Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Umberto Eco

    5. Jänner 1932 – 19. Februar 2016

    Umberto Ecos brillante Fiktion ist bekannt für ihren spielerischen Umgang mit Sprache und Symbolen, ihre erstaunliche Fülle von Anspielungen und Referenzen sowie ihren cleveren Einsatz von Rätseln und erzählerischen Erfindungen. Seine scharfsinnigen Essays über moderne Kultur sind voller erfreulichem Humor und Ironie. Seine Ideen zu Semiotik, Interpretation und Ästhetik haben ihm den Ruf als einer der führenden Denker der akademischen Welt eingebracht.

    Umberto Eco
    Die Suche nach der vollkommenen Sprache
    Die Geschichte der Schönheit
    Die große Zukunft des Buches
    Die Unendliche Liste
    Der ewige Faschismus
    Die Geschichte der Hässlichkeit
    • Monster und Fratzen, Teufel und Hexen, Groteskes und Kitschiges: Das Hässliche hat viele Gesichter. Umberto Eco versammelt hier nach dem erfolgreichen Muster von ›Die Geschichte der Schönheit‹ Abbildungen und Textstellen, in denen sich die Faszination spiegelt, die seit jeher von der Hässlichkeit ausgeht. Die Lektüre dieses »schön« bebilderten Bandes lässt den Leser das Hässliche mit anderen Augen sehen. »Eine überbordend reiche Geschichte des Unschönen, die zum Blättern, Nachschlagen und Vergleichen einlädt.« Süddeutsche Zeitung

      Die Geschichte der Hässlichkeit
      4,6
    • Der ewige Faschismus

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      „Eco zeigt, was für ein riesiger Fehler es ist, Faschismus als ausschließlich historisches Phänomen zu begreifen.“ Roberto Saviano zum Buch Faschismus und Totalitarismus, Integration und Intoleranz, Migration und Europa, Identität, das Eigene und das Fremde – die zentralen Begriffe in Umberto Ecos fünf Essays könnten kaum aktueller sein. Gerade in ihrer zeitlichen Distanz zeigt sich die Stärke von Ecos Gedanken: Losgelöst vom tagesaktuellen Geschehen, scheinen in ihnen die überzeitlichen Strukturen auf, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegen. Präzise, wortgewandt und gespickt mit persönlichen Erinnerungen rufen seine Texte die komplexe Geschichte der Herausforderungen wach, vor denen wir heute stehen.

      Der ewige Faschismus
      4,6
    • »Es ist eine große Lust, das Buch des listenreichen Umberto Eco zu lesen.« Wiener Zeitung   In Umberto Ecos Romanen wimmelt es nur so von Listen. Er hatte immer schon eine Vorliebe dafür. Aber erst bei der Recherche für dieses Projekt wurde ihm klar, wie enorm, ja geradezu schwindelerregend die Ausbeute an Listen ist. Weil der Mensch denkt, wenn er Ordnung in die Unendlichkeit der Dinge bringt, versteht er sie auch. Zum Bedauern des Autors konnten nicht alle Fundstücke Eingang finden, damit es kein 1000-Seiten- Buch wurde: »So dass das letzte Wort dieses Buches nur lauten kann: undsoweiter.«

      Die Unendliche Liste
      4,5
    • Das Buch: Die größte Erfindung der Menschheit. Zu diesem Schluss kommen Umberto Eco und Jean-Claude Carrière, Autoren aus Italien und Frankreich, die zusammenkamen, um sich über die Zukunft des Buches zu unterhalten. In einer rasanten Reise durch die Zeit, von der Papyrusrolle über Gutenberg bis zum E-Book sprechen sie über die Faszination von Bibliotheken, welche Bücher sie vor dem Feuer retten würden, und über die Frage, ob es Sinn macht, „Krieg und Frieden“ als E-Book zu lesen. Die originellen, unterhaltsamen und höchst informativen Anekdoten der beiden Passionierten sind ein Muss für alle, die das Buch als Gegenstand lieben.

      Die große Zukunft des Buches
      4,4
    • Was ist schön? Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco lässt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Wanderung und liefern den »Originalton« aus der Zeit. So entstand eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte.

