Häkeln und Stricken sind längst Bestandteil der Geek-Kultur. Das mag für manche überraschend klingen, liegt aber nahe, denn diese Techniken eignen sich ideal, um das eigene Geektum nach Herzenslust auszuleben. Eine Häkel- oder Strickanleitung kann mit Fug und Recht als Algorithmus bezeichnet werden. Und umgekehrt lassen sich Mathematik, Informatik und Technologie ganz wunderbar in gestrickte und gehäkelte Gestalt bringen - etwa als wolliger Wachstumsalgorithmus oder als hyperbolisches Cape. Schals und Mützen kommen in Form von Möbiusbändern und Kleinschen Flaschen daher. Und es geht natürlich noch mehr: Wie wäre es mit einer gehackten Strickmaschine, die Schals mit 8-Bit-Grafik-Mustern oder sogar ganzen Game-Scores produziert?..
Verena Kuni Bücher




Ein gut sortierter Werkzeugkasten hängt von den geplanten Anwendungen ab und umfasst sowohl Basis-Werkzeuge als auch spezielle Tools. Band 3 der Reihe TOOLBOOKS behandelt das Gehen als energieeffiziente Fortbewegungsart und beleuchtet, welche Möglichkeiten und Werkzeuge dafür erforderlich sind.
Toolbook
Feld-Forschung
Was gehört in einen gut sortierten Werkzeugkasten? Kommt ganz darauf an, was man damit machen will. Neben der Grundausstattung mit vielseitig verwendbaren Basis-Werkzeugen und -Bauteilen wird sich auch das eine oder andere Spezial-Tool als nützlich erweisen. Das gilt nicht nur im Handwerk und beim Basteln, sondern auch in Bereichen, wo Theorie und Praxis zusammenkommen. Band 2 der Reihe TOOLBOOKS: Wer ins Feld geht, braucht in der Regel mehr und/oder anderes als ein Buch. Was genau, hängt vom jeweiligen Gelände ab und davon, was man sich vorgenommen hat. Welche Tools sollten in jedem Fall dazugehören? Und welche empfehlen sich auf speziellerem Terrain? Ein Toolbook rund um: Ackern - Allmende - Anteile - Aufnahmen - Austausch - Biotope - Bodenhaftung - Daten - Expeditionen - Felder - Gemeinschaften - Geschichte(n) - Grenzen - Grund & Gründe - Kartierung - Kommunikation - Kontakt - Landschaften - Medien - Öffentlichkeiten - Räume - Territorien - Sammeln & Sammlungen - Spuren - Teilnahme - Verständigung u. a. m.
Home Made Electronic Arts
Do-it-yourself-Piratensender, Krachgeneratoren und Videomaschinen
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Elektronische-Bastel-Kunst, auch Bricolage oder DIY Kunst genannt, erlebt einen Boom. Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und der Schweiz zeigen, wie leicht der Einstieg ist: ‹bitnik› aus Zürich, bekannt durch ihre Abhöraktion in der Zürcher Oper, bauen einen einfachen Piratensender; der Kasseler Gestalter Olaf Val präsentiert einen Bausatz für eine DIY-Variation auf den Gameboy; der Berliner Niklas Roy alias ‹Cyberniklas› lässt eine schräge Quietsch-Orgel ertönen und vieles mehr. ‹Home Made Electronic Arts› richtet sich an interessierte Laien und an Profis und erklärt wichtige Begriffe sowie deren Bedeutung im Kontext der Kunst- und Mediengeschichte. über die Autoren: Dominik Landwehr ist Medienwissenschafter aus Winterthur, Verena Kuni ist Kunst- und Medienwissenschafterin aus Frankfurt a. M.