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Annie Dillard

    30. April 1945

    Annie Dillard ist eine amerikanische Autorin, die für ihre erzählerische Prosa in Belletristik und Sachliteratur gefeiert wird. Ihr Werk befasst sich mit tiefgreifenden Fragen des Lebens, der Natur und der menschlichen Verfassung und zeigt eine meisterhafte Mischung aus philosophischer Untersuchung und scharfer Beobachtung. Dillard's unverwechselbare Stimme und ihr aufschlussreicher Blick auf die Realität etablieren sie als eine bedeutende zeitgenössische amerikanische Schriftstellerin.

    Annie Dillard
    Holy the Firm
    Cries of the Spirit
    Außer der Zeit
    Am Rand der Neuen Welt
    In der Zwischenzeit
    Einen Stein zum Sprechen bringen
    • In diesem Band von Essays, die zugleich Erzählungen sind, gilt Annie Dillards unvergleichlicher Blick einer Vielzahl verschiedener Begegnungen und Entdeckungen: Egal, ob sie eine totale Sonnenfinsternis im Osten Washingtons erlebt, einen Dschungel Ecuadors besucht, einem wilden Wiesel in die Augen schaut, bei einem Gottesdienstbesuch entbehrungsreiche Polarexpeditonen rekapituliert oder von einem Mann erzählt, der allein mit einem Stein in einer Hütte lebt, um ihm das Sprechen beizubringen, stets fängt Dillard die großen und kleinen Wunder unseres Universums ein: »Wir sind nur einmal hier auf dem Planeten, und es lohnt sich vielleicht, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo wir sind. Es lohnt sich vielleicht, ein Gefühl für die Randgebiete und Nischen zu entwickeln, in denen das Leben stattfindet.« Dillards Weg vom Alltäglichen zu den letzten Dingen ist dabei oft atemberaubend kurz und ihr Geist und Stil so unerschrocken, das Erhabene ebenso zu zelebrieren wie das Lächerliche. Eine Welt, die durch Entzauberung verstummt zu sein schein, bringt Dillard mit ihrer kraftvollen Poetik und ihrem scharfsinnigen Witz wieder zum Klingen und Sprechen. Einen Stein zum Sprechen bringen ist eine Sammlung von Meditationen wie geschliffene Steine: offen für das Mysterium, hartgesotten, makellos – und unvergleichlich darin, der natürlichen Welt tiefere Resonanzen zu verleihen.

      Einen Stein zum Sprechen bringen
      3,0
    • In der Zwischenzeit

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit ebenso scharfem Blick wie Verstand, einer Vorliebe für das Wider- und Hintersinnige und einer unbändigen Sehnsucht nach Wahrheit wagt sich Annie Dillard an Fragen kosmischen Ausmaßes wie: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und was zum Himmel machen wir hier überhaupt? Auf der Suche nach Antworten folgt sie dem jesuitischen Paläontologen Teilhard de Chardin in die chinesische Wüste, beschreibt die ekstatischen Gotteserfahrungen des chassidischen Judentums, die regelhafte Bandbreite menschlicher Geburtsfehler, die Heerschar von Terrakotta-Soldaten, die das Grab des chinesischen Kaisers Shihuangdi bewachen, das schwindelerregende Schauspiel der Wolken ebenso wie das epische Drama bei der Entstehung von Sand. So entlegen die Schauplätze und so disparat die Themen auf den ersten Blick scheinen, beschwört Annie Dillard nichts Geringeres als die gewaltig-gewalttätige Großartigkeit all dessen herauf, was sich unserem Verständnis auf verstörende Weise entzieht. In der Zwischenzeit ist ein Buch wie ein langes Gebet, eine unerschrockene Meditation über Leben und Tod, Gut und Böse, Glauben und Wissen, ein Buch, das unsere Fähigkeit schult, Wunder in den abgelegensten – und oft auch abgründigsten – Winkeln der Welt zu entdecken.

      In der Zwischenzeit
      4,2
    • Am Rand der Neuen Welt

      • 491 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Neunzig Meilen nördlich von Seattle an der Küste von Washington liegt die Bellingham-Bucht, wo eine raue Siedlung, die in den 1850er Jahren gegründet wurde, zur Stadt Whatcom werden sollte. Hier fischen und bewirtschaften die Lummi- und Nooksack-Indianer, zahlen Einsiedler ihre Schulden mit Rotlachs, und Bergleute verfolgen goldhaltige Bäche. Hier entfaltet sich auch die intime, mörderische Geschichte dreier Männer. Clare Fishburn glaubt, dass ihm Größe bevorsteht. John Ireland Sharp, ein gebildeter Waise, gibt die Hoffnung auf, als er sieht, wie Sozialisten die chinesischen Arbeiter aus der Region vertreiben. Beal Obenchain, der in einem Zedernstumpf lebt, bedroht Clare Fishburns Leben. Ein Mörder bindet einen chinesischen Arbeiter bei Niedrigwasser an einen Hafenpfahl. Siedler strömen herbei, um vom Aufschwung zu profitieren, den die Eisenbahnen bringen. Menschen bringen Leben zur Welt, ertrinken, verbrennen, erben reiche Vermächtnisse und begehen kostspielige Diebstähle. All dies geschieht vor hundert Jahren, als diese vitalen, rötlichen Männer und Frauen „die Lebenden“ waren.

