Daniel Woodrell Bücher
Daniel Woodrell gestaltet Romane, die in der rauen Landschaft der Missouri Ozarks verwurzelt sind, wobei sein Schreiben durch rohe Authentizität besticht. Er taucht tief in das Leben derer ein, die am Rande der Gesellschaft stehen, und erforscht Themen wie Überleben, Familie und moralische Komplexität. Woodrells Erzählungen spielen vor Kulissen, die ebenso hart sind wie die Charaktere, die sie bevölkern, und untersuchen oft die dunkleren Seiten der menschlichen Natur. Dennoch findet seine Arbeit inmitten dieser Härte stets Schönheit und Widerstandsfähigkeit an unerwarteten Orten und bietet einen tiefgründigen Einblick in die menschliche Verfassung.






Zum Leben verdammt
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
Eine Heldin, die Sie ihr Leben lang nicht vergessen werden Ein eiskalter Winter in Missouri. Dort lebt die 16-jährige Ree Dolly und kümmert sich um ihre beiden jüngeren Brüder, seit die Mutter psychisch erkrankt ist. Ihr Vater verdient sein Geld mit Drogengeschäften. Dann erfährt Ree vom Sheriff, dass ihr Vater nicht zum angesetzten Gerichtstermin erschienen ist. Sollte er nicht innerhalb einer Woche auftauchen, verliert die Familie das Dach über dem Kopf. Damit bleiben Ree sieben Tage, um ihren Vater zu finden. Tot oder lebendig.
Im Sumpf des Verbrechens - ein amerikanischer Albtraum umfasst die drei Bände der Bayou-Trilogie und entführt den Leser in die Gemeinde St. Bruno, im Herzen der Sümpfe Louisianas. Hier blühen Verbrechen und Korruption, und der amerikanische Traum wird zum Albtraum für die Underdogs und Zukurzgekommenen. In dieser rauen Umgebung kämpft der Ex-Boxer und Cajun-Ermittler Detective Rene Shade ums Überleben. Hart und ehrlich stellt er sich der Gewalt und dem Verbrechen, oft gegen den Willen seiner Vorgesetzten. In Cajun Blues untersucht Shade den Mord an einem Lokalpolitiker und deckt einen weitreichenden Korruptionsskandal auf, während er sich in einem Strudel aus Intrigen und Rassismus verstrickt. In Der Boss wehren sich Shade und seine Verbündeten gegen eine Bande ehemaliger Häftlinge, die St. Bruno übernehmen wollen. Shade spielt das Spiel der Verbrecher ohne Regeln. In John X trifft Shade nach Jahren seinen Vater wieder, der von einem Auftragskiller verfolgt wird. Dies wird zu Shades schwierigstem Fall. Daniel Woodrell gelingt es, einen packenden Thriller mit poetischer Eindringlichkeit zu verbinden. Die Bayou-Trilogie zeichnet ein eindringliches Bild von Korruption, Gewalt und dem unbedingten Willen zum Überleben, während sie in den Figuren Menschlichkeit aufblitzen lässt. Erstmals in deutscher Sprache versammelt diese Ausgabe Woodrells Meisterwerk in einem Band.
Der dreizehnjährige Shug Akins wächst im Süden Missouris heran, ein Außenseiter inmitten der Sehnsüchte des amerikanischen Hinterlands. Seine Mutter Glenda hängt an der Flasche, während sein Vater Red die Familie mit unberechenbarer Gewalt tyrannisiert. Eines Tages taucht Jimmy Vin Pearce auf, mit seinem grünen Ford Thunderbird und der Verheißung auf eine andere, bessere Welt. Doch als Glenda sich mit ihm einlässt, entlädt sich ein lange unterdrücktes Gemisch aus Eifersucht und Hass zu einer Eskalation der Gewalt.
Volker Oldenburg lebt in Hamburg. Er übersetzte unter anderem Colum McCann, Oscar Wilde, T Cooper und Dinaw Mengestu. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.
Die Geschichte vergisst das Ungesühnte nicht. Missouri, Sommer 1929. In einer Kleinstadt sterben 42 Menschen, als es eines Nachts bei einer Tanzveranstaltung zu einer gewaltigen Explosion kommt. Es gibt viele Gerüchte über die Tragödie, doch die wahren Ursachen kommen nie ans Tageslicht, und als kurz darauf die Große Depression über das Land hereinbricht, scheint alles zu verblassen. Nur eine Person lassen die Ereignisse nicht los, die Haushälterin Alma DeGeer Dunahew. Sie hat ihre Schwester Ruby in den Flammen verloren und glaubt nicht an einen Unfall. Aber als sie Nachforschungen anstellt und dabei an der fragilen Ordnung der Stadt rüttelt, wird Alma mehr und mehr ausgegrenzt. Sie verliert ihre Arbeit und entfremdet sich von ihrer Familie. Erst vierzig Jahre später wird sie ihre eigene Wahrheit über jene Nacht enthüllen. Über ihre schöne, verführerische Schwester, die sich damals auf eine verhängnisvolle Affäre einließ, und einen Sommer, der niemals endete. In seinem neuen Roman entwirft Daniel Woodrell einen literarischen Indizienprozess. Meisterhaft verwebt er einzelne Schicksalsfäden zu einer bewegenden Geschichte über jene Wahrheit, der man sich stellen muss, auch wenn man ahnt, dass sie einem am Ende das Herz bricht.
Stoff ohne Ende
- 218 Seiten
- 8 Lesestunden
"Ich hatte Familienkram zu regeln, mehr nicht, aber ich beschloß, dies nicht ohne Pistole zu tun."
Tomaatrood
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Een aantal mensen dat leeft aan de onderkant van de Amerikaanse samenleving, probeert op een originele wijze aan de armoede en uitzichtloosheid van hun bestaan te ontsnappen.



