Vom Leben in der Riesenmetropole Mexiko-Stadt geschafft, ziehen der Erzähler und seine mexikanische Frau aufs Land - in ein Dorf zwischen den Vulkanen des mexikanischen Hochlands. Dort tauchen sie in ein unbekanntes und faszinierendes Mexiko ein: Sie begegnen Schamanen, Heilern und Wettermachern und haben es mit Drogenhändlern, Wahlbetrügern und Großgrundbesitzern zu tun. Die Reise gipfelt in einem wilden Karneval, bei dem Magie und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart, Arm und Reich aufeinanderprallen. Dieser literarische Reisebericht entführt in die Tiefe Mexikos und bietet ein unterhaltsames Porträt des Landes und seiner Menschen. Jürgen Neubauer, der Mexiko schon länger kennt, entdeckt viel Neues und erzählt davon auf wunderbare Weise, was die Sehnsucht, Mexiko zu besuchen, nach der Lektüre verstärken könnte. Neubauer beschreibt Land und Leute so lebendig, dass man sich in einem Gemälde von Frida Kahlo oder Diego Rivera wähnt, ohne auf Klischees zurückzugreifen, sondern mit tiefem Verständnis für die Kultur. Seine sinnlichen Beschreibungen und poetischen Szenen fangen die Atmosphäre Malinalcos ein und machen das Buch zu einem unterhaltsamen, nachdenklichen Erlebnis, das zum Träumen einlädt.
Jürgen Neubauer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Mexiko ist ein Fest der Farben und der Fülle, ein Land, in dem sich die Natur von ihrer sinnlichsten Seite zeigt, in dem achtzig Ethnien leben und sechzig Sprachen gesprochen werden. Mexiko ist aber auch geprägt von schroffen Gegensätzen zwischen Brauchtum und Moderne, Katholizismus und Eventgesellschaft, Arm und Reich, ein Land, das warm und herzlich sein kann, aber auch grausam und herzlos. Jürgen Neubauer, der seit 2004 in Mexiko lebt, erzählt vom Alltag der Mexikaner. Er schreibt über Marienkult und Drogenkrieg, Fußballfieber und Familienleben, über Tortilla und Chili, den reichsten und den dicksten Mann der Welt, über Musik und Fiesta, Bürokraten und Schamanen - und über bunte Totenfeiern. Ein Buch, so facettenreich wie das Land.
Wie das Leben nach dem Tod aussieht? David Eagleman hat darauf nicht nur eine Antwort gefunden, sondern vierzig! Wir könnten unser Leben noch einmal leben, aber endlich sinnvoll sortiert, nach ähnlichen Tätigkeiten. Vielleicht sind wir auch Cyborgs, gebaut von viel dümmeren Lebewesen, damit wir ihnen ihr Dasein erklären. Und Gott selbst? Existiert wahrscheinlich. Aber ob ER eine Frau, ein Mann oder eine Mikrobe ist? Leidet SIE unter dem Burn-out- Syndrom? Oder ist ER auch nur ein Mensch wie du und ich? Die Gedankenexperimente, die der Neurowissenschaftler David Eagleman hier versammelt, sind wahnwitzig und hochspekulativ, urkomisch und unterhaltsam - und in ausnahmslos jeder Geschichte blitzt Weisheit und Poesie auf. Er denkt über den Tod nach und erklärt uns dabei das Leben.
Kenntnisreiche Biografie, bei der das Hauptaugenmerk der US-Politik in Lateinamerika und dem Funktionieren von Castros Machtapparat gilt
Der Tod und die Sonne
- 294 Seiten
- 11 Lesestunden
Eine wahre Geschichte aus der Welt des Stierkampfs: Achtzehn Jahre nach dem tragischen Tod steht der Sohn vor seiner größten Prüfung. Er tritt an zum letzten Kampf der Saison: am Todestag des Vaters in derselben Arena gegen Stiere derselben Zucht. Ganz Spanien schaut dabei auf ihn. Edward Lewine erzählt die bewegende Geschichte von Francisco Rivera Ordóñez, der den traumatischen Verlust des Vaters überwinden will, indem er in dessen Fußstapfen tritt. Der Leser wird hineingezogen in die fremde Welt des spanischen Stierkampfs und fiebert dem entscheidenden Duell in Franciscos Leben entgegen.