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Bookbot

Hiltraud Casper Hehne

    Deutsch-amerikanische Alltagskommunikation
    Die Neustrukturierung von Studiengängen "Deutsch als Fremdsprache"
    Deutschland und die "Wende" in Literatur, Sprache und Medien
    Sprachpraxis der DaF- und Germanistikstudiengänge im europäischen Hochschulraum
    Kulturelle Vielfalt deutscher Literatur, Sprache und Medien
    Vom Verstehen zur Verständigung
    • Vom Verstehen zur Verständigung

      • 206 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Weltweite Globalisierungsprozesse und die Zunahme an gesellschaftlicher, religiöser, und weltwirtschaftlicher Komplexität haben die Begriffe „Interkulturalität“ und „Dialog“ nicht nur in der politischen Praxis, sondern auch in zahlreichen Wissenschaftsdisziplinen vehement an Bedeutung gewinnen lassen. Gleichwohl ist unübersehbar, dass „Interkulturalität“ bislang nur vage theoretisch fundiert ist, jedoch als Bezugspunkt für einen sich neu entwickelnden Verstehens- und Interaktionszusammenhang immer wieder in Erscheinung tritt. Genau in diese „Leerstelle“ sucht die hier dokumentierte Vorlesungsreihe zu treten, um sich aus der Perspektive unterschiedlicher, in vielerlei Hinsicht am akademischen Diskurs aktiv beteiligter Fächer mit einem „Interkulturellen Dialog“ auseinanderzusetzen. In ihrer Zusammenschau plädieren die hier versammelten Perspektiven für ein vernetztes Verstehen, das Grenzen zwischen Disziplinen, Kulturen, Religionen sowie Nationen hinter sich lässt. In den Beiträgen zeichnet sich eine Prozesshaftigkeit ab, die ausgehend von einer Hermeneutik des Fremden auf die Überwindung von Fremdheit zielt, um sich dann auf die Anerkennung der Differenz und Vielfalt von Kulturen hin zu bewegen.

      Vom Verstehen zur Verständigung
    • Für die Georg-August-Universität Göttingen sind ihre ehemaligen Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtige Partner auf dem Weg hin zu einer der führenden Forschungsuniversitäten in Europa, an der begabte junge Menschen für die großen Herausforderungen der Zukunft gerüstet werden. Mit Förderung durch den Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) bietet die Georgia Augusta ihren ausländischen Ehemaligen in Sommerschulen und Expertenseminaren regelmäßig die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Fortbildung und zum akademischen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen an ihrem ehemaligen Studienort. Der vorliegende Band ist eine Dokumentation der Alumni-Sommerschule „Kulturelle Vielfalt deutscher Literatur, Sprache und Medien“, zu der die Interkulturelle Germanistik der Georg-August-Universität eingeladen hatte. Veränderungen durch Migration und mehrfach kulturell geprägte Gesellschaften sind längst ein europäisches Phänomen geworden, was die wissenschaftliche Analyse und Erforschung aber auch die bildungspolitische Praxis und die Umsetzung gewonnener Erkenntnisse notwendig macht. Die versammelten Beiträge sind Dokumentationen dieser Auseinandersetzungen, wenn sie Interkulturalität in unterschiedlichen Texten und Medien nachspüren oder aber Einblicke in interkulturelle Didaktikkonzepte geben.

      Kulturelle Vielfalt deutscher Literatur, Sprache und Medien
    • Ein aktuelles bildungs- wie fachrelevantes Thema in den DaF- und Germanistikstudiengängen Europas ist das Niveau der Deutschkenntnisse, das die Studierenden bis zu ihrem Abschluss erreichen. Sinkt es angesichts der Dominanz des Englischen, bleibt es konstant oder lässt es sich als berufsqualifizierende Kompetenz noch steigern? Die im Studium erworbene Sprachkompetenz hat nicht nur direkte Bedeutung für den Studienerfolg, den beruflichen Werdegang und die internationale Mobilität der Absolventen, sie hat auch Auswirkungen auf das Ansehen und das Selbstverständnis des Faches im jeweiligen Land. Der vorliegende Band behandelt länderbezogene Fragestellungen sowie übergreifende und spezielle Aspekte der sprachpraktischen DaF-Ausbildung im europäischen Hochschulraum: Fragen nach bewährten und innovativen Curricula für den sprachpraktischen DaF-Unterricht, nach adäquaten Lehrmaterialien und Unterrichtsmethoden sowie nach der Vergleichbarkeit der Ausbildung und damit verbunden nach der Mobilität der Studierenden.

      Sprachpraxis der DaF- und Germanistikstudiengänge im europäischen Hochschulraum
    • Mit ihren Expertenseminaren für Alumni im Ausland möchte die Georg-August-Universität Göttingen die Bindung zu ihren Ehemaligen langfristig stärken und ein weltweites Netzwerk aufbauen. Der vorliegende Band ist das Ergebnis des Expertenseminars „Deutschland und die Wende in Literatur, Sprache und Medien“, an dem Wissenschaftler, Schriftsteller und Filmemacher mit ihrem Blick auf die deutsche Gegenwartsgeschichte sowie Alumni aus China, Japan und Korea, die sich in ihren Heimatländern für die Verbreitung der deutschen Sprache und Kultur engagieren, teilnahmen. Das Seminar und sein nachfolgender Band stellen eine spezifisch deutsche Erfahrung in den Mittelpunkt und thematisieren damit gleichzeitig Fragen, die etwa in Korea und China hohe Aktualität besitzen. Die Beiträge des Bandes nehmen das gewählte Thema in den Blickpunkt, indem etwa die Sprache vor und nach der Wende, die literarische Intelligenz in Ost und West, die Filme der DEFA, oder der Wandel der DDR-Medien durch die Wende, die Wende-Filme bis hin zur Wende im Spiegel der Gegenwartslyrik beleuchtet wird. Andere Beiträge des Bandes zeigen die Situation der Auslandsgermanistik in den Herkunftsregionen der Alumni oder die wachsende Bedeutung einer kulturwissenschaftlich geprägten Interkulturellen Germanistik auf.

