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Umberto Eco

    5. Jänner 1932 – 19. Februar 2016

    Umberto Ecos brillante Fiktion ist bekannt für ihren spielerischen Umgang mit Sprache und Symbolen, ihre erstaunliche Fülle von Anspielungen und Referenzen sowie ihren cleveren Einsatz von Rätseln und erzählerischen Erfindungen. Seine scharfsinnigen Essays über moderne Kultur sind voller erfreulichem Humor und Ironie. Seine Ideen zu Semiotik, Interpretation und Ästhetik haben ihm den Ruf als einer der führenden Denker der akademischen Welt eingebracht.

    Umberto Eco
    Auf den Schultern von Riesen
    Die Suche nach der vollkommenen Sprache
    Die große Zukunft des Buches
    Die Unendliche Liste
    Der ewige Faschismus
    Die Geschichte der Hässlichkeit
    • Monster und Fratzen, Teufel und Hexen, Groteskes und Kitschiges: Das Hässliche hat viele Gesichter. Umberto Eco versammelt hier nach dem erfolgreichen Muster von ›Die Geschichte der Schönheit‹ Abbildungen und Textstellen, in denen sich die Faszination spiegelt, die seit jeher von der Hässlichkeit ausgeht. Die Lektüre dieses »schön« bebilderten Bandes lässt den Leser das Hässliche mit anderen Augen sehen. »Eine überbordend reiche Geschichte des Unschönen, die zum Blättern, Nachschlagen und Vergleichen einlädt.« Süddeutsche Zeitung

      Die Geschichte der Hässlichkeit
      4,6
    • Der ewige Faschismus

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      „Eco zeigt, was für ein riesiger Fehler es ist, Faschismus als ausschließlich historisches Phänomen zu begreifen.“ Roberto Saviano zum Buch Faschismus und Totalitarismus, Integration und Intoleranz, Migration und Europa, Identität, das Eigene und das Fremde – die zentralen Begriffe in Umberto Ecos fünf Essays könnten kaum aktueller sein. Gerade in ihrer zeitlichen Distanz zeigt sich die Stärke von Ecos Gedanken: Losgelöst vom tagesaktuellen Geschehen, scheinen in ihnen die überzeitlichen Strukturen auf, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegen. Präzise, wortgewandt und gespickt mit persönlichen Erinnerungen rufen seine Texte die komplexe Geschichte der Herausforderungen wach, vor denen wir heute stehen.

      Der ewige Faschismus
      4,6
    • »Es ist eine große Lust, das Buch des listenreichen Umberto Eco zu lesen.« Wiener Zeitung   In Umberto Ecos Romanen wimmelt es nur so von Listen. Er hatte immer schon eine Vorliebe dafür. Aber erst bei der Recherche für dieses Projekt wurde ihm klar, wie enorm, ja geradezu schwindelerregend die Ausbeute an Listen ist. Weil der Mensch denkt, wenn er Ordnung in die Unendlichkeit der Dinge bringt, versteht er sie auch. Zum Bedauern des Autors konnten nicht alle Fundstücke Eingang finden, damit es kein 1000-Seiten- Buch wurde: »So dass das letzte Wort dieses Buches nur lauten kann: undsoweiter.«

      Die Unendliche Liste
      4,5
    • Das Buch: Die größte Erfindung der Menschheit. Zu diesem Schluss kommen Umberto Eco und Jean-Claude Carrière, Autoren aus Italien und Frankreich, die zusammenkamen, um sich über die Zukunft des Buches zu unterhalten. In einer rasanten Reise durch die Zeit, von der Papyrusrolle über Gutenberg bis zum E-Book sprechen sie über die Faszination von Bibliotheken, welche Bücher sie vor dem Feuer retten würden, und über die Frage, ob es Sinn macht, „Krieg und Frieden“ als E-Book zu lesen. Die originellen, unterhaltsamen und höchst informativen Anekdoten der beiden Passionierten sind ein Muss für alle, die das Buch als Gegenstand lieben.

      Die große Zukunft des Buches
      4,4
    • Gab es eine Ursprache aller Menschen, die sich erst später, wie im Bericht von der babylonischen Sprachverwirrung erzählt, in viele Sprachen aufspaltete? Zu allen Zeiten träumte die Menschheit den Traum von der Wiedergewinnung der vollkommenen Sprache, und Umberto Eco zeichnet die Geschichte dieses Traumes nach. Von der ekstatischen Kabbala über die universelle Grammatik bei Dante, von den Geheimsprachen der Rosenkreuzer bis zu den Welthilfssprachen wie Esperanto führt die Suche durch ein jahrtausendealtes Labyrinth der Zeichen und Zeichensysteme, in dem Ungeheures auf Absurdes, Bizarres auf Geniales folgt. Der Semiotiker Eco greift hier die Thematik der Sprache aus dem Foucaultschen Pendel auf und behandelt unter den Aspekten »vollkommene Sprache/universelle Sprache« ein umfangreiches Kapitel europäischer Kulturgeschichte. Daß alle Versuche, eine vollkommene Sprache a posteriori zu konstruieren, fehlschlagen müssen, versteht sich von selbst, müßte sie doch die Allheit aller existierender Sprachen sein. Doch für Eco liegt die Aufgabe der zukünftigen europäischen Kultur auch nicht im Triumph der totalen Vielsprachigkeit, sondern »in der Herausbildung einer Gemeinschaft von Menschen, die in der Lage sind, den Geist, das Aroma, die Atmosphäre einer anderen Sprache zu erfahren«. »Hier schreibt ein gelernter Babyloniker die Geschichte einer antibabylonischen Idee.« (Ludger Lütkehaus in der Süddeutschen Zeitung)

      Die Suche nach der vollkommenen Sprache
      4,4
    • Auf den Schultern von Riesen

      Das Schöne, die Lüge und das Geheimnis

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      »Er war der Rockstar unter den Intellektuellen.« Nils Minkmar in ›DER SPIEGEL‹ Globalisierung, Klimawandel, Mythologie und Popkultur – als Intellektueller von Weltruf verfügte Umberto Eco über eine einzigartige geistige Spannweite. Sprachlich brillant und mit intelligentem Witz stellt er dies in den hier versammelten Texten unter Beweis, die eine Blaupause seines Lebenswerks darstellen. Streifzüge durch Literatur, Sprache, Kunst und Philosophie verschmelzen mit messerscharfen Beobachtungen zu Politik und Zeitgeschehen. Spielerisch präsentiert, üppig illustriert und vonungebrochener Aktualität.

