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Bookbot

Dieter Schnell

    Bleiben wir sachlich!
    Stürler in Rom
    Rettet die Altstadt!
    Die Architekturkrise der 1970er-Jahre
    Geschichte des Wohnhauses
    Bern. Architekturfüher
    • Bern. Architekturfüher

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Einst war es der größte Stadtstaat nördlich der Alpen: Das im Jahr 1191 gegründete Bern kann auf eine lange Baugeschichte zurückblicken. Die architektonische Bandbreite reicht heute vom mittelalterlichen Kern, der längst zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, bis zu einer großen Zahl sehenswerter zeitgenössischer Gebäude. Eine Vielfalt, die umso mehr erstaunt, als Bern eine der kleinsten Hauptstädte Europas ist. Dieser Architekturführer präsentiert die Stadt in zehn Rundgängen, die in die einzelnen Quartiere, aber auch ins Umland führen. Insgesamt werden 220 Bauwerke aus allen Epochen vorgestellt. Dazu gehören sowohl zeittypische Gebäude und markante Vertreter bestimmter Architekturströmungen als auch wenig bekannte Sonderlinge und Beispiele der jüngsten Architektur. Mit seiner Auswahl an Repräsentationsgebäuden, Kirchen, Universitätsbauten, Privathäusern und ganzen Wohnsiedlungen wird dieses Buch selbst Kennern Berns viele neue Perspektiven eröffnen

      Bern. Architekturfüher
    • Das Einfamilienhaus erfreut sich bei seinen Bewohnern ungebrochener Beliebtheit. Seine Geschichte wurde aber bislang noch nicht umfassend aufgearbeitet. Auch diese Publikation schliesst die Lücke nicht, sie macht aber auf eine Handvoll herausragender Beispiele im Kanton Bern aufmerksam und zeigt anhand deren Eigenschaften, dass Einfamilienhaus nicht gleich Einfamilienhaus ist. So stehen exklusive Villen neben bescheideneren Reihenhäusern, städtische neben ländlichen Anlagen und geben zusammen mit zwei frühen Wochenend- oder Ferienhäusern ein abwechslungsreiches Bild ab. Aus dem Inhalt: Wohnstock, 1807, Langenthal Reihenhäuser, 1876/77, Bern Chalet Suisse, 1888, Saint-Imier Jugendstilhaus, 1907, Aarberg Fabrikantenvilla, 1964, Sumiswald Moderner Bau in den Bergen, 1981/82, Sigriswil Tessiner Architektur, 1991–93, Worb und viele mehr

      Geschichte des Wohnhauses
    • Ende der 1960er-Jahre sah sich die Schweizer Architektur zunehmend harter Kritik ausgesetzt: Sie sei hässlich, menschenverachtend und nur auf den grösstmöglichen Profit der Bauherren ausgerichtet. Dieter Schnells These, diesen Imageverlust der Architektur als tiefe Krise zu verstehen, ermöglicht es, die zahlreichen in den 1970er-Jahren neu entwickelten Architekturpositionen als Abwehrreaktionen der angeschuldigten Architekten zu interpretieren. Diese Position eröffnet neue Perspektiven auf das Architekturschaffen seit 1970. In seinem Essay zeigt der Autor in drei Kapiteln, was er unter dieser Krise versteht, schildert die wesentlichen Kritikpunkte sowie die Reaktionen der Architekten auf die bauliche Misere der Betonwüsten und Wohnsilos. Ein umfangreicher Anhang präsentiert Texte, die das Denken der Menschen in den 1970ern über die Architektur der Bauboomzeit und des vermeintlich unbeschränkten Wachstums illustrieren.

      Die Architekturkrise der 1970er-Jahre
    • Betr. die städtebauliche Entwicklung Berns, Sanierungen und Restaurierungen sowie die Entstehung der Denkmalpflege im Kanton Bern.

      Rettet die Altstadt!
    • Die Geschichtsschreibung der modernen Architektur in der Schweiz hat sich bisher stark auf die führenden Vertreter der Avantgarde konzentriert, was das Gesamtbild verzerrte. Diese Studie verfolgt einen anderen Ansatz und fragt, ob die Architekturentwicklung der Zwischenkriegszeit ohne den Einfluss der 'Heldengeschichte' untersucht werden kann. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Landesstreik führte die große Wohnungsnot und die stark gestiegenen Baukosten zu einer Rückbesinnung auf das Notwendigste. Dieser Zwang zur Sachlichkeit und Normierung schuf günstige Bedingungen für das Neue Bauen. Allerdings waren die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen in der Schweiz große Hemmnisse. Der betonte Internationalismus der Neuen Bewegung stieß auf Ablehnung, und die politisch-sozialen Utopien fanden nur wenige Anhänger. Die Forderung nach einer Industrialisierung des Bauens wurde als Angriff auf den Handwerkerstand empfunden. Um sich in der Schweiz durchzusetzen, musste die moderne Architektur diese strittigen Punkte überwinden, was erstaunlich schnell geschah. Sie wird hier nicht als von wenigen Pionieren entwickeltes Konzept dargestellt, sondern als ein Architekturverständnis, das in der Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Institutionen und Interessen entstand und auf zahlreiche gegenwärtige Probleme Antworten lieferte.

      Bleiben wir sachlich!
    • Betr. auch Bernhard Sinner (1708-1778) und Carl Ahasver von Sinner (1754-1821).

      Niklaus Sprüngli