Bookbot

Raimond Reiter

    Sinti und Roma im "Dritten Reich" und die Geschichte der Sinti in Braunschweig
    Kindermord und «Kinderfachabteilungen» im Nationalsozialismus
    Psychiatrie im Dritten Reich in Niedersachsen
    Altes Handwerk
    • Altes Handwerk

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Dieses wunderschöne Buch zeigt auf 112 Seiten und 165 mehrfarbigen Abbildungen 34 alte Handwerksberufe, die heute noch aktuell sind. Der Leser erhält mit diesem Band einen informativen, interessanten Überblick über Menschen, Werkzeuge, Werkstoffe, Geräte und Produkte, die durch handwerkliches Geschick entstehen. Die Beschreibungen der Fertigungstechnik machen neugierig und laden unwillkürlich zum Nachmachen ein. Die informativen Fotos in diesem Buch vermitteln Nähe und anschauliche Übersicht. Der Wunsch nach überschaubaren Zusammenhängen - etwas mit eigenen Händen zu schaffen, zu formen - fasziniert inzwischen wieder viele Menschen.

      Altes Handwerk
    • Kindermord und «Kinderfachabteilungen» im Nationalsozialismus

      Gedenken und Forschung

      • 268 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das Thema «Kinderfachabteilungen» wird in seinen vielseitigen Dimensionen dargestellt. Dabei handelte es sich im Zweiten Weltkrieg um etwa 30 Tötungsstätten in der Psychiatrie und anderen Heileinrichtungen im «Großdeutschen Reich», in denen über 5.000 geistig und körperlich behinderte Kinder umgebracht wurden. Vorgestellt wird die aktuelle Gedenkkultur in diesem Bereich und es werden Fragestellungen der Forschung vorgestellt, die auch für andere Opfergruppen relevant sind. Weiterhin werden Details der NS-Verbrechen in den «Kinderfachabteilungen» dargestellt. Den Herausgebern ist es gelungen, fachkundige Autoren zu den Tötungsstätten in Hamburg, Lüneburg, Stuttgart, Waldniel, Wiesloch und auf dem Eichberg sowie einer Ausstellung zum Thema in Korbach zu gewinnen. Der Band ist mit zahlreichen Abbildungen ausgestattet.

      Kindermord und «Kinderfachabteilungen» im Nationalsozialismus
    • Die Verfolgung der "Zigeuner" lässt sich in Europa seit Jahrhunderten belegen. Im "Dritten Reich" wurden sie aus der so genannten "Volksgemeinschaft" verbannt und schließlich die meisten von ihnen Opfer des Holocausts. Das Schicksal der Sinti und Roma wird in einer überwiegend regionalgeschichtlichen Untersuchung seit dem 18. Jahrhundert überblicksartig dargestellt. Ab 1934 wurden auch Sinti und Roma Opfer der Zwangssterilisationen, und später folgte zwangsweise die "Festsetzung" und die Unterbringung in "Zigeunerlagern" und Konzentrationslagern. Eine besondere Rolle spielte das "Zigeunerlager" im KZ Auschwitz, in dem auch viele Sinti aus Niedersachsen und dem Schwerpunkt der Darstellung, Braunschweig, umkamen. Die wechselhafte Geschichte der Braunschweiger und Hildesheimer Sinti ab 1945 zeigt die Bemühungen der Kirche, Hilfestellungen zu bieten. Hierzu werden ebenso Ereignisse geschildert, wie auch zur strafrechtlichen Verfolgung von NS-Verbrechen an Sinti und Roma vor deutschen Gerichten ab 1945. Zum Dr. Raimond Reiter (Politologe, PR-Referent. Jahrgang 1953) hat mit über 50 Veröffentlichungen vor allem Studien und Analysen zur Zeit des Nationalsozialismus vorgelegt. Umfassende und weitreichende Archiv- und Projekterfahrungen bilden das sichere Fundament für die vorliegende Untersuchung.

      Sinti und Roma im "Dritten Reich" und die Geschichte der Sinti in Braunschweig