      Auf den Schultern von Riesen
      4,7
    • Im Labyrinth der Vernunft

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Signor Sigma hat Bauchweh und muss auf dem Weg zum Arzt an der Ampel warten, den Fahrplan lesen und schließlich die Diagnose einer Trinkerleber erhalten. Diese Erzählung verdeutlicht, dass unsere Lebenswelt ein Reich der Zeichen ist, das wir nur verstehen können, wenn wir lernen, sie zu deuten. Der Ausflug in die semiotische Gelehrsamkeit beginnt mit Herrn Sigma und dem Eco-Reader, der uns in die komplexe Welt von Umberto Eco einführt. Der Titel des Sammelbandes verweist auf die zentrale Bedeutung des Labyrinths in Ecos Denken, besonders in seinem Bestseller, wo die Bibliothek als Metapher für die enzyklopädische Totalität unserer Kultur dient. Alles Kulturelle wird als Kommunikationsprozess verstanden, der die Produktion und Interpretation von Zeichen umfasst. Diese Grundidee der Semiotik zieht sich durch die Sammlung, die Themen wie Massen- und Medienkultur, Kunsttheorie und die Schnittstelle von Erkenntnistheorie und Zeichenlehre behandelt. Eco präsentiert sein Wissen anschaulich und spannend, und obwohl die semiotische Vernunft heute etwas altmodisch erscheinen mag, bleibt die Erkenntnis bestehen, dass Zeichen erst im Gebrauch Bedeutung erlangen. Es geht nicht um die Rose, sondern um den Namen der Rose.

      Im Labyrinth der Vernunft
      4,5
    • Bitte sehr - durchbrechen wir die zögernde Haltung: Der Leser, der immer ganz nahe, der immer dem Text auf den Leib gerückt oder ihm auf den Fersen war, ist nunmehr im Text selbst untergebracht. Eine Art, dem Leser Glaubwürdigkeit zuzugestehen, ihn aber zugleich einzuschränken und zu kontrollieren. Doch es geht um eine Alternative: entweder von der Lust zu reden, die der Text vermittelt, oder davon, warum der Text Lust verschaffen kann. Und ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden. Umberto Eco

      Lector in fabula
      4,4
    • Soll man eher auf die Philosophen hören oder auf die Philosophinnen? Soll man Bücher sammeln oder lesen? Oder soll man einfach nur noch ins Kino gehen? Umberto Eco, einer der markantesten und unterhaltsamsten Kommentatoren unserer Alltagswelt, betrachtet in diesen scharfzüngigen Essays und Glossen Politik, Kultur und die allgemeine Lage. Es geht um Romane, Filme und Romanverfilmungen, um neue und antiquarische Bücher, Katastrophennachrichten und um den alltäglichen Krieg. Ein Feuerwerk an Belesenheit und Witz.

      Schüsse mit Empfangsbescheinigung
      4,2
    • Verschwörungen

      Eine Suche nach Mustern

      Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Umberto Eco über die historischen Wurzeln von Querdenkern und Co. Der Verschwörungskult um QAnon fabuliert von einer Elite, die das Blut gefolterter Kinder trinke. Selbsternannte Skeptiker wettern gegen vermeintliche Impfkartelle. Andere wähnen sich mitten in Deutschland in einer versteckten Diktatur. Auch wenn sie in immer neuer Gestalt daherkommen, Verschwörungstheorien durchziehen die Geschichte. Dabei verlaufen sie stets nach demselben Muster – das kaum jemand so treffend erkannt und brillant beschrieben hat wie Umberto Eco. In beständigem Ringen mit Antisemitismus, Esoterik und Pseudowissenschaft hat er schon lange vor der aktuellen Flut an Verschwörungstheorien deren überzeitliche Strukturen freigelegt. Eco fehlt – sein Werk ist gültig und aktuell wie nie.

      Verschwörungen
      4,3
    • Von Atlantis nach Mittelerde. Von nichts haben die Menschen seit jeher so ausdauernd geträumt wie von fernen Kontinenten, unbekannten Ländern und funkelnden Städten – und wenn sie diese auf ihren Expeditionen nicht entdecken konnten, haben sie sie erfunden. Umberto Eco hat sich auf die Reise zu den sagenhaften Gegenwelten gemacht: von der versunkenen Stadt Atlantis zu Gullivers Riesen und Zwergen, von Homers Troja zu Marco Polos China, von den Orten der Bibel bis zu Tolkiens Mittelerde.

      Die Geschichte der legendären Länder und Städte
      4,2
    • Lüge und Ironie

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Umberto Eco ist nicht erst seit seinem Namen der Rose als Spurenleser berühmt, denn schon in seinen Aufsätzen zu Literatur und Kultur zeigte er sich als Meister im Aufschlüsseln von Bildern, Texten und Zeichen. Vier auf den ersten Blick ganz unterschiedliche Themen stellt Eco in seinem neuen Band auf verblüffende Weise nebeneinander, und die Spannweite reicht von Manzonis Verlobten, dem berühmtesten Roman der italienischen Literatur, bis zu Corto Maltese, dem Kult-Comic von Hugo Pratt; von Cagliostro, dem falschen Grafen, der ganz Europa in Atem hielt, bis zu Campanile, dem Ironiker der Literatur unseres Jahrhunderts. »Daß jedoch gerade diese vier Schriften und keine anderen hier versammelt sind«, sagt Eco seinerseits ironisch, »läßt vermuten, daß sie etwas gemeinsam haben.« In allen geht es um Strategien der Lüge, der Verstellung, des Mißbrauchs der Sprache und der Umkehrung dieses Mißbrauchs durch Ironie. Und Umberto Eco zeigt, wie gerne die Leser sich belügen lassen - solange es nur mit der literarischen Phantasie geschieht, die er in seinen vier Lesarten so brillant analysiert.

