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Susanne Freund

    Gutenberg
    Organisationsentwicklung in Freiwilligenorganisationen
    Alexander Haindorf
    • Gutenberg

      Roman

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein Buch wie eine Netflix-Serie: Mit Gutenberg legt Susanne Freund ihren ersten Roman vor – und zeigt, was geschieht, wenn eine profilierte Drehbuchautorin ihre erzählerische Kraft in Literatur verwandelt. Entstanden ist ein kraftvoller historischer Roman über eine der folgenreichsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte: den Buchdruck. Die Geschichte führt ins 15. Jahrhundert, in eine Welt im Umbruch. Klöster und handgeschriebene Bücher prägen noch das geistige Leben, als Johannes Gutenberg mit seiner Technik das Monopol von Wissen und Macht erschüttert. Freund erzählt diese Zeitenwende als menschliches Drama voller Konflikte, Leidenschaften, Ängste und Hoffnungen. Im Zentrum stehen Mönche, Handwerker, Frauen und Ausgestoßene, deren Leben durch die neue Technik aus der Bahn gerät oder neue Chancen erhält. Mit Sprachkraft und dramaturgischem Gespür verbindet die Autorin historische Fakten mit literarischer Imagination zu einem intensiven Leseerlebnis. Sinnlich und eindringlich macht der Roman das Mittelalter erfahrbar und stellt zugleich aktuelle Fragen nach Wissen, Technologie und gesellschaftlichem Wandel. Gutenberg ist ein großer historischer Roman über Fortschritt und Angst, Verlust und Zukunft – ein starkes Debüt im Programm der Edition Platin.

      Gutenberg2026
    • Alexander Haindorf

      Reformer – Pädagoge – Mediziner – Kunstsammler

      Alexander Haindorf (1784–1862) steht in der Tradition jüdischer Aufklärer, die bestrebt waren, die Emanzipation der jüdischen Minorität voran zu treiben. Durch die Etablierung jüdischer Elementarschulen und eine qualifizierte Lehrerbildung sollte ihre Akzeptanz in der Mehrheitsgesellschaft forciert werden. Am 28. November 1825 gründete er in Münster den „Verein zur Beförderung von Handwerken unter den Juden und zur Errichtung einer Schulanstalt, worin arme und verwaisete Kinder unterrichtet und künftige jüdische Schullehrer gebildet werden sollen“, aus dem 1866 die überregional bekannt gewordene „Marks-Haindorf-Stiftung“ hervorging. Haindorfs Leben und Wirken als Reformer und Pädagoge aber auch als Kunstsammler und Mediziner war von der Idee geprägt, die jüdische Kultur mit der europäischen Kultur zu „amalgamieren“. In diesem Sinne verstand er Bildung als Katalysator des sozialen Aufstiegs und der Gleichberechtigung.

      Alexander Haindorf2021
    • Organisationsentwicklung in Freiwilligenorganisationen

      Psychologische Modellbildung und Evaluation von Veränderungsbereitschaft und Engagement im Transformationsprozess

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Susanne Freund untersucht in einer längsschnittlichen Studienreihe, unter welchen Bedingungen Ehrenamtliche Veränderungen in ihrer Organisation unterstützen bzw. wann sie Widerstand dagegen leisten. Zugleich analysiert sie die Implikationen organisationaler Veränderungen für das Commitment und das weitere Engagement der Organisationsmitglieder. Das entwickelte Modell ermöglicht die Evaluation konkreter Veränderungsprozesse und bietet Anregungen für ein erfolgreiches Change-Management in Non-Profit-Organisationen. Die multimethodale Studienreihe basiert auf sozialpsychologischer Forschung zu Freiwilligenarbeit und organisationspsychologischem Wissen zu Transformationen. Es wurden ca. 4.500 Mitglieder unterschiedlicher Organisationen befragt.

      Organisationsentwicklung in Freiwilligenorganisationen2020