Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Margret Schriefers

    Frottagen, Metall-Montagen und Zeichnungen 1960 - 1993
    Werner Schriefers
    Margret Schriefers-Imhof
    • Margret Schriefers-Imhof

      • 119 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Das 2008 entstandene Künstlerbuch versammelt Arbeiten der Künstlerin, die zwischen 1954 und 2008 entstanden sind. Metallmontagen, Bilder und Zeichnungen zeigen, wie sie einer konstruktiven Maschinenwelt poetische Werte entlockt. Neben frühen Metallarbeiten bilden aktuelle Zeichnungen einen Schwerpunkt: träumende Computer, schwebende Schreibmaschinen und Roboter bevölkern die grafischen Blätter seit mehr als zwanzig Jahren. Margret Schriefers überhöht diese Maschinen in ihrer eigenen Tonart und verwandelt sie virtuos. Die Kraft des Gegenständlichen nutzt sie, um den dargestellten Dingen Leben einzuhauchen. Der „Kopf eines träumenden Computers“ lässt uns an dessen farbigen Fantasien teilhaben. Man spürt den Wunsch der Künstlerin, zu ergründen, was in den technischen Zauberboxen vor sich geht, wenn sie ein Eigenleben entwickeln. Dies geschieht besonders, wenn der Computer für uns Normalnutzer unverständliche Dinge tut oder wenn nicht fassbare Computer-Viren Besitz vom zuverlässigen Gerät ergreifen. Die Künstlerin gibt diesen Phänomenen ein Gesicht. Titel wie „Computergeist“, „Computerabsturz mit Schreckschraube“ und „Computertierchen“ zeugen von einem „Art parnassischen Spiels“, das zu phantasievollen Landschaften und sensiblen neuen Figurationen voller Poesie und Beschwörung führt.

      Margret Schriefers-Imhof
    • Werner Schriefers

      ...arbeiten wie der Vogel singt

      Das Buch dokumentiert die Arbeit von Werner Schriefers. Ausgewählte Teile des Werks eines Künstlers, der im 20. Jahrhundert die Möglichkeiten gewonnener Freiheit zu nutzten wusste, um sich eindrucksvoll zu wort zu melden. Das Dargestellte zeigt, dass Schriefers, obwohl er sich intensiv in der Lehre sowie Bereichen der zweckgebundenen Gestaltung betätigte, stets vor allem der Maler blieb, der in der ihm eigenen leidenschaftlichen Art Schwebezustände des Farbigen auf der Leinwand zur Erscheinung brachte.

      Werner Schriefers