      Lüge und Ironie
      4,0
    • Im Wald der Fiktionen

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Sechs Streifzüge durch die LiteraturWas lesen wir, wenn wir lesen? Von den Märchen über die großen Romane der Weltliteratur bis zu den Krimis untersucht Eco scharfsinnig und inspirierend die Frage nach den Bedingungen des Lesens. Freiheit, Phantasie und Entdeckungslust: von Umberto Eco kann man lernen, wie man Literatur liest, als durchstreife man einen Wald. Inhalt:- Eintritt in den Wald- Der Wald von Loisy- Verweilen im Wald- Mögliche Wälder- Der seltsame Fall der Rue Servandoni- Fiktive Protokolle

      Im Wald der Fiktionen
      4,2
    • Was haben Derrick und sexuelle Repression miteinander zu tun? Umberto Eco verknüpft sie zu einer provozierenden und unterhaltsamen Geschichte der Alltagskultur, die er hier in seinen gesammelten Glossen zum Besten gibt. Ein Buch, das stundenlanges Lesevergnügen verspricht ...§

      Sämtliche Glossen und Parodien
      4,1
    • Gesammelte Streichholzbriefe

      • 117 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Gibt es etwas Deutscheres als Kommissar Derrick, die vollkommene Verkörperung von Durchschnittlichkeit, Phlegma und Beamtenkarriere? Phänomene wie den deutschen Geist im Streifenwagen, Ginger Rogers und Clintons Verfehlungen, Andreottis Mafiaprozess und die neue Computerkultur kann niemand besser erklären als Umberto Eco. Ein Band voll ironisch-intelligenter Parodien.

      Gesammelte Streichholzbriefe
      3,0
    • Streit der Interpretationen

      • 118 Seiten
      • 5 Lesestunden

      „Das Mittelalter irrte, als es die Welt als Text verstand, die Moderne irrt, wenn sie den Text als Welt betrachtet.“ Zwischen diesen zeitlichen und inhaltlichen Extremen siedelt Umberto Eco den „Streit der Interpretationen“ an. Interpretation bedeutet für Eco letztlich Verstehen der Welt und der Form, mit der sie in den Medien auf uns zukommt. An Beispielen von Sherlock Holmes bis zu Star Wars wird aufgezeigt, wie sehr wir im Zeitalter der Serie leben, wie oft der „gleiche Stoff“ zwischen den Medien ausgetauscht und neu aufbereitet wird und wie wir hierdurch immer stärker auf das Wie statt das Was achten, wie wir zunehmend Interesse für ästhetische Verfahren zeigen und im Horizont einer endlos möglich scheinenden Variation einen Sieg über die Zeit erstreben. Bei aller Abstraktion, mit der Eco seinen Diskurs führt, bleibt er – und dies oft mit kämpferischem Humor – in seiner Auseinandersetzung mit Formen und Inhalten von Medienprodukten jeglicher Art der Praxis verbunden.

      Streit der Interpretationen
      4,2
    • Im Krebsgang voran

      Heiße Kriege und medialer Populismus

      Analyse des neuen Jahrtausend Im dritten Jahrtausend geht es nicht voran, sondern zurück: auf den Kalten Krieg folgen die heißen Kriege in Afghanistan und im Irak, der längst vergangen geglaubte Konflikt zwischen Christentum und Islam ist zurück, der Darwinismus wird von christlichen Fundamentalisten angezweifelt. Kann vernünftiges Argumentieren noch etwas ausrichten gegen politische Parolen, die ihre Primitivität in alle Welt verbreiten? »Wer das liest, dem wird klar, dass der Mut, den Mund, und der Mut, die Augen aufzumachen, zusammengehören.« Frankfurter Rundschau »Witzig, informativ, streitlustig: Umberto Eco und seine Reaktion auf ereignisreiche Zeitumstände.« Süddeutsche Zeitung

      Im Krebsgang voran
      4,1
    • Briefe an mein Enkelkind

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Liv Ullmann, Schauspielerin und Regisseurin, hat als UNICEF-Sonderbotschafterin 25 weitere prominente Zeitgenossen gebeten, persönliche Erfahrungen und Werte, die ihnen am Herzen liegen, weiterzugeben an real existierende eigene Enkelkinder wie überhaupt an alle jungen Menschen. In Briefen, Prosastücken und Reden sprechen sie von Frieden und Toleranz, von der Achtung von Mensch und Natur sowie von einem Leben in Würde: Harry Belafonte, Gro Harlem Brundtland, Dalai Lama, Umberto Eco, Oriana Fallaci, Marilyn French, Nadine Gordimer, Václav Havel, Thor Heyerdahl, Doris Lessing, Astrid Lindgren, Nelson Mandela, Martina Navratilova, Shimon Peres, Fay Weldon u. a.

      Briefe an mein Enkelkind
      3,0
    • Zwischen Autor und Text

      • 163 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Lesen, Interpretieren und Beurteilung von Literatur: Ist das die angestrengte Entschlüsselung dessen, was ein Autor mit seinem Werk gemeint und beabsichtigt haben könnte? Oder die freie, subjektive Nutzung von Literatur für eigene Vorstellungen und Bedürfnisse? Oder ein Drittes: die Begegnung mit einem offenen Kunstwerk, die sich in der Spannung zwischen Subjektivität und Objektivität vollzieht? Umberto Eco, ein Meister der Interpretationskunst, hat die Essentials dieser Diskussion zusammengetragen: anschaulich, knapp und mit Witz.

      Zwischen Autor und Text
      4,0
    • Der Name der Rose

      • 654 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Der Weltbestseller in neuer Ausstattung Der englische Franziskanermönch William von Baskerville ist in einer delikaten politischen Mission unterwegs in eine italienische Benediktinerabtei. Dort gerät er, zusammen mit seinem etwas unbeholfenen, jungen Adlatus Adson von Melk, in einen Strudel von kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ...

      Der Name der Rose
      4,2
    • Wie wählt man einen Präsidenten? Werden wir im allgemeinen Lärm bald paketweise Stille kaufen? Wird auf die großen Kriege mehr folgen als ein kleiner Frieden? Umberto Eco liefert hier gratis ein paar Prophezeiungen zum Stand der gegenwärtigen Dinge, wobei der scharfsinnigen Ironie dieses großen Schriftstellers und Polemikers natürlich keines der "Wunder" dieses wunderbaren Jahrtausends entgeht.

