics, drawing connections between influential figures like Dante, Chomsky, and Derrida. Eco's unique style shines through, making complex ideas accessible and engaging for readers interested in the nuances of literature and its interpretation.

      Interpretation and Overinterpretation
      4,0
    • The Truth About the Truth

      De-confusing and Re-constructing the Postmodern World

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Includes essays and excerpts from the works of prominent modern thinkers such as Umberto Eco, Jacques Derrida, and Isaiah Berlin among others.

      The Truth About the Truth
      3,9