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Bookbot

Martin Heidenreich

    6. Oktober 1956
    Die Europäisierung sozialer Ungleichheit
    Krise der europäischen Vergesellschaftung?
    International vergleichende Organisationsforschung
    Computers and culture in organizations
    Kollaborative Innovationen
    Die doppelte Spaltung Europas
    • Die doppelte Spaltung Europas

      Territoriale und soziale Ungleichheiten als zentrale Herausforderungen der europäischen Integration

      Das Buch untersucht soziale Ungleichheiten als Herausforderung für die europäische Integration. Es analysiert nationale und transnationale Muster der Benachteiligung, Armut und Ausgrenzung anhand aktueller Daten und fördert das Verständnis für die Europäisierung gesellschaftlicher Konflikte.

      Die doppelte Spaltung Europas
    • Kollaborative Innovationen

      Die innerbetriebliche Nutzung externer Wissensbestände in vernetzten Entwicklungsprozessen

      Innovationen greifen immer häufiger auf verteilte Wissensbestände zurück, da Unternehmen nicht all die Kompetenzen intern bereithalten können, die für grundlegende Innovationen erforderlich sind. Eine zentrale Frage für den Erfolg von Innovationsprozessen ist daher, wie Unternehmen den Zugriff auf externe Wissensbestände organisieren und diese für innerbetriebliche Innovationsprozesse nutzen. Lernprozesse müssen über organisatorische, räumliche, funktionale und fachdisziplinäre Grenzen hinweg organisiert werden – insbesondere in der Zusammenarbeit von wissensproduzierenden und -anwendenden Unternehmen, von Zulieferern, Kunden, unterschiedlichsten wissensbasierten Dienstleistern, Forschungs- und Entwicklungszentren und Hochschulen. Entscheidend ist, wie das in diesen Kollaborationen erworbene Wissen innerbetrieblich nutzbar gemacht werden kann. Hierbei ergibt sich für Unternehmen ein spezifisches Rekontextualisierungsproblem, dass darauf beruht, dass die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Adaption des extern erzeugten Wissens an geteilte Erfahrungen der Akteure und an den spezifischen Kontext der Organisation, in der das Wissen erzeugt wurde, gebunden sind. Dieses extern erzeugte, in Handlungsroutinen, Produkten, Dienstleistungen und Dokumenten inkorporierte Wissen muss daher unter Rückgriff auf kontextspezifische, subjektive Erfahrungen, Vorstellungen und Fähigkeiten der beteiligten Akteure vermittelt, (re)kontextualisiert und neu kombiniert werden. In der Lösung dieser Rekontextualisierungsprobleme liegt die besondere Herausforderung kollaborativer Innovationsprozesse. Ausgangspunkt des Projekts „Kollaborative Innovationsprozesse“ (COLLIN) war, dass hierarchische, marktliche, netzwerkartige und gemeinschaftliche Governance-Formen bei der Adaption externen Wissens eine zentrale Rolle spielen. Durch ihre unterschiedlichen Eigenschaften in Bezug auf den Zugriff auf den Erzeugungsprozess des externen Wissens sowie die proprietäre Verwendung des erworbenen Wissens ermöglichen die verschiedenen Governance-Formen unterschiedliche organisationale Umgangsformen mit externem Wissen in kollaborativen Innovationsprozessen.

      Kollaborative Innovationen
    • International vergleichende Organisationsforschung

      Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse ausgewählter Untersuchungen

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Inhaltsverzeichnis: I. Überblicksartikel und allgemeine Beiträge zur theoretischen und methodologischen Orientierung. - Methodologische Probleme internationaler arbeitssoziologischer Vergleiche. - Distanzierung und theoretische Neubestimmung des Untersuchungsgegenstandes im internationalen Vergleich. - Fallstudien in der international vergleichenden Forschung. - Verallgemeinerungsprobleme in der international vergleichenden Organisationsforschung. - Konzeptionen und Kategorien in der vergleichenden Forschung — Einige kritische Bemerkungen. - Probleme kulturvergleichender Sozialforschung: Ein Beitrag aus britischer Sicht. II. Konkurrierende Forschungsperspektiven international vergleichender Organisationsanalyse. - Methodologische Aspekte internationaler Vergleiche: Zum Ansatz des gesellschaftlichen Effekts. - Grenzen des »effet sociétal« und die Notwendigkeit einer historischen Perspektive. - Nationale Formen der gesellschaftlichen Bindung und Funktionsprinzipien von Unternehmen. - Technologie, Arbeit und Beschäftigung: Allgemeine, nationale und typische Muster. - Strategieanalyse eines multinationalen Konzerns als Methode — Methode als Strategie. - Der »triangular« Ansatz für international vergleichende Kulturforschung: Methodologische Probleme vergleichender Sozialforschung. III. Ausgewählte Projektdarstellungen und Forschungsdesigns. - Anmerkungen zur Fast-Unmöglichkeit solider international vergleichender Organisationsfors

      International vergleichende Organisationsforschung
    • Die europäische Integration führte insbesondere seit den 1990er Jahren zu einer grundlegenden Transformation der sozialen Beziehungen und der Lebenssituation der Menschen in Europa. Während sich das Leben der Menschen in der Nachkriegszeit vorrangig im Rahmen von Nationalstaaten abspielte, geht die Öffnung nationalstaatlicher Räume mit einer zunehmenden grenzüberschreitenden Verflechtung und einer stärkeren transnationalen Integration sozialer Interaktionen, Einstellungen und Deutungen einher. Nicht nur Politik und Wirtschaft, sondern auch die europäischen Gesellschaften sind in den letzten Jahrzehnten sehr eng zusammengewachsen. Dieses transnationale Vergesellschaftungsmuster ist eine der Ursachen für die spezifische Form der Finanzmarkt- und Währungskrise, die Europa seit 2008 erschüttert. In diesem Sammelband präsentieren 12 der profiliertesten Europaforscher aus dem In- und Ausland ihre aktuellen Arbeiten zur Krise innerhalb Europas und entwickeln dabei eigenständige soziologische Perspektiven.

      Krise der europäischen Vergesellschaftung?
    • Durch die Erweiterung und Vertiefung der EU werden soziale Ungleichheiten zunehmend auf europäischer Ebene erzeugt und reguliert, Klassen- und Schichtungsstrukturen beschränken sich nicht mehr nur auf den nationalen Raum. Der Band beschreibt diesen innereuropäischen Strukturwandel und diskutiert dessen Bedeutung für Theorie und Praxis der Sozialforschung. Mit Beiträgen von Gabriele Bischoff, Sebastian Büttner, Jan Delhey, Jürgen Gerhards, Marco Härpfer, Max Haller, Martin Heidenreich, Ulrich Kohler, Christian Lahusen, Steffen Mau, Richard Münch, Angelika Poferl, Johannes Schwarz und Roland Verwiebe.

      Die Europäisierung sozialer Ungleichheit
    • Informatisierung und Kultur

      Die Einführung und Nutzung von Informationssystemen in italienischen, französischen und westdeutschen Unternehmen

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Dr. Martin Heidenreich ist derzeit als Privatdozent und wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld tätig.

      Informatisierung und Kultur