Bookbot

Martin Gorke

    1. Jänner 1958
    Seltene Erde
    Eigenwert der Natur
    • Seltene Erde

      • 60 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Nach wie vor hält sich der Mythos, die Erde sei für den Menschen gemacht. Dabei haben die Naturwissenschaften längst überzeugend dargelegt, dass bei der Evolution unserer Biosphäre und schließlich auch bei jener des Menschen eine Reihe von Zufällen eine entscheidende Rolle gespielt hat: Die Bedingungen auf unserer Erde sind so unwahrscheinlich, dass sie sich in unserer Galaxis wohl kaum öfter eingestellt haben können. Ein Planet, der mehrzellige Tiere und bei einem von ihnen sogar technische Intelligenz hervorgebracht hat, dürfte in den Weiten des Alls eine sehr seltene Erscheinung sein. Aber wenn der blaue Planet so unfassbar einzigartig ist, was bedeutet das dann für unseren Umgang mit ihm? In den verblüffendsten Details schildert Martin Gorke den unglaublich unwahrscheinlichen Lotteriegewinn, den uns die kosmische Evolution mit unserer Erde beschert hat: einen Ort zum Leben, einen Ort, den wir in seiner Vielfalt mit allem Nachdruck erhalten müssen.

      Seltene Erde2026
    • Eigenwert der Natur

      • 251 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Zwar ist der Eigenwert der Natur inzwischen in vielen nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen festgeschrieben. Doch was er bedeutet, wie er sich begründen lässt und welche Konsequenzen aus ihm zu ziehen wären, ist unter Politikern, Naturschützern und Laien selten klar. Wenn andere Lebewesen genauso wie Menschen einen moralischen Status haben, darf man dann überhaupt noch in die Natur eingreifen? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Maße? Und: Haben alle Tier- und Pflanzenarten denselben Eigenwert? Wie gelangt man dann aber zu nachvollziehbaren Güterabwägungen im Umgang mit Natur? Auf diese Fragen gibt das Buch von Martin Gorke Antwort. Seine Argumentation für einen Eigenwert der gesamten Natur zeichnet sich dabei gegenüber anderen weitreichenden Ethikkonzepten dadurch aus, dass er auf fragwürdige weltanschauliche Annahmen bewusst verzichtet. Damit bringt dieses Buch nicht nur einen neuen Akzent in die kontroversen Debatten der philosophischen Umweltethik, es ist auch in besonderem Maße dafür geeignet, Naturschutzpraktikern eine allgemein nachvollziehbare Argumentationsgrundlage zu liefern.

      Eigenwert der Natur2010
      5,0