Das Buch befasst sich mit der Frage, was Konstruktivismus als Erkenntnisphilosophie zur Didaktik der politischen Bildung beitragen kann. Der Autor vertritt und begründet die These, dass der Konstruktivismus als Erkenntnisphilosophie für die Didaktik der politischen Bildung irrelevant in dem Sinn ist, dass er keine sinnvollen Antworten auf die didaktisch relevanten Fragen nach den Zielen, Inhalten und Methoden politischer Bildung liefert. Der Band leistet einen Beitrag zu der aktuellen Debatte um die Frage, was Schülerinnen und Schüler über Politik lernen sollen.
Bernd Reef Bücher





Kann eine Koordination unzähliger ökonomischer Entscheidungen unzähliger Individuen über Märkte gelingen? Ist insbesondere Vollbeschäftigung in einer Marktwirtschaft mit Pri-vateigentum möglich? Was leistet der Marktpreismechanismus in Hinblick auf Wohlfahrt? Welche Aufgaben soll der Staat in der Ökonomie übernehmen? Das sind die zentralen Fragen, welche nicht nur WirtschaftswissenschaftlerInnen bewegen. Das Buch soll LehrerInnen und andere Interessierte befähigen, diese Probleme der Ökonomie theoriegeleitet erörtern und lehren zu können. Dazu leistet es einen Überblick über alle wesentlichen Themen der Volkswirtschaftstheorie. Es klärt grundlegende Konzepte der Öko-nomik, führt in ökonomische Verhaltens- und Entscheidungstheorien ein und erörtert Motive und Effekte von Arbeitsteilung. Im Zentrum des Buches stehen Wiedergabe und Reflexion der wesentlichen und kontrover-sen Argumentationen verschiedener Theorien (mikroökonomische Neoklassik, Marx, Key-nes) zu den oben genannten Fragen. Dabei werden auch jüngere theoretische Entwicklungen aufgegriffen (Neuklassik, Neukeynesianismus, Postkeynesianismus). Relativ viel Raum wird der Analyse von Finanzmärkten gegeben. Intensiv beleuchtet werden auch weltwirt-schaftliche Zusammenhänge.
Theoretische Grundlagen der Wirtschaftspolitik
Eine Einführung
Inwieweit und auf welche Weise soll der Staat auf die Verwendung, Herstellung und Verteilung von Gütern einwirken? Diese Frage führt zu Kontroversen, die aus unterschiedlichen normativen Zielen oder Vorstellungen über die Funktionsweise der Wirtschaft resultieren. Das Buch systematisiert diese Kontroversen und bietet eine Übersicht über verschiedene normative Standpunkte. Es führt in Theorien zur Begründung und Kritik wirtschaftspolitischer Konzepte ein und legt die Grundzüge der neoklassischen Allgemeinen Gleichgewichtstheorie und Wohlfahrtsökonomik dar, um Argumente für politische Interventionen in den Marktmechanismus zu entwickeln. Ein weiteres Kapitel konfrontiert die Gedanken von Keynes mit seinen neoklassischen Kontrahenten und verfolgt die theoretischen Diskussionen um staatliche Stabilisierungspolitik. Dabei wird ein Bogen von Keynes über die neoklassische Synthese bis hin zur monetaristischen „Gegenrevolution“ geschlagen. Zudem wird die Notwendigkeit erörtert, die Grenzen und Möglichkeiten „hierarchischer“ Steuerung der Ressourcenverwendung zu betrachten, unterstützt durch Ansätze der ökonomischen Theorie der Politik und der Neuen Institutionenökonomik. Ein eigenes Kapitel widmet sich neoliberalen Ansätzen, die sich normativ und theoretisch abheben. Das Werk ist aus Vorlesungen und Seminaren für Studierende der Politikwissenschaften entstanden und bietet auch Nicht-Wirtschaftswissenschaftlern einen fundierten Überbli