      Die Geschichte der Schönheit
      4,4
    • Gab es eine Ursprache aller Menschen, die sich erst später, wie im Bericht von der babylonischen Sprachverwirrung erzählt, in viele Sprachen aufspaltete? Zu allen Zeiten träumte die Menschheit den Traum von der Wiedergewinnung der vollkommenen Sprache, und Umberto Eco zeichnet die Geschichte dieses Traumes nach. Von der ekstatischen Kabbala über die universelle Grammatik bei Dante, von den Geheimsprachen der Rosenkreuzer bis zu den Welthilfssprachen wie Esperanto führt die Suche durch ein jahrtausendealtes Labyrinth der Zeichen und Zeichensysteme, in dem Ungeheures auf Absurdes, Bizarres auf Geniales folgt. Der Semiotiker Eco greift hier die Thematik der Sprache aus dem Foucaultschen Pendel auf und behandelt unter den Aspekten »vollkommene Sprache/universelle Sprache« ein umfangreiches Kapitel europäischer Kulturgeschichte. Daß alle Versuche, eine vollkommene Sprache a posteriori zu konstruieren, fehlschlagen müssen, versteht sich von selbst, müßte sie doch die Allheit aller existierender Sprachen sein. Doch für Eco liegt die Aufgabe der zukünftigen europäischen Kultur auch nicht im Triumph der totalen Vielsprachigkeit, sondern »in der Herausbildung einer Gemeinschaft von Menschen, die in der Lage sind, den Geist, das Aroma, die Atmosphäre einer anderen Sprache zu erfahren«. »Hier schreibt ein gelernter Babyloniker die Geschichte einer antibabylonischen Idee.« (Ludger Lütkehaus in der Süddeutschen Zeitung)

      Die Suche nach der vollkommenen Sprache
      4,4
    • Auf den Schultern von Riesen

      Das Schöne, die Lüge und das Geheimnis

      Lügner, die die Wahrheit sagen, der Klimawandel als apokalyptischer Weltenbrand, die Literatur und das Unsichtbare – kaum jemand kombinierte seine Beobachtungen zu Gesellschaft, Politik und Kultur zu so überraschenden Einsichten wie Umberto Eco. Mit pointierten Analysen zu Literatur und Sprache, zu Kunst, Philosophie und Medien vereint „Auf den Schultern von Riesen" die Quintessenz von Umberto Ecos Gedankenwelt. In zwölf Vorträgen, die er bis kurz vor seinem Tod in Mailand gehalten hat, scheinen noch einmal alle großen Themen auf, die im Zentrum seines Schaffens standen – messerscharf beobachtet, spielerisch präsentiert und von ungebrochener Relevanz.

      Auf den Schultern von Riesen
      4,7
    • Im Labyrinth der Vernunft

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Signor Sigma hat Bauchweh und muss auf dem Weg zum Arzt an der Ampel warten, den Fahrplan lesen und schließlich die Diagnose einer Trinkerleber erhalten. Diese Erzählung verdeutlicht, dass unsere Lebenswelt ein Reich der Zeichen ist, das wir nur verstehen können, wenn wir lernen, sie zu deuten. Der Ausflug in die semiotische Gelehrsamkeit beginnt mit Herrn Sigma und dem Eco-Reader, der uns in die komplexe Welt von Umberto Eco einführt. Der Titel des Sammelbandes verweist auf die zentrale Bedeutung des Labyrinths in Ecos Denken, besonders in seinem Bestseller, wo die Bibliothek als Metapher für die enzyklopädische Totalität unserer Kultur dient. Alles Kulturelle wird als Kommunikationsprozess verstanden, der die Produktion und Interpretation von Zeichen umfasst. Diese Grundidee der Semiotik zieht sich durch die Sammlung, die Themen wie Massen- und Medienkultur, Kunsttheorie und die Schnittstelle von Erkenntnistheorie und Zeichenlehre behandelt. Eco präsentiert sein Wissen anschaulich und spannend, und obwohl die semiotische Vernunft heute etwas altmodisch erscheinen mag, bleibt die Erkenntnis bestehen, dass Zeichen erst im Gebrauch Bedeutung erlangen. Es geht nicht um die Rose, sondern um den Namen der Rose.

      Im Labyrinth der Vernunft
      4,5
    • Lector in fabula

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Das literarische Kunstwerk, so lautet die These, die Umberto Eco in seinem materialreichen Buch darlegt, öffnet sich dem Leser zum Dialog, bezieht ihn in den Text ein und macht ihn zum Teil desselben. Diese Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit des Lesers ist im Text schon angelegt und durch den Autor bestimmt.

      Lector in fabula
      4,4