      Gratis-Prophezeiungen
      3,8
    • Narziß beugt sich übers Wasser. Auf der blanken Oberfläche erscheint sein Bild. Er lehnt sich zurück, das Bild verschwindet, nichts zeugt vom Geschehenen. Das Spiegelbild: kein Zeichen, behauptet Eco. Dem Semiotiker zerfällt die Welt in Zeichen, und wo er keine entdeckt, muß er die Diskrepanz zumindest erklären. Die Lektüre dieses zentralen Essays lohnt nicht nur für Narziß ...Eco versammelt in diesem Band von »Gelegenheitsschriften« Aufsätze zur Ästhetik, Analysen diverser Phänomene der populären Kultur, kritische Textinterpretationen, philosophische und semiotische Schriften.Das Themenspektrum reicht von den Formen der Darstellung, experimenteller und avantgardistischer Kunst, Massenmedien und Literatur bis zu möglichen Welten der Science-fiction, detektivischer Phantasie und Täuschung. Ecos semiotischer Ansatz, mit dem er so souverän hantiert wie ein Kartograph mit dem Zirkel, erweist sich dabei immer wieder als überraschend.

      Über Spiegel und andere Phänomene
      4,1
    • Gibt es etwas Deutscheres als Kommissar Derrick, die vollkommene Verkörperung von Durchschnittlichkeit, Phlegma und Beamtenkarriere? Phänomene wie den deutschen Geist im Streifenwagen, Ginger Rogers und Clintons Verfehlungen, Andreottis Mafiaprozess und die neue Computerkultur kann niemand besser erklären als Umberto Eco. Ein Band voll ironisch-intelligenter Parodien.

      Derrick oder die Leidenschaft für das Mittelmaß
      4,0
    • Interessante Einblicke in die Kunst des Übersetzens. Was ist eine gute Übersetzung? Wie nah am Original muss der Übersetzer bleiben, was soll er, was darf er ändern? Sprachen sind nie deckungsgleich, ein Text lässt sich nicht eins zu eins übertragen, ein literarischer Text schon gar nicht. Umberto Eco, bedeutender Sprachwissenschaftler und berühmter Autor, kennt die Tücken sehr genau. Er beschreibt Grundlagen und Probleme und illustriert sie mit zahlreichen, oft amüsanten Beispielen aus seiner schriftstellerischen Werkstatt.

      Quasi dasselbe mit anderen Worten
      4,1
    • Einführung in die Semiotik

      • 474 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die Semiotik, d. h. die Erforschung der Kultur als Kommunikation, bedeutet Grundlagenwissen für den gesamten Bereich der Geisteswissenschaften. Umberto Eco, der zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt, ist wie kein anderer berufen, in die allgemeine Lehre von den Zeichen in gründlicher Gesamtschau einzuführen. Für die Literatur- und Sprachwissenschaften, für Soziologie, Philosophie, Rhetorik, Kunst, einschließlich solcher Probleme wie Filmästhetik, Reklame, politische Propaganda, Trivialliteratur und Subkultur, werden in gut fasslicher und fesselnder Weise neue Wege des Verständnisses aufgewiesen. Die vorliegende Fassung ist eine autorisierte völlige Neubearbeitung für den deutschen Leser.

      Einführung in die Semiotik
      4,1
    • Woran glaubt, wer nicht glaubt?

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Hat die Kirche heute all ihre Glaubwürdigkeit verloren? Der Briefwechsel zwischen Carlo Martini, dem Mailänder Kardinal und aussichtsreichen Kandidaten für das Amt des Papstes, und Umberto Eco, dem klassischen Intellektuellen, ist das spannende Dokument eines Dialoges, wie er viel zu selten geführt wird. „Ein intelligenter Beitrag zur immer drängenderen Frage nach der Zukunft des Glaubens.“ (News)

      Woran glaubt, wer nicht glaubt?
      3,9
    • Umfassende und unterhaltsame Reflexionen von Umberto Eco über Alltagsärgernisse und Zeitgeist-Phänomene. In "Streichholzbriefe" versammelt er 26 seiner besten Kolumnen aus "L' Espresso", die sowohl lehrreich als auch amüsant sind.

      Gesammelte Streichholzbriefe. Aus d. Italien. v. Burkhart Kroeber
      3,9
    • Vom Leben und anderen Zumutungen

      Gespräche mit Zeitgenossen

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Giovanni di Lorenzos Interviews mit prominenten Zeitgenossen sind immer wieder ein Ereignis. Wir erfahren, warum Daniel Cohn-Bendit kurz nach seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag erstmals seine jüdische Familiengeschichte erzählt. Staunen, dass Telekomchef Timotheus Höttges für das bedingungslose Grundeinkommen plädiert und Udo Jürgens sich nach umjubelten Konzerten manchmal wie ein Nichts fühlte. Nehmen Anteil an den Glaubenszweifeln von Papst Franziskus; spüren die Angst, die ein Despot wie Recep Erdoğan verbreitet. Durch die Intensität der Begegnungen entstehen spannungsreiche Portraits, die zugleich ein Spiegelbild der großen politischen und gesellschaftlichen Themen des vergangenen Jahrzehnts sind – Flüchtlingskrise, Pandemie, Krieg, Fremdenfeindlichkeit oder Cancel-Culture-Debatten. Lesend tauchen wir ein in die Überzeugungen und Biografien von Menschen, die auf unterschiedliche Weise die Gegenwart geprägt haben. Giovanni di Lorenzo schafft dabei eine Atmosphäre seltener Nähe und Offenheit, scheut aber nie die Konfrontation. Und entlockt so auch ausgebufften Medienprofis Dinge, die sie vorher öffentlich nicht gesagt haben.

