The art of writing is in fact largely the perversion of words, and I would even say that the less obvious this perversion is, the more thoroughly it has been done. (George Orwell) Contents: The Textual Kinetics of Orwell's Major Fiction - The Half-Buried Art of Sexual Innuendo. Reading Orwell's Queer Desire(s) - Nineteen Eighty-Four as Conversion Narrative - Orwell's Imperial Bestiary. Animal Agency and Cross-Species Interaction - The Poetics of Etcetera. Orwell's Literary Lists - Orwell's Sublime Perversions
Ralph Pordzik Reihenfolge der Bücher






- 2023
- 2019
Der innere Meridian
- 136 Seiten
- 5 Lesestunden
Dieser fingiert chronistische Band versammelt Aufzeichnungen, Tagesbeichten, Exerzitien und Destillate aus den Jahren 2011 bis 2018.
- 2019
Das diarische Imaginäre versammelt Eindrücke, die sich beim Anlegen eines eigenen Tagebuchs eingestellt haben und kleidet sie in rhapsodische semiologische Begriffe, mit denen die unleserliche Seite des Diariums freigelegt werden soll, jene Ordnung der Zeichen unter dem bedeutungstragenden Material, die mehr ist als nur ein System praktischer Buchführung, bestehend aus Ergriffenheit und Beichte, chronistischer Fülle und gehaltloser Endlichkeit. Es ist weder Abriß noch Essay oder Untersuchung, sondern Bestandsaufnahme des Tagebuchs als Medium eines Schreibens, in dem sich unzählige Register vermischen und Glossen einander unterwandern, wo Zuweisungen und Urteile sich verirren und die tägliche Rede des Einzelnen als ein unablässiges Aufspüren und Überlisten, ein Sich-Ver-lieren in unsicheren Aussagen und Äquivalenzen, Relief gewinnt.
- 2017
Man könnte es den Exodus aus dem einfachen Bild oder die Wiederentdeckung des poetischen Impulses in allen Domänen nennen, was Ralph Pordzik in seinem neuesten Gedichtband unternimmt. Vor keinem Lebensbereich macht die Poetisierung Halt, immer wieder überrascht oder verwirrt die eigensinnig überschießende, vor Bedeutungen sprudelnde Vielschichtigkeit der Texte, weisen der Vorstellungskraft eigene Wege. Dass Pordzik in seinen Exkursionen durch die poetischen Rochaden und Litaneien der Gegenwart meist unberechenbar bleibt und seinen elegischen Dichterton durch Lakonik und versponnen-profanen Witz unterläuft, machen den Charme und die Anmut seiner Lyrik aus.
- 2016
In seiner j ngsten Erz hlung zeichnet Ralph Pordzik das eindringliche und bewegende Portrait eines Paars, das sich auseinandergelebt hat und dessen Trennung zum Anlass einer beklemmenden Analyse ihrer gemeinsam verbrachten Jahre und Erlebnisse wird. Dabei er ffnet sich dem Leser schrittweise ein Jenseits der allt glichen Erfahrung, das durch Sprache und Kommunikation wohl erm glicht wird, aber in seinen Paradoxien durch die gemeinsam und gegeneinander gef hrten Gespr che nicht mehr fassbar ist."
- 2015
Es ist eine personliche, unverwechselbare Weise des Sehens und Erlebens, die in Pordziks Gedichten aufscheint. Sie eignen sich die Sprache als Abbild assoziativer innerer Erfahrung an, ohne Rucksicht darauf, ob diese Erfahrung mit den allgemeinen Wahrnehmungsmustern konform geht. Unablassig zerstoren sie das Selbstverstandliche, die Beruhigung beim Greifbaren und Konkreten, weisen das Widerspruchliche und Unvereinbare als das Selbstverstandliche aus. Sie verzichten auf die Belehrung und den feierlich-ernsthaften Ton, der sonst den traditionellen Formen leicht anhaftet. Ihre Verbindlichkeit entzieht sich der Norm und dem Festlegbaren. Dabei reichen ihre Gegenstande vom Alltaglichen und Banalen bis zum Vieldeutigen, ja Grenzenlosen. Was nicht zusammenzugehoren scheint, wird in eine Beziehung gesetzt, die ihrerseits unaufhebbar erscheint. Auf die Spielregeln dieser durch Zeichen geschaffenen Welt muss der Leser eingehen, wenn er in die Gedichte eingelassen werden mochte.
- 2012
In his new volume of poems, Ralph Pordzik explores the captivating tale of two exiled lovers separated by time and place, their mutual affection underminded by circumstances and the transformation of the world they inhabit. In a language at once graceful and penetrative, the poems look at the burden of love with a sad reasonableness and reveal their writer to be a quiet, touching poet of sifted realism and metaphoric zest.
- 2012
In diesem in der nahen Zukunft angesiedelten 'Roman der letzten Tage' dokumentiert der Verfasser den Niedergang von Selbst- und Weltbewusstsein in intellektuell wie imaginativ fesselnder Weise. Die Vermischung bildhafter und theoretisch-reflexiver Ebenen drängt seine existentielle und dunkle Prosa immer wieder an die Grenzen der lyrischen Verdichtung. Analytisch kommt dabei die Skepsis des Hermeneutikers zu Wort, magisch entgrenzt sich das nachwestliche Bewusstsein in ästhetische, namen- und begrifflose Weiten. "Sehr schön geschrieben, sehr interessant, im Detail vielleicht manchmal etwas zu pathetisch, aber im ganzen ein schöner Wurf!" Michael Krüger, Hanser Verlag München
- 2012
It has long been a commonplace to argue that apocalyptic touched Victorian writers more profoundly than any other spiritual issue of the age. Doom and disaster seemed far more probable to them than any millennium, divine or earthly, they could imagine. This study attempts a short critical history of apocalyptic poetry written in the nineteenth century, arguing that Victorian poets gradually changed their view of the End and with it the literary forms in which it was to be explored and symbolized. In a series of transactions informed by scientific change and deeply affecting their aesthetic perception, they lost faith in the regenerating powers of myth and in the concept of the infinite according to which transcendence and cosmic transformation represented vital possibilities within a comforting spiritual vision of hope and renovation. The apocalyptic poem became a privileged site of negotiating the anxieties produced by continued economic and cultural revolution, incorporating memorable scenes of apocalypse or destruction on a cosmic scale but also leaving them tantalizingly unfinished at the threshold of a redeeming vision.