Sheridan Le Fanu Bücher
Joseph Sheridan Le Fanu war ein herausragender irischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, berühmt für seine gotischen Erzählungen und Kriminalromane. Er war eine Schlüsselfigur in der Entwicklung des Geistergeschichten-Genres und prägte dessen Ausrichtung maßgeblich. Le Fanus Geschick im Aufbau von Spannung und der Schaffung unheimlicher Atmosphären festigt seine Position unter den bedeutendsten Autoren der übernatürlichen Fiktion des 19. Jahrhunderts. Seine Werke fesseln die Leser bis heute durch ihre psychologische Tiefe und unheimlichen Erkundungen.







Der besessene Baronet u. and. Geistergeschichten. Nachw. v. Jörg Krichbaum
- 292 Seiten
- 11 Lesestunden
Nachw. Krichbaum, Jörg. (Phantastische Bibliothek, 59) umfasst 292 Seiten.
Die Erzählungen wurden den Bänden In a glass darkly und Best ghost stories of J.S. Le Fanu entnommen. Erschien 1968 zus. mit einer weiteren Erzählung u. d. T. Carmilla und vier andere unheimliche Geschichten im Diogenes-Verlag. Enthält: Der ehrenwerte Herr Richter Harbottle ; Junker Tobys Testament ; Der Verfolger ; Grüner Tee.
«Carmilla» ist ein klassischer Vampir-Roman, der die Geschichte von Laura erzählt, die mit ihrem kranken Vater in einem österreichischen Schloss lebt. Ihr Leben verändert sich, als die geheimnisvolle Carmilla auftaucht und eine obsessive Freundschaft entsteht. Die Geschichte ist geprägt von sexueller Spannung und Gothic-Romantik.
Wer ist Onkel Silas? Hat dieser sonderbare Greis mit dem bösen Blick, der so erpicht ist auf das Erbe seines Bruders, in seiner Jugend einen Mord begangen? Das perfekte Verbrechen nämlich: einen Mord in einem hermetisch abgeschlossenen Raum? Oder ist er tatsächlich der fromme Einsiedler, als der er sich selber ausgibt? Maud Ruthyn, die Erzählerin, kann diese Rätsel nicht lösen. Sie wird nach dem Tode ihres Vaters als Mündel von Onkel Silas auf dessen verfallenes Schloß gebracht, wo sie, umgeben von zwielichtigen Gestalten, ihren Visionen ausgeliefert ist.
Wer ist dieser sonderbar leichenstarre 'Mijnheer Vanderhausen' aus Rotterdam, der da in Leyden die heimliche Braut und erste große Liebe des jungen Malers Godfred Schalken (164 3-1706) zur Frau begehrt und – bekommt? Und wohin entschwand die Sänfte, in der die seltsam altmodisch gekleideten Männer die weinende Rose Velderkaust davontrugen? Hat Schalken, Jahre später, im Grabgewölbe der St. Laurentiuskirche den Geist der Verschollenen erblickt? Es bleiben nur schaudernde Mutmaßungen …