      Vom Leben und anderen Zumutungen
      3,9
    • Umberto Eco, der in breiten Kreisen das Interesse am Mittelalter geweckt hat, widmet sich in dem vorliegenden Buch der Bedeutung und dem Stellenwert der Ästhetik für den mittelalterlichen Menschen. Entsprechend einer neuen Form der Geschichtsbetrachtung wird der profunde Wandel in der Denk- und Sehweise deutlich. Über das eigentliche Thema der Studie hinausgehend, zeichnet Ecos Buch auch das Bild dieser fernen Epoche in all ihrer Widersprüchlichkeit. Einerseits werden Grausamkeit, Luxus und Gottlosigkeit zum öffentlichen Schauspiel gemacht, andererseits glaubt man fest an Gott und seine Strafen. Und die Ästhetik paßt sich diesem Prinzip an.

      Kunst und Schönheit im Mittelalter
      4,0
    • »Lebendig und sprühend … Ein müheloser Ritt durch die Literaturgeschichte.« Neue Westfälische Ohne Bücher gibt es kein Paradies – niemand weiß das besser als Umberto Eco, der gelehrte Schriftsteller und schreibende Gelehrte. Und wie viel er versteht vom Handwerk des Schreibens, das beweist er auch, wenn er von Literatur spricht, ganz gleich, ob es um den Don Quijote geht, um eine Lesart von Dantes ›Paradies‹, die Paradoxien von Oscar Wilde oder darum, das Kommunistische Manifest als Meisterstück der Literatur und des Marketings zu erklären. Die Unterschiede zwischen Erzählung und Poesie, die Bedeutung des Stils, die Funktionen der Literatur, von all dem spricht Umberto Eco in diesem Buch, und er beantwortet auch die immer wieder gestellte Frage nach seinem eigenen Schreiben, von den ersten Versuchen in der Jugend bis hin zum Welterfolg des ›Baudolino‹. »Wenn ich in einem Interview gefragt werde: ›Wie haben Sie Ihren Roman geschrieben?‹, antworte ich kurz und bündig: ›Von links nach rechts.‹ Aber hier habe ich genügend Platz für eine ausführlichere Antwort.«

      Die Bücher und das Paradies
      4,0
    • Mein verrücktes Italien

      • 123 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Das Schöne daran, es ist live! ruft die begeisterte Zuschauerin des Palio in Siena. Im Hintergrund schreibt Umberto Eco mit; der Zeichentheoretiker entziffert die Zeichen seines Landes. Eco beschreibt sein Italien in Geschichten: Die Irren auf der Autobahn. Das Tempo der kulturellen Moden. Mailänder Eingeborene. Italien als Mississippi-Dampfer. Der traurige Mangel an Feinden. Fußball als sexuelle Perversion. Wie man ein Mobiltelefon nicht benutzt. Das Behördengestrüpp bei Führerscheinverlust. Von der hemmungslosen Leidenschaft für Großmütter. Aber Eco macht auch Gegenvorschläge: Wie könnte ein ultimativer Film Viscontis aussehen? Wie ein künftiges Italien? Wie die Frauen, wenn sie Dante folgen würden? Ein intelligentes und zugleich kicherndes Vademecum!

      Mein verrücktes Italien
      3,7
    • Nachschrift zum "Namen der Rose"

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Begonnen habe ich im März 1978, getrieben von einer vagen Idee: Ich hatte den Drang, einen Mönch zu vergiften. Ich glaube, Romane entstehen aus solchen Ideenkeimen, der Rest ist Fruchtfleisch, das man nach und nach ansetzt.« »Ich habe einen Roman geschrieben, weil ich Lust dazu hatte«, behauptet Umberto Eco, Professor für Semiotik an der Universität zu Bologna. Aber als Kenner des Mittelalters wie der modernen Erzähltheorie, der Massenmedien wic der Eliten wollte Eco nicht bloß »einen« Roman, sondern »den idealen postmodernen Roman« schlechthin schreiben, der nicht nur bei den Kritikerkollegen, sondern auch beim Publikum »ankam«. Der Erfolg, aber nicht nur der, gab ihm recht. Seine Nachschrift zum »Namen der Rose« beweist darüber hinaus, daß die Entstehungsgeschichte und die Prämissen eines großen Romans mindestens genauso amüsant sein können wie das Werk selbst. Es ist die Begegnung mit der witzigen, lebendigen Intelligenz dieses Autors, was die Eco-Lektüre zu einem Genuß macht.

      Nachschrift zum "Namen der Rose"
      3,9
    • Platon im Striptease-Lokal

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In Italien scheinen nicht nur das Leben und die Liebe problemloser zu sein als anderswo, auch mit der Literatur und der Philosophie tun sich die Italiener leichter. Meisterhaftes Beispiel hierfür sind diese Kabinettstückchen: In einer Parodie auf Nabokovs Lolita liebt ein sehr junger Mann eine Greisin. Per Live-Sendung sind wir dabei, als Columbus die Neue Welt betritt - worüber uns das Fernsehen so berichtet wie seinerzeit über die Landung der Amerikaner auf dem Mond -, und wir werden Zeugen bei der Erfindung des Faustkeils, der, eben erst als nützliches Werkzeug erdacht, sogleich zum Töten benutzt wird. Daneben erfahren wir, wie man als Intellektueller auch dann überlebt, wenn die scheinbar real existierende Lebensgrundlage entfällt. Spätestens hier wird deutlich, daß Parodie und Satire für Eco bei aller Lust am Spott immer auch eine Form des ethischen Engagements sind, nur eben: eine unterhaltsame.

      Platon im Striptease-Lokal
      3,9
    • Umberto Eco weiß aus den Mißgeschicken und Absurditäten des täglichen Lebens die herrlichsten satirischen Funken zu schlagen. In dieser neuen Sammlung seiner Streichholzbriefe, die er in den letzten Jahren für das italienische Magazin Espresso schrieb, nimmt er erneut Phänomene des Zeitgeschehens aufs Korn.

      Das alte Buch und das Meer
      4,0
    • Was ist schön? Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco lässt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Wanderung und liefern den »Originalton« aus der Zeit. So entstand eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte.

      Die Geschichte der Schönheit
      4,0
    • Umberto Eco erzählt in seinem Kinderbuch mit Wärme und Humor von ernsten Themen wie Abrüstung, Frieden und Umweltschutz. Die Geschichten handeln von Atomspaltung, intergalaktischen Begegnungen und der Wiederbegrünung der Erde, begleitet von künstlerischen Illustrationen von Eugenio Carmi.

