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Lothar Tautz

    Ich werde dann gehen ...
    Die Solidarische Kirche als Wegbereiterin der Friedlichen Revolution
    Don't Worry, Be Happy!
    • Mit der Gründung des Arbeitskreises Solidarische Kirche im Oktober 1986 erwuchs der DDR-Bürgerbewegung ein landesweites Netzwerk innerhalb der evangelischen Kirchen in der DDR, dessen Mitglieder im Herbst 1989 maßgeblich die Friedliche Revolution mitprägten. Die Solidarische Kirche in der DDR ist damit ein herausragendes „Beispiel für eine herrschaftskritische oppositionelle Theologie“ (Ehrhart Neubert) und Praxis. Autor Lothar Tautz, selbst Mitbegründer der Solidarischen Kirche, stellt deren maßgebliche Wirkung auf die (kirchen-)politische Entwicklung vom Lutherjahr 1983 bis in die Friedliche Revolution hinein dar und schließt damit signifikante Lücken in der zeitgeschichtlichen Betrachtung. Anhand zahlreicher Quellen macht der Verfasser deutlich, wie umfangreich sich das revolutionäre Potenzial des Herbstes 1989 unter dem Dach der Kirche entfalten konnte und wie sich die handelnden Personen in allen Politikbereichen qualifiziert haben.

      Die Solidarische Kirche als Wegbereiterin der Friedlichen Revolution2023
    • Ich werde dann gehen ...

      Erinnerungen an Oskar Brüsewitz

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Am 18. August 1976 verbrannte sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz zum Zeichen seines Protestes gegen die Kirchenpolitik der DDR auf dem Marktplatz von Zeitz. Obwohl die SED-Regierung Brüsewitz als unzurechnungsfähig darstellte, wurde seine Tat sowohl in kirchlichen als auch in kirchenfernen Kreisen durchaus als politisch motiviert verstanden und löste ungeahnte kontroverse Diskussionen aus. In diesem Band haben die Herausgeber Material zur Selbstverbrennung und deren Folgen gesammelt, darunter zahlreiche bisher unveröffentlichte Dokumente, welche die Tragweite der Tat eindrucksvoll belegen. Das Quellenmaterial wird durch Beiträge von Zeitzeugen ergänzt, die durch ihre denkbar unterschiedlichen Blickwinkel überraschen. Das Spektrum reicht von sehr persönlichen Worten enger Freunde des Pfarrers, bis hin zu Beiträgen, die die kirchenpolitischen Wirkungen der Tat durchleuchten. Aber auch eine Gruppe marxistischer Widerständler kommt zu Wort, die sich gegen die Stigmatisierung Brüsewitz’ eingesetzt hatte. Indem sich die Verfasser in ihren Beiträgen dem Menschen Brüsewitz behutsam, kritisch aber auch selbstkritisch nähern, entstand ein zeitgeschichtliches Buch, das existentielle Fragen aufwirft. Mit Beiträgen von Manfred Stolpe, Lothar Loewe, Werner Krusche, Bettina Wegner und vielen anderen, einem Geleitwort von Ester Fröbel, geb. Brüsewitz sowie einem Nachwort von Bischof Axel Noack.

      Ich werde dann gehen ...2006
    • Vier Jahrzehnte Leben in der DDR und zehn Jahre in der neuen Bundesrepublik sind für das Mauerkind Annette und den einst klassenbewußten Arbeitersohn Lothar Tautz Jahre, die unter dem Motto standen: "Don't worry, be happy!". Eine literarische Dokumentation von zwei unterschiedlichen DDR-Biographien, mit zwei Anfängen, in der Mitte einem gemeinsamen Happy-End und mit einer CD, besungen von Regine Hildebrandt und den Hildebrandt-Singers

      Don't Worry, Be Happy!2000