Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Weert Canzler

    30. April 1960
    Taumelnde Giganten
    Erloschene Liebe? Das Auto in der Verkehrswende
    Die Triebkraft Hoffnung
    Das Zauberlehrlings-Syndrom
    Autonome Flotten
    Die Citymaut
    • 2020

      Die Citymaut

      Neuer Freiraum für die Verkehrspolitik in Zeiten des Wandels

      Es gibt einfach zu viele Autos. Der Unmut in den Städten ist groß, doch ändert sich wenig. Alles ist auf das private Auto ausgerichtet, und die Verkehrswende kommt nicht voran. Der Lockdown während der Corona-Pandemie aber hat vieles verä Über Nacht sind geschützte Radwege entstanden, sonntags Spielstraßen eingerichtet worden – es entstanden neue Möglichkeitsräume für mutige Entscheidungen im Verkehr.Es ist daher Zeit für die Einführung einer Citymaut, die als strecken- und zeitbasierte Klimaabgabe endlich auch für mehr Gerechtigkeit im Verkehr sorgt. Wer viel fährt, zahlt viel. Ein großes Auto kostet mehr als ein kleines. Sharing- und Poolingfahrzeuge sind ganz befreit. Und wer sein Auto im öffentlichen Raum stehen lassen möchte, wird ebenfalls zur Kasse gebeten. Die Einnahmen fließen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und kommen Menschen ohne Auto zugute.Eine Citymaut ist für große Städte ein mutiges, zeitgemäßes Instrument, das den Verkehrsfluss optimiert, Schadstoffe und Klimagase senkt und mehr Lebensqualität für alle schafft.

      Die Citymaut
    • 2019

      Robotaxis, die wie von Geisterhand gesteuert durch die Städte flitzen, bleiben einstweilen noch Science Fiction. Aber Busse, die automatisch und flexibel vor die Tür gefahren kommen – das kann heute schon Realität werden. Dazu braucht es aber den politischen Willen, den öffentlichen Verkehr modern zu gestalten und als Alternative zum eigenen Auto aufzubauen. Weder die Autoindustrie noch die öffentlichen Verkehrsunternehmen sind augenblicklich in der Lage, solche Systeme zu entwickeln. Die amerikanischen Digitalkonzerne stehen dagegen bereits in den Startlöchern. Das Buch ist ein Plädoyer dafür, die Chancen der neuen Technik aktiv zu ergreifen und gemeinsam mit allen Beteiligten mutig zu experimentieren. Mit veränderten Regelwerken lassen sich neue Dienste etablieren, die die Zahl der Autos in den Städten auf ein Minimum reduzieren und auch auf dem Land neue Möglichkeiten für eine Mobilität ohne eigenes Auto schaffen.

      Autonome Flotten
    • 2018

      Das private Auto war für lange Zeit das Sehnsuchtsobjekt und Symbol eines glücklichen Lebens. Es war eine kollektive Liebe der Mittelschicht und derjenigen, die dort hinstrebten. Doch diese affektive Bindung verliert vor allem in der Stadt zunehmend an Kraft. Wenigstens dort ist bereits klar geworden: Die Grenzen des fossilen Automobilismus sind erreicht. Es gibt einfach zu viele Autos. Die Verkehrswende ist nun auf der Agenda. Zukunftsfähig sind nur solche Verkehrsangebote, die auch unter Ressourcenknappheit individualisierbar bleiben. Autos nutzen statt besitzen wird - in Verbindung mit digitalen Plattformen - attraktiv, das Radfahren gewinnt gerade in den Städten an Popularität. Mobilitätsdienstleistungen kommen aus der Nische und können dank Echtzeitinformationen flexibel und zugleich routinemäßig genutzt werden. Der herrschende Rechtsrahmen jedoch privilegiert nach wie vor private Autos. Dagegen deuten die Präferenzen der vorwiegend städtischen Bevölkerung und auch die digitalen Optionen in eine andere Richtung: Die fortschreitende Individualisierung findet andere Wege als den privaten Besitz von Autos.

      Erloschene Liebe? Das Auto in der Verkehrswende
    • 2018

      Taumelnde Giganten

      Gelingt der Autoindustrie die Neuerfindung?

