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Bookbot

Andreas Ladner

    1. Jänner 1958 – 7. Februar 2023
    Die politische Positionierung der europäischen Parteien im Vergleich
    Gemeindeversammlung und Gemeindeparlament
    Der Schweizer Föderalismus im Wandel
    Politische Gemeinde, kommunale Parteien und lokale Politik
    Die Schweizer Parteien im Wandel
    Interkommunale Zusammenarbeit im Kanton Zürich
    • Die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) hat im Kanton Zürich einen traditionell hohen Stellenwert. Nur wenig gesicherte Erkenntnisse gibt es jedoch bis anhin bei der Beurteilung der IKZ durch die verantwortlichen Exekutivmitglieder und Verwaltungskader. Im Rahmen einer schriftlichen Befragung haben Andreas Ladner und Urs Meuli sämtliche Mitglieder der Gemeindeexekutiven, alle Gemeindeschreiber und die Verantwortlichen der Zweckverbände im Kanton Zürich befragt. Untersucht wurde, wie die Intensität und die Qualität der Aufgabenerbringung im Rahmen von Zweckverbänden eingeschätzt werden, wo es Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten gibt und was für Vorstellungen über eine zukünftige Erbringung kommunaler Aufgaben bestehen.

      Interkommunale Zusammenarbeit im Kanton Zürich
    • Die Schweizer Parteien im Wandel

      Von Mitgliederparteien zu professionalisierten Wählerorganisationen?

      Wie reagieren die Schweizer Parteien auf die sozialen und politischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte? Der Rückgang traditioneller Parteibindungen, der Wandel der politischen Konfliktlinien und die zunehmende Mediatisierung der Politik stellen die Parteien vor neue Herausforderungen. Auf der Ebene der Kantonalparteien, dem organisatorischen Rückgrat der Schweizer Parteien, werden die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre nachgezeichnet. Untersucht werden die organisatorische Untergliederung der Parteien, ihre Professionalisierung, die Entwicklung des Mitgliederbestandes und die finanziellen Ressourcen. Zudem werden parteiinterne Macht- und Einflussverhältnisse sowie die politische Orientierung der Kantonalparteien thematisiert. Grundlage sind die Ergebnisse einer gesamtschweizerischen Befragung sämtlicher Kantonalparteipräsidentinnen und -präsidenten. Erstmals werden die Schweizer Kantonalparteien systematisch und vergleichend analysiert, wobei Unterschiede zwischen den Kantonalparteien verschiedener Parteien sowie innerhalb einzelner Parteien beleuchtet werden. Dies führt zu neuen Erkenntnissen über das Innenleben der Parteien und leistet einen empirischen Beitrag zur Debatte über den Wandel der Parteiorganisationen in der internationalen Parteienforschung. Entwickeln sich die Parteien von mitgliederorientierten Massenparteien zu professionalisierten Wählerorganisationen oder zu „Kartell-Parteien“? Die Ergebnisse z

      Die Schweizer Parteien im Wandel
    • Im staatlichen Gefüge sind die Schweizer Gemeinden hinsichtlich ihrer Aufgaben und Funktionen gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch erheblich in Größe und Struktur. Wenig bekannt sind die Unterschiede in der politischen Organisation. Die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder, das Wahlverfahren und die Frage, ob ein Parlament die Legislativfunktion übernimmt, sind oft umstritten und den Gemeinden freigestellt. Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die komplexen politischen Verhältnisse in über 3000 Schweizer Gemeinden, basierend auf einer schriftlichen Befragung aller Gemeindeschreiber. Es zeigt, dass die Größe der Exekutive zwischen drei und dreißig Mitgliedern variiert, knapp 30% der Gemeinden nach dem Proporzverfahren wählen und jede sechste Gemeinde ein Gemeindeparlament hat. Politische Gruppierungen spielen in der Lokalpolitik eine bedeutende Rolle; in rund 70% der Gemeinden beeinflussen sie die Entscheidungen erheblich, und acht von zehn Mitgliedern der Gemeindeexekutive sind parteigebunden. Dominierend sind die drei bürgerlichen Bundesratsparteien FDP, CVP und SVP, während die SP in den Städten entsprechend ihrer nationalen Stärke vertreten ist. Der Einfluss und die Verbreitung der Parteien variieren jedoch je nach Kanton und Gemeinde.

      Politische Gemeinde, kommunale Parteien und lokale Politik
    • Der Kanton Bern setz wie auch andere Kantone im Rahmen seiner wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie verstärkt auf Agglomerationsräume. Diese Politik hat auch Auswirkungen auf die peripheren ländlichen Regionen. Vor diesem Hintergrund starteten die zehn Gemeinden des Zulgtals nördlich von Thun gemeinsam mit dem Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) des Kantons Bern das Projekt „Zukunft Zulgtal“, um Grundlagen für mögliche gemeinsame Strategien zur Stärkung dieser ländlichen Region zu entwickeln. Die vorliegende Studie analysiert in einem ersten Teil die Ausgangslage der zehn Gemeinden hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen der politischen Rahmenbedingungen bei Bund und Kantonen (Finanzausgleich, Regionalpolitik, Gemeindereform- und Agglomerationsstrategien) aber auch hinsichtlich der Bevölkerungsstruktur, der politischen Ausrichtung und der Finanzdaten. Schliesslich wird auch noch anhand einer Umfrage auf die Befindlichkeit der Bevölkerung eingegangen. In einem zweiten Teil werden drei mögliche Reformstrategien, die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ), Gemeindefusionen und die regionale Zusammenarbeit über das Zulgtal hinaus, untersucht und bezüglich ihres Potenzials für die Zulgtaler Gemeinden bewertet.

      Zukunft Zulgtal
    • Dem Reformprojekt Neue Stadtverwaltung Bern (NSB) kann Pioniercharakter im Rahmen der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung in der Schweiz attestiert werden. 1994 wurde das Reformprojekt vom Parlament der Stadt Bern initiiert und hat als eines der ersten New Public Management-Projekte der Schweiz von sich reden gemacht. Mehr als 10 Jahre später hat der Stadtrat von Bern die Exekutive beauftragt, die flächendeckende Reform evaluieren zu lassen. Bei der Evaluation standen die Überprüfung der flächendeckenden Umsetzung von NSB und eine Optimierung des Steuerungssystems im Mittelpunkt. Der vorliegende Bericht enthält die Konzeption und die Ergebnisse dieser Evaluation. Als Schwerpunkte für eine kritische Überprüfung wurden vor allem die Gefahr der Bürokratisierung, die Entwicklung der politischen Steuerungs- und Planungsmöglichkeiten sowie die Frage der Leistungs- und Wirkungsorientierung festgelegt. Das methodische Vorgehen der Evaluation basiert auf einer umfangreiche Dokumentenanalyse, einem Vergleich mit drei anderen NPM-Städten der Schweiz, zwei schriftlichen Befragungen (Stadtrat und Verwaltungskader), der Mitarbeit an der städtische Mitarbeitendenbefragung, bei der auch Fragen zu NSB gestellt wurden, sowie Interviews mit sämtlichen Mitgliedern des Gemeinderates und ausgewählten Vertretern des Stadtrates und der Verwaltung.

      Evaluation der Parlaments- und Verwaltungsreform Neue Stadtverwaltung Bern NSB