      Am Rand der Neuen Welt
      3,6
    • Cries of the Spirit

      A Celebration of Women's Spirituality

      • 311 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Brimming over with the inspirational words and thoughts of some of our finest writers, Cries of the Spirit is a beautiful sourcebook of poetry and prose in praise of life and all that it entails. Here women's voices fill the age-old silence about matters central to their experience-from menstruation, sexual intimacy, and childbirth to caretaking, household rituals, and death. These writings represent a healing vision of the sacred that emerges from the particular consciousness of women-a vision that partakes of the world of earth and flesh.

      Cries of the Spirit
      4,4
    • "[This] is a book of great richness, beauty and power and thus very difficult to do justice to in a brief review. . . . The violence is sometimes unbearable, the language rarely less than superb. Dillard's description of the moth's death makes Virginia Woolf's go dim and Edwardian. . . . Nature seen so clear and hard that the eyes tear. . . . A rare and precious book." — Frederick Buechner,  New York Times Book Review From Pulitzer Prize-winning Annie Dillard, a book about the grace, beauty, and terror of the natural world.  In the mid 1970s, Annie Dillard spent two years on an island in Puget Sound in a room with a solitary window, a cat, and a spider for company, asking herself questions about memory, time, sacrifice, reality, death, and God. Holy the Firm , the diary-like collection of her thoughts, feelings, and ruminations during this time, is a lyrical gift to any reader who have ever wondered how best to live with grace and wonder in the natural world.

      Holy the Firm
      4,3
    • Das episch breit angelegte Romanschaffen des isländischen Autors Halldór Laxness (1902-1998) greift autobiografische Erlebnisse auf und befasst sich mit dem Lebensweg von Zeitgenossen. In diesem Fall basiert die Erzählung auf den Tagebucheintragungen eines isländischen Volksdichters aus den dreißiger Jahren in Reykjavik. Der Protagonist Olafur Karason hat eine leidenschaftliche Liebe zur Literatur, wird jedoch von seiner Umgebung abgelehnt und erniedrigt. Die Menschen empfinden ihn als jämmerlich, da er als faul gilt und andere für seinen Lebensunterhalt arbeiten lässt. Sein Talent als Gelegenheitsdichter bleibt unbemerkt: "es ist schwer, im Norden am äußersten Meer Dichter zu sein." Von seinen Eltern verstoßen, wächst Olafur als Pflegekind auf einem Bauernhof auf, wo er unter menschlicher Kälte, harter Arbeit, Hunger und Misshandlungen leidet. Auch seine Ehe ist von Armut geprägt, und die gemeinsamen Kinder sterben. Wegen der Vergewaltigung einer Minderjährigen landet Olafur im Gefängnis. Dort entwickelt er Visionen, und nach seiner Entlassung erfüllt sich sein Traum von Schönheit und Vollkommenheit – "es liegt nicht in meiner Natur, von dem Glauben abzuweichen, daß es nur eine wahre Liebe zwischen Mann und Frau gibt."

      Weltlicht
      4,1
    • Teaching a Stone to Talk

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      A dazzling celebration of the natural world and our place in it from the Pulitzer Prize-winning nature writer.

      Teaching a Stone to Talk
      4,0
    • Pilgrim at Tinker Creek

      • 290 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Pilgrim at Tinker Creek is the story of a dramatic year in Virginia's Blue Ridge valley. Annie Dillard sets out to see what she can see. What she sees are astonishing incidents of "mystery, death, beauty, violence."

      Pilgrim at Tinker Creek
      4,1
    • An American Childhood

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      " An American Childhood more than takes the reader's breath away. It consumes you as you consume it, so that, when you have put down this book, you're a different person, one who has virtually experienced another childhood. " —  Chicago Tribune A book that instantly captured the hearts of readers across the country,  An American Childhood  is Pulitzer Prize-winning author Annie Dillard's poignant, vivid memoir of growing up in Pittsburgh in the 1950s and 60s.  Dedicated to her parents—from whom she learned a love of language and the importance of following your deepest passions—Dillard's brilliant memoir will resonate with anyone who has ever recalled with longing playing baseball on an endless summer afternoon, caring for a pristine rock collection, or knowing in your heart that a book was written just for you. 

      An American Childhood
      4,0
    • Modern American Memoirs

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      In Modern American Memoirs, two very discerning writers and readers have selected samples from 35 of the finest memoirs written in this century, including contributions by such diverse writers as Margaret Mead, Malcolm X, Maxine Hong Kingston, Loren Eisely, and Zora Neale Hurston. Chosen for their value as excellent examples of the art of biography as well as for their superb writing, the excerpts present a broad range of American life, and offer vivid insight into the real-life events that shaped their authors. Here, readers can learn about the time when Harry Crews, playing as a boy, fell into a vat of boiling water with a dead hog; Chris Offutt joined the circus and watched a tattooed woman swallow a fluorescent light; and Frank Conroy practiced yo-yo tricks.

      Modern American Memoirs
      3,9
    • The Maytrees

      • 185 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In 1940s Provincetown, on the tip of Cape Cod, poet Toby Maytree falls in love with Lou Bigelow at first sight. His slow courtship gradually wins her over, and so begins a love story that lasts decades. But when a friend comes between them, they must each renegotiate what it means to love.

      The Maytrees
      3,7