Poesie in seiner reinsten Form, die mit jeder Silbe das Herz und die Seele trifft, auffordernde und lebensbejahende Gedanken die unter die Haut gehen, und Gedichte, die selbst mit Sarkasmus und Ironie all der Melancholie ein Lächeln auf die Lippen zaubern. "Worte aus einer Feder meiner Flügel - 2017" ist eine Zusammenfassung der 2017 entstandenen Gedichte von Laut.Denker Christian Gruber.
Letzte Worte binden seltener die Person, die damit ihren „letzten“ Willen erklärt, sondern vor allem diejenigen, denen eine letztwillige Verfügung gilt. Daneben bergen sie die Möglichkeit, Selbstbindungen über den Tod hinaus zu erzeugen, womöglich sogar postmortale Identitäten zu generieren. Das „Gedächtnis des Willens“ besteht demnach nicht nur aus Versprechen und Verpflichtungen, sondern begründet vielmehr Verantwortung. Die Überwindung der eigenen Vergänglichkeit ist nicht bloß ein kulturspezifisches Desiderat, sondern darüber hinaus ein geradezu universeller Menschheitstraum.°°Letzte Worte und letzter Wille müssen jedoch nicht unbedingt an die Bedingung des Todes geknüpft sein. Auch der Angeklagte, dem im Strafprozess das „letzte Wort“ gebührt, lebt heute natürlich weiter – wenngleich unter einem nachfolgenden Diktum, das für ihn und andere bindend ist. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich dem Thema anhand unterschiedlicher Beispiele aus dem juristischen, rezeptionsgeschichtlichen, rechtshistorischen, althistorischen, literaturwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Bereich.°°
Der Nachdruck der Mecklenburgischen Hohenrucken geschiebestreifen bietet eine hochwertige Reproduktion der Originalausgabe von 1886. Dieses Werk bewahrt die historischen und kulturellen Aspekte der Region und ermöglicht einen Einblick in die Geografie und Natur der Mecklenburgischen Hohenrücken. Die sorgfältige Wiederherstellung sorgt dafür, dass Leser die Authentizität und den Charme des Originals erleben können.
Die Untersuchung beleuchtet die tief verwurzelte Verbindung zwischen Mensch und Zauberkunst, die als ein grundlegendes menschliches Bedürfnis interpretiert wird. Die evolutionäre Entwicklung des Menschen wird als ein sprachlicher Prozess betrachtet, der die kreative und theatralische Natur der Zauberkunst fördert. Zudem wird der Einfluss von Humor und kulturellen Aspekten der Zauberkunst auf die schamanistischen Traditionen der Naturvölker hervorgehoben, was die universelle Anziehungskraft und Bedeutung des Zauberns verdeutlicht.
In der Szene der Zauberklubs und -vereine gilt: Die Zauberkunst existiert mindestens seit der Zeit, da es des Schreibens fähige Menschen gibt. Dafür spricht ein Dokument, der ‚Westcar Papyrus’, das von einem Zauberkünstler namens Dedi berichtet, der im 3. Jahrtausend v.Chr. das berüchtigte Köpfen und die Wiederherstellung einer Gans vollzog. Das vorliegende Buch setzt sich mit theaterwissenschaftlichen Aspekten der Zauberkunst auseinander, richtet das Hauptaugenmerk dabei auf das vorletzte Jahrhundert und auf Wien. Erst mit dem 19. Jahrhundert ist die Zauberkunst nämlich als moderne und eigenständige Unterhaltungsform, wie wir sie heute kennen und verstehen, entstanden. Wien ist als lukrativer und nahrhafter Boden für diese sich entwickelnde Kunst mit insbesondere drei Magiern bekannt - Leopold Ludwig Döbler, Johann Nepomuk Hofzinser und Anton Kratky-Baschik. Das Buch beschäftigt sich zum einen mit der Frage, warum sich die Zauberkunst zu jener Zeit gerade in Wien zu einer viel gerühmten und geschätzten Vergnügungsform entwickelte und in wie weit diese Form der Unterhaltung Ähnlichkeiten mit anderen Vergnügungen des 19.Jahrhunderts in Wien aufweist. Ein weiteres Ziel des Buches ist es, die Frage zu beantworten, was unter Zauberkunst in Bezug auf Theater eigentlich zu verstehen ist, welche theatralen Aspekte diese artistische Kunstsparte also bietet.