      Dieselskandal, Betrügereien bei der Typenzulassung, Preis- und Strategieabsprachen: Die Zweifel daran, ob der Wille zur Reform bei den Autoherstellern überhaupt vorhanden ist und die Industrie den versprochenen Transfer der Antriebsformen oder gar die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote schafft, mehren sich. ... Denn der deutschen Autoindustrie gefällt es so, wie es jetzt ist, eigentlich sehr gut: Sie ist eine mächtige Branche mit vielen Industriearbeitsplätzen, politisch hervorragend vernetzt und seit Jahrzehnten vom Erfolg verwöhnt. ... Um in der Mobilität der Zukunft zu überleben, müssen sich die Unternehmen komplett neu erfinden. Aber dies gelingt der Branche wohl nicht von selbst. Veränderte politische Rahmenbedingungen, neue Bündnisse und die Konsumenten werden die Unternehmen zu ihrem Glück zwingen müssen. »Taumelnde Giganten. Gelingt der Autoindustrie die Neuerfindung?« zeigt, welche Weichen gestellt werden müssen, um die Wende doch noch zu schaffen.

      Taumelnde Giganten
    • 2016

      Die mit dem Auto ermöglichte Selbstbeweglichkeit kommt der Entwicklungsdynamik der Moderne und ihren Anforderungen an das Individuum sehr entgegen. Das "Auto im Kopf" ist der Schlüssel zum Verständnis seiner Attraktivität: Zum einen reduziert das verfügbare Auto Alltagskomplexität, es ermöglicht ein "Nutzen ohne nachzudenken", zum anderen erweitert es den Möglichkeitsraum immens, weil es den Aktionsradius in aller Regel vergrößert und individuelle Wegeketten ermöglicht. Gleichzeitig sind die ökologischen und räumlichen Grenzen der Massenmotorisierung erreicht, das Privatauto ist global nicht zukunftsfähig.

      Automobil und moderne Gesellschaft
    • 2016

      Wie wir von A nach B kommen, entscheidet immer häufiger unser Smartphone. Wer ein Taxi braucht, benutzt eine App und bucht online. Was zukünftig zählt, ist die digitale Präsenz: Was digital nicht erscheint oder verfügbar ist, existiert schlichtweg nicht mehr. Mit der Digitalisierung verliert das Auto an Bedeutung, denn die Karten der Verkehrsmittelwahl werden neu gemischt.

      Die digitale Mobilitätsrevolution
    • 2013

      Schlaue Netze

      • 133 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Welche Faktoren sind für den Erfolg der Energiewende entscheidend? Die Weiterentwicklung der Elektromobilität und der Ausbau dezentraler, intelligenter Stromnetze, die unsere Versorgung mit grüner Energie sicherstellen. Doch können innovative Mobilitäts- und Energieversorgungskonzepte so miteinander verknüpft werden, dass sie sich gegenseitig befruchten? Ausgehend vom neuesten Stand der Technik eröffnen die Autoren zukunftsträchtige Synergiepotenziale.

      Schlaue Netze
    • 2011

      Einfach aufladen

      Mit Elektromobilität in eine neue Zukunft

      • 121 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Alle Verkehrsmittel werden mit Strom betrieben, der aus regenerativen Quellen stammt. Ein einfacher Check-in mit dem Mobiltelefon erlaubt die unkomplizierte Benutzung von Bus & Bahn – die Rechnung kommt am Monatsende, bezahlt wird je nach Stromverbrauch. Eine Utopie? Gewiss! Doch unsere Metropolen brauchen neue Verkehrskonzepte, unsere Fahrzeuge neue Antriebe. Klimawandel, Rohstoffknappheit und der drohende Verkehrsinfarkt erzwingen einen Wechsel hin zu postfossilen Energieträgern. Die Lösung heiß vernetzte Elektromobilität. Sie kann die notwendige Bewegungsfreiheit schaffen, die moderne Gesellschaften benötigen. Weert Canzler und Andreas Knie skizzieren den Einstieg in eine Neue Mobilität, die eine Verknüpfung von öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln erreicht und das vollständig auf Basis erneuerbarer Energien.

      Einfach aufladen