      Deutschland und die "Wende" in Literatur, Sprache und Medien
    • Der so genannte Bologna-Prozess, dessen Ziel die Schaffung einer „European Higher Education Area“, eines europäischen Hochschulraumes, ist, soll 2010 abgeschlossen sein. Reaktionen der absoluten Ablehnung, des Abwartens oder der klaren und eindeutigen Zustimmung prägten das Bild in den letzten Jahren. Der Fachverband Deutsch als Fremdsprache (FaDaF) hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, die Diskussion zur Studienstrukturreform im Fach Deutsch als Fremdsprache (DaF) aufzunehmen und wissenschaftspolitisch zu begleiten. Mit Länderberichten zur aktuellen Lage und Zukunft der DaF-Studiengänge Europas, Beiträgen zu den Kernproblemen der Studienstrukturreform sowie einem Grundsatzpapier zur curricularen Basis der BA/MA-Studiengänge im Fach DaF werden die Grundparameter beleuchtet, die für die fortschreitende Umstrukturierung im Fach bedeutsam sind.

      Die Neustrukturierung von Studiengängen "Deutsch als Fremdsprache"
    • Deutsch-amerikanische Alltagskommunikation

      Zur Beziehungsarbeit in interkulturellen Gesprächen

      • 542 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Durch die Globalisierung der Wirtschaft wird sich der Austausch und die Zusammenarbeit von deutschen und US-amerikanischen Studierenden in Zukunft weiter intensivieren. Obwohl tragfähige Verbindungen zwischen den USA und Deutschland bestehen, kommt es bei Gesprächen - insbesondere auch im Hinblick auf die Beziehungsgestaltung - noch immer zu Missverständnissen. Manche Missverständisse haben weitreichende Konsequenzen. Aus diesen Gründen will die gesprächsanalytische Untersuchung dazu beigetragen, ein besseres gegenseitiges Verständnis zwischen deutschen und US-amerikanischen Studierenden zu erzielen. Dazu wird ein Rahmenmodell zur deutsch-US-amerikanischen sprachlichen Beziehungsarbeit ausgearbeitet, das vom Konzept des face work ausgeht und dieses weiterentwickelt. Es folgen die Analysen von interkulturellen Gesprächen zwischen anglophonen US-amerikanischen Fremdsprachenlernern und deutschen Muttersprachlern im Hinblick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Beziehungsarbeit. Dabei werden Gespräche mit narrativer, diskursiver sowie direktiver Handlungsdimension betrachtet, die jeweils unterschiedliche Grade der Gesichtsbedrohung enthalten. Es werden alle Ebenen des Gesprächs in den Fokus der Analyse genommen (Gesprächsstrategien, Sprechakte, Sprechaktsequenzen, thematische Handlungen, Redezeiten, Thementypen, Gesprächseröffnungen und -beendigungen etc.).

      Deutsch-amerikanische Alltagskommunikation
    • In diesem Sammelband sind einige Artikel wieder abgedruckt, die den Diskussionsprozess zur Entwicklung der Prüfungen Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) und TestDaF widerspiegeln. Zudem sind zahlreiche Artikel erstmals veröffentlicht, in denen entweder Prüfungsergebnisse beider Tests oder die Tests selbst miteinander verglichen werden oder aber Projekte zu prüfungsvorbereitenden Kursen vorgestellt werden. Nicht nur im Einleitungsartikel wird somit eine Standortbestimmung beider hochschulbezogenen Prüfungen für Deutsch als Fremdsprache vorgenommen, sondern es werden auch Entwicklungslinien aufgezeigt, die auch nach der Verabschiedung der neuen Hochschulrahmenordnung für die DSH und TestDaF in die zumindest mittelfristige Zukunft weisen.

      DSH und TestDaF als hochschulbezogene Prüfungssysteme für Deutsch als Fremdsprache
    • Zur Sprache der bündischen Jugend

      am Beispiel der Deutschen Freischar

      Schon seit ihrer Gründung in den 1970er-Jahren ist die Reihe Germanistische Linguistik (RGL) exponiertes Forum des Faches, dessen Namen sie im Titel führt. Hinsichtlich der thematischen Breite (Sprachebenen, Varietäten, Kommunikationsformen, Epochen), der Forschungsperspektiven (Theorie und Empirie, Grundlagenforschung und Anwendung, Inter- und Transdisziplinarität) und des methodologischen Spektrums ist die Reihe offen angelegt. Das Aufgreifen neuer Trends hat in ihr ebenso Platz wie das Fortführen von Bewährtem. Die Publikationsformen reichen von Monographien und Sammelbänden bis zu Wörterbüchern. Wissenschaftlicher Beirat (ab November 2011): Prof. Dr. Karin Donhauser (Berlin)Prof. Dr. Stephan Elspaß (Augsburg)Prof. Dr. Helmuth Feilke (Gießen)Prof. Dr. Jürg Fleischer (Marburg)Prof. Dr. Stephan Habscheid (Siegen)Prof. Dr. Rüdiger Harnisch (Passau)

      Zur Sprache der bündischen Jugend