      Geschichten für aufgeweckte Kinder
      3,2
    • Pape Satàn

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Umberto Ecos letztes Geschenk an seine Leser Menschen, die ihre Handys verschlingen, Bücher, die die Existenz Napoleons bestreiten, und Seeräuber, die vorbildliche Kapitalisten abgeben – so absurd die Phänomene der modernen Gesellschaft erscheinen mögen, sie werfen dringliche Fragen auf: Blüht auf dem Boden einer überkorrekten Politik ein neuer Rassismus? Kann man sich im digitalen Dschungel durchschlagen, ohne völlig den Kopf zu verlieren? Ecos Antworten lassen das Röntgenbild einer modernen Gesellschaft entstehen, sie sind scharfsinnig, witzig und immer erhellend. Eine Liebeserklärung an das Lesen – belebend wie ein gutes Gespräch.

      Pape Satàn
      3,7
    • Zeichen

      Einführung in einen Begriff und seine Geschichte

      Indem Eco den Bedeutungswandel des »Zeichen«-Begriffs darstellt, seine Wendepunkte in der Abfolge und in der Wechselbeziehung der Theorien und »Disziplinen« (der Philosophie, der Mathematik, der Ästhetik, der Linguistik etc.) erkundet, beschreibt er einen Hauptstrang der Denk- und Wissenschaftsgeschichte.

      Zeichen
      3,7
    • Das Foucaultsche Pendel

      • 841 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der '36 Unbekannten', der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, daß jemand ihre Phantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück.

      Das Foucaultsche Pendel
      3,9
    • Aus diesem Buch lernen wir, wie man auf intelligente Weise Ferien verbringt, einen Pornofilm erkennt, sich vor Witwen hütet und vieles andere mehr. Kurzum, das Buch bietet eine Fülle an verblüffenden Informationen und läßt selbst solche Fragen nicht offen, die zu stellen man nie beabsichtigt hatte.

      Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge
      3,9
    • Vier moralische Schriften

      • 118 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Vier provozierende Streitschriften Umberto Eco ist ein Phänomen: Berühmt ist er als Autor mitreißender Romane, international gefragter Wissenschaftler, Semiotiker und Philosoph. Zugleich aber hat Eco stets mit brillanten, klaren Stellungnahmen in die aktuellen Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Politik, Moral oder Kultur eingegriffen. Auch mit diesen provozierenden Streitschriften analysiert er das Tagesgeschehen und geht doch immer einen Schritt über das Aktuelle hinaus. Damit sind seine Moralischen Schriften Musterbeispiele für das Denken eines Schriftstellers und Intellektuellen, der sich nie damit begnügte, alte Rezepte wieder aufzuwärmen. Inhalt: - Nachdenken über den Krieg - Der immerwährende Faschismus - Wenn der andere ins Spiel kommt - Die Migrationen, die Toleranz und das Untolerierbare

      Vier moralische Schriften
      3,9
    • Diese Anleitung für die Planung, Gliederung und Niederschrift wissenschaftlicher Arbeiten von Umberto Eco, Professor an der Universität Bologna, ist ebenso gründlich wie virtuos. Nach Ecos eigenen Worten (Einleitung) gibt sein Buch „Auskunft darüber, (1) was man unter einer Abschlussarbeit versteht, (2) wie man das Thema sucht und die Zeit für seine Bearbeitung einteilt, (3) wie man bei der Literatursuche vorgeht, (4) wie man das gefundene Material auswertet und (5) wie man die Ausarbeitung äußerlich gestaltet“. Die autorisierte Übersetzung hat Professor Dr. Walter Schick erarbeitet. Eine „erfrischend unkonventionelle Handreichung“ nennt er das Buch; es erlaube einen "Blick in die 'Werkstatt' Ecos; denn Beziehungen zu anderen Werken Ecos werden nicht nur durch jenen Abbé Vallet hergestellt, der im vorliegenden Buch wie in 'Der Name der Rose' eine Rolle spielt." Darin liegt freilich nur ein zusätzlicher Reiz und Gewinn der Lektüre. Wichtiger ist: Ecos Buch zeigt, wie man schreiben soll - auf den Leser konzentriert, dem Leser dienend.

      Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt
      3,9
    • Wie ein Romanautor Welten erschafft Sein erster Roman ›Der Name der Rose‹ wurde ein Welterfolg. Das war im Jahr 1980, und Umberto Eco war bereits 48 Jahre alt. Als Mensch nicht mehr ganz jung, als Romanautor ein Debütant. Der »junge Schriftsteller« ist heute ein Meister, der über die Kunst des Romans und die Kraft der Worte aus langer Erfahrung spricht.

      Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers
      3,7
    • Neue flammende Streichholzbriefe von Umberto Eco – immer am Nerv der Zeit und gleichzeitig in die Vergangenheit ältester Epochen wandernd. Ob der große italienische Schriftsteller über das in Mode gekommene Sammeln alter Druckwerke oder ein Plädoyer für die Langsamkeit des Lesens schreibt – stets feiert er die Wichtigkeit des Buches im Zeitalter des digitalen Wahns. Witzig, scharfsinnig wenn nicht bösartig sind Ecos Beobachtungen zum Zeitgeschehen – zwölf kurze Texte über eine rasende Gegenwart, der man am besten mit gesundem Menschenverstand und einem Blick auf das Alte begegnet, das sich immer wieder als prophetisch erweist.

