Für die 9. Auflage wurde das Bibliothekarische Grundwissen vollständig neu bearbeitet, aktualisiert und erheblich erweitert. Besondere Berücksichtigung fanden hierbei vor allem die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Erwerbung und der Erschließung, die gestiegene Bedeutung der Teaching Library sowie veränderte Raum- und Nutzungskonzepte. Moderne Medientypen als Sammelgut von Bibliotheken werden ebenso behandelt wie neue Publikationsarten und Methoden des Informationszugangs. Der Band gibt einen umfassenden Überblick über die Strukturen des Bibliothekswesens im deutschsprachigen Raum, die zentralen bibliothekarischen Arbeitsfelder sowie die wichtigsten Informationsressourcen in Bibliotheken. Die 10., vollständig aktualisierte und erweiterte Ausgabe des Bibliothekarisches Grundwissens ist für das Frühjahr 2025 geplant. Prof. Dr. Klaus Gantert studierte Germanistik und Geschichte. Von 2000 bis 2006 arbeitete er in der Handschriftenabteilung und als Fachreferent an der Staatsbibliothek zu Berlin. Von 2006 bis 2019 war er als Dozent und Leiter am Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen der HföD in Bayern tätig. Seit 2019 ist er Professor für Bibliothekswissenschaft mit Schwerpunkt Informationssysteme an der Hochschule Hannover.
Klaus Gantert Bücher





Dokumentation zur Filmgeschichte
Presseausschnitte, Filmprogramme, Pressemappen sowie Produktions- und Verleihinformationen
- 596 Seiten
- 21 Lesestunden
Die in diesem Findbuch vorgestellten Schriftgutbestände des Filminstituts Hannover beziehen sich auf mehr als 11.500 Filme der gesamten Filmgeschichte und umfassen insgesamt rund 100.000 Schriftstücke. Zumeist handelt es sich dabei um Ausschnitte aus Zeitungen sowie aus Fach- und Publikumszeitschriften, darüber hinaus umfasst der Bestand in hohem Maße auch Filmprogramme, Pressemappen, Produktions- und Verleihinformationen, Arbeitshilfen sowie weitere Formen grauer Literatur. Klassische Kinoproduktionen bilden den Hauptteil des vertretenen Materials, aber auch Dokumentarfilme sowie einige wenige Amateurfilme sind berücksichtigt.
Informationsressourcen
Ein Handbuch für Bibliothekare und Informationsspezialisten
- 610 Seiten
- 22 Lesestunden
Dieser bew�hrte Band bietet Informationsspezialisten eine aktualisierte Einf�hrung in den Umgang mit Informationsressourcen. Neben den theoretischen Grundlagen werden ca. 400 allgemeine und fachspezifische Informationsressourcen ausgew�hlt und deren Inhalte, Funktionen und Bedeutung beschrieben. So wird Grundwissen zu Informationsressourcen vermittelt, das direkt in der Praxis einsetzbar ist.
Findbuch zum Nachlass der Junge Film-Union
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
SpracheDeutschDie Junge Film-Union (JFU) mit Sitz in Bendestorf in der Lüneburger Heide war eine der großen Filmproduktionsfirmen der Nachkriegszeit in Niedersachsen. Von 1947 bis 1951 produzierte das von Rolf Meyer mit einer britischen Lizenz gegründete Unternehmen zahlreiche Spielfilme sowie einige Kurzfilme. Produziert wurden zunächst Trümmer- und Heimatfilme, in den folgenden Jahren aber auch Komödien, Melodramen und Revuefilme. Zu den bekanntesten Produktionen der JFU zählt „Die Sünderin“ von 1951. Aufgrund eines langwierigen Konkursverfahrens ist der Firmennachlass der JFU außergewöhnlich vollständig erhalten. Die rund 700 Verzeichnungseinheiten dokumentieren die Produktion und Rezeption der Filme der JFU von den ersten Entwürfen über Drehbücher, Schriftwechsel und Verträge der Beteiligten, Korrespondenz zu Zensurfragen und Prädikaten, Einspielergebnissen, bis hin zu Fotos und Plakaten.
Als Filmregisseur, Filmproduzent, Kameramann, Museumsdirektor und Autor ist Wolfgang Borges (1938–2014) der Urheber eines reichen und überaus vielfältigen Gesamtwerks. Bereits 1960 begründete er das Unternehmen UTV-Film-Fernsehen. Borges produzierte – zum Teil im Auftrag von Herbert Seggelke, der Filmaufbau Göttingen und des NDR – Dokumentar-, Kultur- und Kinderfilme, aber auch Industriefilme, Fernsehspielfilme und Wirtschaftsfilme. Einen Schwerpunkt seines späteren Werkes bilden Filme aus dem Bereich des Bergbaus. Für sein filmisches Werk wurde Borges vielfach ausgezeichnet. Im Jahr 1977 übernahm Borges die Bergwerks- und Hüttenschau Lautenthal und gründete das Niedersächsische Bergbaumuseum, dessen Direktor und Besitzer er bis 2004 war. Bei dem hier verzeichneten Nachlass handelt es sich im Wesentlichen um Schriftgut, das im Zusammenhang des filmischen Schaffens von Wolfgang Borges in der UTV-Film und seiner Tätigkeit als Direktor des Bergbaumuseums Lautenthal entstanden ist sowie um entsprechende Fotografien und Dias.