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Bookbot

Carl Aigner

    Josef Mikl
    Franz Hubmann
    Kunst entdecken
    Abenteuer Kunst. Sammlung Evelin und Roland Schmidt
    Museum Hermann Nitsch
    Paul Klee
    • Inspiriert durch den Tachismus und den abstrakten Expressionismus beschäftigt sich Hermann Nitsch in den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren mit Malerei und veranstaltet 'theatralische Malaktionen', in denen die sogenannten Schüttbilder entstehen. Hat der Künstler 1961 noch rote Farbe über große Leinwände laufen lassen, ersetzt er diese nach und nach durch Blut, die auf den Rahmen gespannte Leinwand durch Betttücher und agiert mit Innereien, Tierkadavern und menschlichen Körpern. Mit seinem 'Orgien-Mysterien-Theater' verwirklicht Nitsch (*1938 in Wien) seine Vorstellung eines Gesamtkunstwerkes. Der Katalog begleitet die bisher größte Werkschau des Künstlers im neu eröffneten, allein seinem Werk gewidmeten Museum und versammelt zentrale Werkblöcke und Einzelarbeiten aus fünfzig Jahren künstlerischen Wirkens. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2013-7) Erscheint anlässlich der Eröffnung des Hermann Nitsch Museum im Museumszentrum Mistelbach, Niederösterreich im Mai 2007

      Museum Hermann Nitsch
    • Etwa zeitgleich mit dem Berufseinstieg kaufte Roland Schmidt in den 70er-Jahren das erste Bild eines jungen Ku?nstlers. Gemeinsam mit seiner Frau Evelin, selbst Malerin, begann neben dem Ausbau der beruflichen Agenden auch der Aufbau einer Kunstsammlung. Bei der Gru?ndung der MS Wirtschaftstreuhandkanzlei imJahr 1991, waren die privaten Wände der Schmidts schon von der Decke bis zum Boden behängt, und die Sammlung konnte sich in die Bu?roräumlichkeiten ausweiten. Heute fu?llt sie die Wände von inzwischen sechs Steuerberatungskanzleien. Die Liste der in der Sammlung vertretenen Ku?nstler*innen hört sich an wie das Alphabet zeitgenössischer österreichischer Kunst, beginnt sie doch mit Christian Ludwig Attersee und endet mit Herwig Zens. Neben der ku?nstlerischen Qualität und dem Charme des sehr subjektiven Sammlerauges war Evelin und Roland Schmidt stets der persönliche Bezug zu den Kunstschaffenden wichtig, sodass auch zahlreiche anregende und langjährige Ku?nstlerfreundschaften entstanden.00Die Publikation präsentiert eine Auswahl von 200 Werken der mehrere hundert Arbeiten von über 120 Künstler*innen umfassenden Sammlung. Sie spannt einen Bogen vom 19. Jahrhundert bis in das 21. Jahrhundert. Fokus dabei ist die österreichische Kunst nach 1945 mit ihren zahlreichen Facetten und Kunstströmungen, wobei die Malerei einen Schwerpunkt bildet. Aber auch Skulpturen, Installationen, Objektarbeiten oder Photographien finden immer wieder Sammlungsaufmerksamkeit. 00Highlights der jahrzehntelangen Sammlungsleidenschaft sind zweifellos ein Akt von Egon Schiele, eine fru?he Zeichnung von Maria Lassnig oder zahlreiche überwiegend großformatige Arbeiten von Martha Jungwirth. Einige Künstler, wie Eduard Angeli oder Walter Vopava sind mit umfangreicheren Werkblöcken vertreten und zeigen eine beeindruckende ästhetische Vielfalt

      Abenteuer Kunst. Sammlung Evelin und Roland Schmidt
    • Kunst entdecken

      Die Kunstsammlung Raiffeisen Niederösterreich-Wien

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Kunstsammlung "Raiffeisen Niederösterreich-Wien" ist eine private Sammlung, die über Jahrzehnte ohne ein festes Konzept gewachsen ist. Sie umfasst Werke aus dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach 1945. Die Sammlung fokussiert sich auf Malerei und Druckgrafik, während Skulpturen, Fotografie und Objekte marginal vertreten sind. Künstler:innen des Österreichischen Stimmungsrealismus, der Wiener Moderne, der Abstraktion und der zeitgenössischen Kunst sind hier zu finden. Diese Publikation bringt die Sammlung erstmals an die Öffentlichkeit und richtet sich an kunstinteressierte Leser:innen, wobei die Werke im Mittelpunkt stehen. Die Auswahl der Werke spiegelt die Heterogenität der Sammlung wider, ohne das Prinzip eines "Best off" zu verfolgen. Die Sammlung begann in den 1950er Jahren mit dem Erwerb von Kunstwerken zur Büroausstattung, darunter Werke von Carl Moll und Alfred Zoff, sowie Kunsthandwerksobjekte. Kunstwerke werden nicht nur an Filialen verliehen, sondern stehen auch den Mitarbeiter:innen in der Zentrale zur Verfügung. Der Fokus liegt auf Malerei und Druckgrafik, während die Sammlung Einblicke in die österreichische Kunstgeschichte bietet, einschließlich unerwarteter Werke wie einem Frühwerk von Egon Schiele. Die Vielfalt der Sammlung zeichnet sich durch das Nebeneinander von renommierten und weniger bekannten Künstler:innen aus.

      Kunst entdecken
    • Rudolf Leitner-Gründberg

      Labor des Glückes

      Die Frage nach der Zeitlichkeit des Menschen steht im autobiografischen Fokus der Arbeiten von Rudolf Leitner-Gründberg. Im Bewusstsein, dass die Zeit immer man selbst ist, wird die Berührbarkeit der Welt zum Brennpunkt künstlerischer Reflexionen. Die Verschmelzung von Kunst und Alltäglichkeit und damit die Aufhebung ihrer Trennung ist dabei keine bloße Behauptung, sondern gelebte Praxis. Mit den Worten des Künstlers gesprochen: »Mein Platz ist dort, wo die Zeit, die eine Schlange ist, sich in den Schwanz beißt!«

      Rudolf Leitner-Gründberg
    • Rudolf Hausner, Ich bin es

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Rudolf Hausner, Mitbegründer des Phantastischen Realismus, zählt zu den bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 100. Geburtstags wird im Museum Würth in Künzelsau eine umfassende Retrospektive präsentiert, die sein künstlerisches Spektrum widerspiegelt. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Katalog begleitet, der Texte von Carl Aigner, Matthias Marks und Dieter Ronte sowie persönliche Erinnerungen von Anne und Xenia Hausner enthält. Hausners Werke, geboren 1914, sind aus der Introspektion entstanden, die die Beobachtung eigener seelischer Vorgänge umfasst. Bereits 1948 entwickelte er seine individuelle Ikonografie und Methode, wobei die Figur des 'Adam' zentral wurde. Für ihn ist 'Adam' nicht nur der biblische erste Mensch, sondern auch ein Symbol für sein Selbst- und Weltverständnis, das er als 'Adam-Bewusstsein' bezeichnet. Diese Figur dient als Alter Ego und Subjekt seiner Bilder. Die Serie der Adam-Bilder beschreibt Hausner als 'Entwicklungsroman in Fortsetzungen', der ihn lebenslang wie ein innerer Monolog begleitete. In den Figuren des Kindes im Matrosenanzug, Adam, Noah, Odysseus, Laokoon und dem wiederkehrenden Narren manifestieren sich seine Doppelgänger und Alter Egos.

      Rudolf Hausner, Ich bin es