      Bücher sprechen über Bücher
      3,3
    • Über Gott und die Welt

      Essays und Glossen

      Eco, der Zeichenleser und Spurensucher, erkundet die Musentempel und Kultstätten der Massenkultur und entdeckt dabei oft übersehene Aspekte in Fußballstadien, TV-Studios, Supermärkten und mehr. Er betrachtet alltägliche Dinge – von Jeans über Bestseller bis hin zu Politikern – mit einem spielerischen Blick, der uns neue Perspektiven eröffnet. Ob der Campus als Kloster oder Humphrey Bogart als Heiliger interpretiert wird, Eco zeigt, dass bestimmte Muster immer wieder auftauchen, wenn man auf Details und Zeichen achtet. Mit Leichtigkeit zerlegt er komplexe Zusammenhänge und führt den Leser durch seine Überlegungen, als würde man sich in einem anregenden Gespräch über Gott und die Welt befinden. Die Themen sind vielfältig und reichen von der Krise der Pax Americana und ökologischem Verfall bis hin zu hyperrealen Städten und den Herausforderungen der modernen Kultur. Eco diskutiert die Rolle der Kunst, die Bedeutung von Symbolen und die Dynamiken der Medienlandschaft, während er auch philosophische Überlegungen anstellt. Sein Ansatz, alltägliche Objekte und kulturelle Phänomene zu analysieren, bietet tiefere Einsichten in unsere Gesellschaft und regt zur Reflexion über die Welt um uns herum an.

      Über Gott und die Welt
      3,6
    • Kant und das Schnabeltier

      • 583 Seiten
      • 21 Lesestunden

      »Was hat Kant mit einem Schnabeltier zu tun? Nichts.« So beginnt Umberto Eco sein neues großes Buch. Zwanzig Jahre nach seinen großen Studien zur Semiotik, zieht Eco darin die Summe seiner wissenschaftlichen Forschungen. Entstanden ist dabei sein theoretisches Hauptwerk, das die Antwort auf eine der ältesten philosophischen Fragen liefert: Wie unterscheidet der Mensch die Dinge, die er sieht?

      Kant und das Schnabeltier
      3,5
    • Der Mensch kann ohne Gegner und Feindbilder nicht sein. Der Mensch kann offenbar ohne Gegner und Feindbilder nicht sein. Das ist das Fazit des titelgebenden Textes in diesem Band, der pointierte Betrachtungen zu aktuellen Fragen sowie Themen aus Kunst, Religion, Geschichte und Geografie enthält. Anregende, unterhaltsame Stellungnahmen eines leidenschaftlichen Essayisten, dem es immer gelang, die Leser von dem zu überzeugen, was ihm am Herzen lag.

      Die Fabrikation des Feindes und andere Gelegenheitsschriften
      3,5
    • »Ich sage es offen, aus Liebe zu einem schönen Buch ist man bereit zu jeder Gemeinheit.« Umberto Eco Leidenschaftliche Leser möchten Bücher nicht nur lesen, sondern auch besitzen. Für sie hat Eco ›Die Kunst des Bücherliebens‹ geschrieben. Eco zeigt, dass mit Büchern, die die Geistesgeschichte seit Jahrhunderten prägen, eine ganze Kultur auf dem Spiel steht. Voller Esprit erzählt er vom Bücherlesen, Büchersammeln, Bücherbesitzen und Bücherlieben. Inhalt: Über Bibliophilie - Das pflanzliche Gedächtnis - Reflexionen über Bibliophilie - Sichtungen eines Sammlers Historica - Über das Book of Lindisfarne - Über die Très Riches Heures - Über die Insularien - Mein Migne und der andere - Der seltsame Fall der Hanau 1609 Literarische Narren (und wissenschaftliche) - Varia et Curiosa - Das Meisterwerk eines Unbekannten - War Shakespeare zufällig Shakespeare? - Innerer Monolog eines E-Books

      Die Kunst des Bücherliebens
      3,5
    • Baudolino

      Roman

      • 597 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Wir befinden uns im 12. Jahrhundert, zur Zeit der Kreuzzüge. Baudolino, ein gewitzter Bauernsohn aus dem Piemont, wird Adoptivsohn des Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Den Kopf voller Flausen, Phantasien und Lügen, lenken seine irrwitzigen Ideen von nun an den Lauf der Weltgeschichte. Von den Liebesbriefen an die Kaiserin, den undurchsichtigen Machenschaften bei der Belagerung Alessandrias und dem rätselhaften Tod Barbarossas gar nicht zu reden ...

      Baudolino
      3,5
    • Der friedhof in Prag

      Roman

      • 519 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Der Italiener Simon Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes „Dokument“ für die „jüdische Weltverschwörung“, das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.

      Der friedhof in Prag
      3,5
    • Die Insel des vorigen Tages

      • 555 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Ein Schiff voll exotischer LebewesenIm Jahre 1643: Der junge Piemontese Roberto de La Grive ist in geheimer Mission unterwegs. Als Spion im Dienste Frankreichs begibt er sich auf die Suche nach dem Nullmeridian, dem zur exakten Navigation notwendigen Fixpunkt der Erde. Doch genau in dem Moment, als er der Aufklärung des Rätsels nahe gekommen ist, sinkt sein Schiff in einem Sturm und nur Roberto kann sich retten. Tagelang treibt er im Pazifik, bis er auf ein verlassenes Schiff stößt. Aber nach einer Weile merkt er, daß noch jemand außer ihm an Bord ist. Und der Fremde ist, wie sich zeigt, hinter dem gleichen Ziel her wie Roberto ... Dennoch sieht Roberto in dem Fremden seinen Schicksalsgenossen. Von seinem Versuch, zu der Insel des vorigen Tages, die östlich der Datumsgrenze liegt, zu gelangen, kehrt der Fremde jedoch nicht mehr zurück. In seiner Verlassenheit beginnt Roberto sich einen Roman auszudenken, in dem sich Wahn und Wirklichkeit immer mehr vermischen. Dies führt zu einer waghalsigen Entscheidung ...

      Die Insel des vorigen Tages
      3,5
    • Giambattista Bodoni, Antiquar, erwacht aus dem Koma und hat einen Teil seines Gedächtnisses verloren. Auf der Suche nach seinen persönlichen Erinnerungen fährt er ins Haus seiner Kindheit und findet dort alles wieder: Bücher und Bilder, Comics und Kino, Pastadosen und Zigarettenschachteln. Was für Bodoni eine Reise der Wiederentdeckungen durch sein Leben und seine Lieben wird, gerät Eco zur Zeitreise durch das 20. Jahrhundert: witzig, nostalgisch und überraschend.

      Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana
      3,4
    • Nullnummer

      Roman

      • 242 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Korruption, Intrigen, Verschwörungstheorien Mailand, 6. Juni 1992, nachts. Bei dem Journalisten Colonna ist eingebrochen worden. Das Dossier mit brisanten Informationen hat man nicht gefunden; Colonna sieht jetzt sein eigenes Leben bedroht. Auch er spielt ein Doppelspiel: Für den Commendatore Vimercate soll er eine Zeitung lancieren, die mit schmutzigen Gerüchten über die gute Gesellschaft arbeitet. Zugleich schreibt er als Ghostwriter ein Enthüllungsbuch über den programmierten Skandal. Korruption, Intrigen, Verschwörungstheorien – Umberto Eco porträtiert unsere Gesellschaft in einer rasanten Kriminalgeschichte zwischen Wirtschaft, Politik und Presse.

      Nullnummer
      3,2
    • Der Name der Rose

      Graphic Novel

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Umberto Ecos Bestseller "Der Name der Rose" als Graphic Novel: Milo Manara verwandelt die Geschichte des Franziskanermönchs William von Baskerville und seines Gefährten Adson in eine sinnliche Bilderwelt. Die Charaktere und die Kunstwerke der Abtei des 14. Jahrhunderts erwachen neu zum Leben.

      Der Name der Rose
    • Bibliotheken

      Broschierte Sonderausgabe

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Bibliotheken sind auratische Orte: Kathedralen des Wissens, Tempel der Weisheit, Oasen der Stille ... Auch die nüchternste, funktionalste Architektur durchweht noch ein Hauch sakraler Feierlichkeit, ganz zu schweigen von den prächtigen Klosterbibliotheken des Barock, den Bücherspeichern altehrwürdiger Universitäten oder den heiteren Bildungskabinetten aufgeklärter Fürsten. Candida Höfers Buch mit Aufnahmen berühmter Bibliotheksräume in Europa und den USA, das 2005 erstmals bei uns erschienen ist, wurde zu einem internationalen Bestseller. Begleitet von einem Essay des italienischen Schriftstellers und Philosophen Umberto Eco, ist es das ideale Buch zum 50. Jubiläum unseres Hauses - in Wort und Bild ein Fest für Bibliophile. Jetzt erstmals als broschierte Ausgabe!

      Bibliotheken
    • Carmen Nova. Kriminalnovelle

      • 63 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Kriminalnovelle von Umberto Eco aus der Doppelnull Edition von 1983. Das Buch umfasst 63 Seiten und ist in gutem Zustand, obwohl die Kanten etwas bestoßen sind und das Papier altersbedingt nachgedunkelt ist.

      Carmen Nova. Kriminalnovelle
    • Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt

      Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften

      Diese Anleitung für die Planung, Gliederung und Niederschrift wissenschaftlicher Arbeiten von Umberto Eco, Professor an der Universität Bologna, ist ebenso gründlich wie virtuos. Nach Ecos eigenen Worten (Einleitung) gibt sein Buch "Auskunft darüber, (1) was man unter einer Abschlussarbeit versteht, (2) wie man das Thema sucht und die Zeit für seine Bearbeitung einteilt, (3) wie man bei der Literatursuche vorgeht, (4) wie man das gefundene Material auswertet und (5) wie man die Ausarbeitung äußerlich gestaltet". Die autorisierte Übersetzung hat Professor Dr. Walter Schick erarbeitet. Eine "erfrischend unkonventionelle Handreichung" nennt er das Buch; es erlaube einen "Blick in die 'Werkstatt' Ecos; denn Beziehungen zu anderen Werken Ecos werden nicht nur durch jenen Abbé Vallet hergestellt, der im vorliegenden Buch wie in 'Der Name der Rose' eine Rolle spielt." Darin liegt freilich nur ein zusätzlicher Reiz und Gewinn der Lektüre. Wichtiger ist: Ecos Buch zeigt, wie man schreiben soll – auf den Leser konzentriert, dem Leser dienend.

      Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt
    • Die drei Kosmonauten

      • 35 Seiten
      • 2 Lesestunden

      3 Kosmonauten aus verschiedenen Ländern landen auf dem Mars und lernen durch einen Marsmenschen, ihr Mißtrauen und ihre Feindschaft zu besiegen. Ab 7 Jahre SW: Frieden ; SW: Völkerverständigung.

      Die drei Kosmonauten
    • The Story of Time

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Exploring this elusive and often controversial subject, Umberto Eco, Sir Ernst Gombrich, and others contributes essays and reflections on the meaning of time.

      The Story of Time
      4,4
    • The Aesthetics of Thomas Aquinas

      • 302 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Umberto Eco introduces English-speaking readers to the rich and complex aesthetic theories of Thomas Aquinas, a medieval thinker often recognized primarily as a theologian. Aquinas inherited concepts of art and beauty from classical traditions but transformed them through the lens of Christian theology and advancements in metaphysics and optics during the thirteenth century. Eco sets the context by exploring the vibrant aesthetic sensibility of medieval times and delves into Aquinas's ideas on transcendental beauty, aesthetic perception (visio), and the three conditions of beauty: integrity, proportion, and clarity—principles that later influenced James Joyce. He applies these theories to Aquinas's reflections on God, humanity, music, poetry, and scripture, and compares Aquinas's poetics with those of Dante. In a concluding chapter from the second Italian edition, Eco discusses how Aquinas's aesthetics were absorbed and transformed in late medieval thought, drawing parallels between Thomistic methodology and contemporary structuralism. As the only comprehensive English treatment of Aquinas's aesthetics, this work appeals to philosophers, medievalists, historians, critics, and those engaged in poetics, aesthetics, or the history of ideas.

      The Aesthetics of Thomas Aquinas
      4,4
    • Themes and Movements: Pop

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Exploring the evolution of Pop culture from the late 1950s to the late 1960s, this comprehensive survey examines its impact on art, film, photography, and architecture, highlighting the interplay between mass production and mass media. Unlike other works that focus solely on Pop art, it offers a holistic view of the movement's influence across America, Britain, and Europe, showcasing its diverse manifestations and cultural significance during this transformative era.

      Themes and Movements: Pop
      4,0
    • In this book Umberto Eco argues that translation is not about comparing two languages, but about the interpretation of a text in two different languages, thus involving a shift between cultures.

      Experiences in Translation
      4,1