Aufgespürt
- 120 Seiten
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Essen ist reich an Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilt aufspüren lassen. Die Stadtarchäologie bietet die Möglichkeit, die Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten und die Burgenlandschaft Essen kennenzulernen. Die Schlösser, Burgen und Wallanlagen wollen entdeckt werden. Es gibt mehr davon in Essen als viele glauben. So unterschiedlich die vorgestellten Anlagen auch sind, sie haben schon immer das Interesse und die Neugierde der Bevölkerung geweckt und die Phantasie beflügelt. Nicht umsonst ranken sich um viele Burgen Sagen und Geschichten aus alter Zeit ...
Werden, ehemals eine selbständige Stadt, die im Schatten der berühmten Basilika entstand, ist an Archäologie besonders reich. Seien es nun zweihunderttausend Jahre alte Mammutknochen, mittelalterliche, mächtige Burgen, bedeutende Kirchenbauten oder die alte Stadtmauer: Das Buch der Essener Stadtarchäologie begleitet sie zu vielen Orten, an denen man die Spuren der Vergangenheit nacherleben kann. Aus dem Inhalt: Abtei und Kirchen: Abtei, Funde und Gräber - Abteikirche - Der Neubau des Mädchengymnasiums an den abteilichen Teichen - Luziuskirche - Klemensborn Burgen: Die große Unbekannte auf dem Pastoratsberg: Die Alteburg - Ein mächtiger Schutz in unruhigen Zeiten: Die Herrenburg - Kastell - Stadtmauer Körholzstraße Leben in der Stadt: Hart am Wasser gebaut: Das Romanische Haus und die Hufergasse - Ein uralte Straße: Die Grafen- oder Grabenstr. - Archäologisches Aus Leinewebergasse und Bungertstr. - Überraschendes am Klemensborn - Doch nur alte Keller in der Brückstraße? Technik: Ein fortschrittlicher Standort: Die Neukircher Mühle - Tuchmacherei - Papiermühle und Papierherstellung
Eine Zeitreise durch 200000 Jahre Stadtgeschichte; Berichte aus der Arbeit der Stadtarchäologie 2000 bis 2004
Begleiten Sie die Archäologen auf eine neue spannende Reise durch 200.000 Jahre Essener Geschichte. Besuchen Sie 35 Stationen, angefangen von den Krupp-Werken zurück zu den frühesten Spuren der Steinzeitmenschen. Der Pfad führt von Steingeräten, Grabhügeln und Germanen über mittelalterliche Burgen und Höfe zu den Zeugnissen des frühen Bergbaus und den Arbeitsplätzen unserer Großeltern.
Die Vor- und Frühgeschichte des Ruhrgebiets wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nur selten eigenständig archäologisch erforscht, was dazu führt, dass viele wissenschaftliche Fragestellungen zu neuen Fundplätzen bis heute unbeantwortet bleiben. Trotz der aktiven Stadtarchäologien im Ruhrgebiet, die in den letzten Jahrzehnten tätig waren, konzentrieren sich die Forschungszentren meist auf den linken Niederrhein und den westfälischen Raum, wodurch das Ruhrgebiet als archäologische Zone oft als Randgebiet betrachtet wurde. Mit der Etablierung fester Stadtarchäologien konnten zwar zahlreiche Fundplätze der Öffentlichkeit präsentiert werden, jedoch mangelte es häufig an gründlicher Ausgrabung und wissenschaftlicher Bearbeitung, was eine fundierte Analyse im Vergleich zu Westfalen und Niederrhein erschwerte. Die Entdeckung eines bedeutenden Fundgebietes in Essen-Burgaltendorf, das zahlreiche Fundplätze aus der römischen Kaiserzeit umfasst, führte zur Idee, diesen wichtigen Themenkomplex für das Ruhrgebiet im Rahmen eines wissenschaftlichen Austausches zu diskutieren und den aktuellen Wissensstand zusammenzutragen.