Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Domenico Losurdo

    14. November 1941 – 28. Juni 2018

    Domenico Losurdo war ein italienischer marxistischer Philosoph und Historiker, dessen Werk sich auf die Kritik von Antikommunismus, Kolonialismus und Imperialismus konzentrierte. Er untersuchte die europäische Tradition des Liberalismus und das Konzept des Totalitarismus und bot damit neue Perspektiven auf zentrale politische und philosophische Fragestellungen. Seine Analysen stützten sich oft auf ein tiefes Studium des dialektischen Denkens, das Hegel und Marx verband. Losurdos Schriften stellen somit einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis moderner politischer Ideologien und ihrer historischen Grundlagen dar.

    Demokratie oder Bonapartismus
    Die Deutschen
    Hegel und die Freiheit der Modernen
    Der westliche Marxismus
    Die Gemeinschaft, der Tod, das Abendland
    Nietzsche, der aristokratische Rebell
    • 2024

      Western Marxism

      How It Was Born, How It Died, How It Can Be Reborn

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      The book offers a sharp critique of Western Marxism, highlighting its alignment with imperialist ideologies. It contrasts this perspective with a growing anti-imperialist movement, arguing for a reevaluation of Marxist principles in light of contemporary global struggles. Through this analysis, the author seeks to illuminate the contradictions within Western Marxist thought and advocate for a more authentic anti-imperialist stance.

      Western Marxism
    • 2024
    • 2023

      Stalin

      History and Critique of a Black Legend

      • 388 Seiten
      • 14 Lesestunden
      4,4(33)Abgeben
      Stalin
    • 2023
    • 2022

      Eine Welt ohne Krieg

      Die Friedensidee von den Verheißungen der Vergangenheit bis zu den Tragödien der Gegenwart

      Domenico Losurdo zeichnet eine faszinierende Geschichte der Idee des Friedens von der Aufklärung und der Französischen Revolution bis in die Gegenwart mit ihren Kriegsgefahren nach. Diese Geschichte, deren Protagonisten die großen Intellektuellen (so Kant, Fichte, Hegel, Constant, Comte, Spencer, Marx, Engels, Popper) und einflussreiche Staatsmänner (wie Washington, Robespierre, Napoleon, Wilson, Lenin, Bush Sr.) sind, führt zu den dramatischen Problemen unserer Zeit: Ist es möglich, eine Welt ohne Krieg aufzubauen? Ist die Demokratie eine echte Garantie für den Frieden oder kann sie zu einer Ideologie des Krieges werden? Wie und unter welchen Umständen kann der Universalismus in einen Anspruch auf Überlegenheit und Weltherrschaft umschlagen? Das Nachdenken über die Verheißungen, die Enttäuschungen und die Wendungen in der Geschichte der Idee des immerwährenden Friedens ist nicht nur wichtig, um die Vergangenheit zu verstehen, sondern auch, um erneut den Kampf gegen die wieder wachsende Gefährdung des Weltfriedens aufzunehmen.

      Eine Welt ohne Krieg
    • 2021
    • 2020

      Author of the acclaimed Liberalism: A Counterhistory dissects the revisionist attempts to expunge or criminalise revolutions

      War and Revolution
    • 2018

      Class Struggle

      • 363 Seiten
      • 13 Lesestunden
      4,5(2)Abgeben

      Available for the first time in English, this book examines and reinterprets class struggle within Marx and Engels' thought. As Losurdo argues, class struggle is often misunderstood as exclusively the struggle of the poor against the rich, of the humble against the powerful.

      Class Struggle
    • 2017

      Die Versprechen des Jahres 1989 auf eine Welt im Zeichen von Wohlstand und Frieden sind nicht in Erfüllung gegangen. Die Finanzkrise vergrößert auch in entwickelten Ländern das Massenelend und verschärft die soziale Ungleichheit derart, dass es dem Großen Geld ermöglicht wird, die politischen Institutionen zu kapern. Auf internationaler Ebene folgt ein »kleiner Krieg« auf den anderen, der allerdings im jeweils betroffenen Land zehntausende Tote mit sich bringt. Darüber hinaus zeichnet sich am Horizont die Gefahr größerer Konflikte ab, die sogar die Schwelle zum Atomkrieg überschreiten könnten. Mehr denn je wird deutlich, dass eine Oppositionskraft notwendig ist: Unglücklicherweise glänzt die Linke im Westen durch Abwesenheit. Wie lässt sich das erklären? Wie die Welt verstehen, die sich da seit 1989 abzeichnet? Mit welchen Mechanismen gelingt es der »Spektakelgesellschaft«, Kriege und Kriegspolitik zu legitimieren? Wie lässt sich eine Alternative konstruieren? Auf diese Fragen antwortet der Autor mit einer originellen, unvoreingenommenen Analyse, die zur Diskussion auffordert.

      Wenn die Linke fehlt ...
    • 2016

      Klassenkampf ist nicht nur der Konflikt zwischen Lohnarbeit und Kapital. Wenn Marx von Irland spricht, zu seiner Zeit eine Kolonie Großbritanniens, merkt er an, dass hier die »soziale Frage« als »nationale Frage« auftritt. Und nach Engels fällt »die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche« zusammen. Es geht also um drei große Klassenkämpfe, dazu bestimmt, die Arbeitsteilung sowie die Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse – auf internationaler Ebene, in einem einzelnen Land, innerhalb einer Familie – radikal in Frage zu stellen. Zur Erklärung der kolossalen Umwälzungen im Übergang zum 21. Jahrhundert erweist sich nach Losurdo die Theorie des Klassenkampfs als schlüssiger denn je. In Auseinandersetzung mit Jürgen Habermas, Hannah Arendt, Simone Weil, mit verschiedenen Strömungen des Marxismus und mit dem Post-Marxismus von Negri, Žižek und Harvey unterzieht Losurdo die Theorie von Marx und Engels einer Neuinterpretation.

      Der Klassenkampf oder die Wiederkehr des Verdrängten