Zur Persönlichkeitsentfaltung des Menschen in technisierter Verfassung
Bio- und Informationstechnologien generieren ständig neue, bislang kaum für möglich gehaltene Verbindungen zwischen Technischem und Lebendigem. Im Recht werfen diese technisch-lebendigen Assoziationen grundsätzliche Fragen auf, wenn es beispielsweise darum geht, welche Persönlichkeits- oder Eigentumsrechte an extrakorporal gelagerten Körpersubstanzen oder auch an genetischer Information bestehen. Ebenso ist eine Antwort darauf zu finden, welche Bedeutung neuronalen Daten für den Beweis psychischer Schädigungen im Schmerzensgeldprozess zukommt. Und nicht zuletzt erhebt sich die Rechtsfrage, ob der Eingriff in ein informationstechnisches System als persönlichkeitsverletzend gelten darf, weil dieses womöglich wie ein ausgelagerter Körperteil zu behandeln ist. Malte Gruber untersucht, wie sich diese Problemstellungen auf die privatrechtlichen Deutungen von Person, Sache und Rechtsverhältnis auswirken und dabei ein technologieübergreifendes Recht formieren: Bioinformationsrecht handelt von der engen Verknüpfung informationstechnisch-artifizieller und körperlich-lebendiger Prozesse, in denen sich die Persönlichkeit des Menschen in technisierter Verfassung entfaltet.
Die Frankfurter Jahrestagung der Kritischen Reihe am 15. und 16. Juli 2011 widmete sich dem Thema „Autonome Automaten“ und beleuchtete die gesellschaftliche Relevanz von Zukunftstechniken in der Gegenwart. Künstliche Intelligenz, künstliches Bewusstsein und künstliches Leben sind zentrale Forschungsfelder der Technikwissenschaften. Die Fortschritte in der Robotik und den sozial integrierten Informationstechnologien werfen wichtige Fragen zum Umgang mit diesen Technologien auf. Roboter und digitale Artefakte erscheinen nicht mehr nur als Objekte, sondern agieren zunehmend als eigenständige Akteure und soziale Interaktionspartner, was das Selbstbild des Menschen und der Gesellschaft beeinflussen könnte. Die Komplexität des Themas erfordert eine interdisziplinäre Auseinandersetzung, was sich in der Vielzahl akademischer Veranstaltungen zu Informationstechnologie, Robotik und Recht zeigt. Im August 2011 fand in Frankfurt der 25. Weltkongress der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie statt, der die Diskussion über „Autonome Automaten“ fortsetzte. Besonders die problematische Dichotomie von Mensch und Maschine wurde in einem Workshop behandelt. Der vorliegende Band vereint ausgewählte Beiträge beider Veranstaltungen aus dem Sommer 2011.
Die wissenschaftliche Arbeit behandelt den Vergleich von verschiedenen Analysemethoden zur Bestimmung des Eisengehaltes von Eisenoxiden. Der theoretische Teil befasst sich mit der Abhandlung einer Literaturrecherche zu diesem Thema. Neben der klassischen nasschemischen Bestimmung, der Titration, werden auch alternative Analyseverfahren beschrieben. Der praktische Teil beinhaltet die Auswertung von Wirbelschichtversuchen, die im Rahmen eines Ringversuches analysiert und ausgewertet wurden. Von den bestimmten Analysewerten wurden Diagramme erstellt und die Genauigkeit der Messdaten berechnet. Die Auswertung ergab, dass nahezu alle Industrielaboratorien die nasschemischen Analyseverfahren bevorzugen. Des Weiteren wichen die Ergebnisse der alternativen Methoden deutlich von den Verfahren der Titration ab. Aufgrund der Ergebnisse dieser Arbeit werden Möglichkeiten zur weiteren Vorgehensweise vorgeschlagen, um die Vergleichbarkeit der Methoden bzw. des Ringversuches zu optimieren.
Interne und externe Strategien für Führungskräfte und Pressestellen
188 Seiten
7 Lesestunden
Die Glaubwürdigkeit der Kommunikation wird als zentrales Thema behandelt, wobei der Fokus auf dem Kommunikationsstil von Führungskräften liegt, der oft nur einer kleinen Elite dient und somit nicht effektiv in der breiten Öffentlichkeit ankommt. Das Buch präsentiert Strategien für authentische Unternehmenskommunikation, insbesondere in einem von Konkurrenz und Zeitdruck geprägten Umfeld. Zudem wird die Bedeutung einer kritischen, internetaffinen Generation hervorgehoben, die ethisches Wirtschaften einfordert und somit die Kommunikationsstrategien von Unternehmen herausfordert.
Eine der großen Problemlagen der Moderne, nämlich die Auflösung des Subjekts, wie sie im Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zutage tritt – Gefahr der Entfremdung des Einzelnen durch die Gesellschaft einerseits, Chance der Emanzipation in der Gesellschaft andererseits –, scheint das alte Thema des väterlichen Gesetzes fortzuschreiben: Es sind die wechselseitigen Abhängigkeiten von Freiheit und Autorität, deren Ambivalenzen, die nicht bloß historisch veränderlich sind, sondern mit den Prozessen der sozialen Differenzierung korrelieren. Solche Korrelationen stellen sich nun als paternale Bindungen dar, die – bei all ihrer Unsicherheit und Unsichtbarkeit – Wahrnehmungen, Rationalitäten, Willen, und nicht zuletzt auch die Formen der Macht und des Rechts bestimmen.