Was ist das Wichtigste im Leben? Und was genau richtig? Albert hat eine schlimme Diagnose von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten erhalten. Während seine Frau Eirin auf einem Kongress ist, fährt er allein in die einsame Ferienhütte an einem Waldsee: Soll er sein Leben selbst beenden, bevor es die tödliche Krankheit tut? Um mit sich selbst ins Reine zu kommen, schreibt er in das Hüttenbuch. Er erzählt, wie er Eirin kennenlernte und wie sie als junge Verliebte in das Märchenhaus einbrachen, das sie später gekauft haben. Wie seine Ehe zu kriseln begann, welche Rolle Sohn und Enkelin für ihn spielen und von seiner Begeisterung für die Astrophysik. Es wird eine lange Nacht, bis irgendwann ein Boot ruderlos auf dem See treibt und ein Fremder erscheint.
Jostein Gaarder Bücher
Jostein Gaarder ist ein norwegischer Intellektueller und Autor, der oft aus der Perspektive von Kindern schreibt und deren Staunen über die Welt erforscht. In seinen Werken verwendet er häufig Metafiktion, also Geschichten in Geschichten. Gaarder, der aus einer pädagogischen Familie stammt, befasst sich mit philosophischen Fragen und präsentiert sie oft durch fesselnde Erzählungen. Seine Werke regen die Leser dazu an, über die Komplexität der Welt und unseren Platz darin nachzudenken.







Natürlich hat Jonathan schon mal von Außerirdischen gehört. Aber ihnen zu begegnen ist doch etwas anderes: Gelbe Zwerge vom Planeten Sykk bevölkern die Stadt und haben beschlossen, auf die Erde umzuziehen, weil es hier so leckere Bananen gibt. Die Menschen müssen sie dafür leider nach Sykk bringen, das sei so üblich bei einem Planetentausch, sagen sie. Was für eine verrückte Geschichte! Aber tatsächlich steht auf dem Fußballfeld schon ein Raumschiff, in dem die Menschen sitzen. Jonathan wünscht sich, alles wäre nur ein komischer Traum. Traum oder Nicht-Traum, das lässt sich immer erst hinterher unterscheiden. Sicher ist nur: Kurz vor der Geschichte ist Jonathan im Treppenhaus auf einer Bananenschale ausgerutscht ... Ein echter Gaarder schon für kleine Leser, illustriert mit wunderbar schrägen Bildern von Peter Schössow!
Das Kartengeheimnis
- 344 Seiten
- 13 Lesestunden
Klug, spannend und mysteriös. Ein leichtfüßiger philosophischer Spaziergang und eine poetische Fabel. Hans-Thomas ist zwölf und lebt bei seinem Vater. Vor vielen Jahren hat seine Mutter die Familie verlassen, ohne sich je wieder zu melden. Doch eines Tages wird sie per Zufall auf dem Titelbild einer griechischen Zeitschrift entdeckt. Vater und Sohn machen sich sofort auf die Suche. Es ist der Anfang einer unglaublichen Reise. Auf der Fahrt durch die Schweiz bekommt Hans-Thomas auf mysteriöse Weise ein winziges Buch in die Hände, das nur mit einer Lupe entziffert werden kann. Die Geschichte darin handelt ebenfalls von einer Reise, einer fantastischen Reise auf eine Insel, wo auf geheimnisvolle Weise ein Kartenspiel zum Leben erwacht. Und auch die Philosophie spielt eine Rolle bei dieser dreifachen Reise, an deren Ende Hans-Thomas nicht nur seine Mutter wiedersieht, sondern auch Abenteuer erlebt hat, die er sich nie hätte träumen lassen.
Der philosiophische Roman führt zu den grundlegenden fragen der menschlichen Existenz : Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Eine Einladung zu einer Reise an die Grenze unseres Wissens und nicht zuletzt eine Anstiftung zum Denken. (Verlagstext).
Nachdenken über das Leben »Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die fragte: ›Hast du gut geschlafen?‹ Wer war das?« Schneeweiß und unantastbar sitzt der Engel Ariel plötzlich auf der Fensterbank der sterbenden Cecilie. Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der krebskranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind. Zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft das zu durchdringen, was Spiegel uns als vertraute Fassade zeigen. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Und bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende trotzdem der Welt und sich selbst ein großes Stück nähergekommen.
Ein Roman über zwei ungleiche Mädchen und einen geheimnisvollen Briefeschreiber, ein Kriminal- und Abenteuerroman des Denkens, ein geistreiches und witziges Buch, ein großes Lesevergnügen und zu allem eine Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis 1994. Bis zum Sommer 1998 wurde Sofies Welt 2 Millionen mal verkauft. DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 1994
Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück. Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein -– mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen. »Einmal lesen reicht nicht! Ein wunderbarer Abschiedsbrief und eine ergreifende Lovestory.« Freundin
„Das Einzige, was wir brauchen, um gute Philosophen zu werden, ist die Fähigkeit, uns zu wundern“, hat Jostein Gaarder einmal gesagt. Mit seinem neuen Bilderbuch ermuntert er dazu schon kleinere Kinder. Die Hauptfigur in diesem Buch stellt sich tiefgründige Fragen wie: Woher kommt die Welt? Kann irgendwer wissen, was ich denke? Was ist Zeit? Und formuliert damit die großen Fragen der Philosophie. Sie sind für die ganze Menschheit gleich - die Antworten muss jeder für sich selbst finden. Das Buch ist ein Wechselspiel von kurzen, aber elementaren Fragen und stimmungsvollen Bildern. Wer gäbe sich nicht gern an einem wunderschönen Seeufer, in Gesellschaft eines gutmütigen Hundes, seinen Gedanken hin?
„Träum ich?“, denkt Kristoffer. Anstelle seines Schlafanzugs trägt er plötzlich Prinzenkleidung und landet in einem aufregenden Abenteuer um einen guten alten König und eine ungemütliche Königin, in deren Schloss ein verschwörerischer Hofmarschall und riesige Salamander ihr Unwesen treiben. Doch die größte Herausforderung wartet noch auf ihn: Wie kehrt er nach all dem wieder in die normale Welt zurück, aus der er im Schlaf offenbar herausgefallen ist? Jostein Gaarder lässt Träume wahr werden - in diesem Buch schon für Leser ab 8!
Der Geschichtenverkäufer
- 271 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Tragikomödie eines Mannes, der mit Geschichten handelt und nicht ahnt, daß sie gefährlicher werden können als das Leben. Das Geschäft floriert: Klassenaufsätze gegen Süßigkeiten, später gegen weibliche Zuneigung. Ihm fliegt zu, was vielen Schriftstellern ständig ausgeht: Geschichten. Der Gedanke, selbst Schriftsteller zu werden, erscheint ihm absurd. Es drängt ihn einfach nichts ins Licht der Öffentlichkeit. Und so entscheidet er sich für eine Karriere hinter den Kulissen des Literaturbetriebs. Er wird Geschichtenverkäufer. Die Geschäftsidee ist neu, der Erfolg überwältigend. Seine Kundenkartei reicht vom Gelegenheitsdichter bis zum internationalen Großschriftsteller, doch jeder glaubt, der einzige Kunde des Geschichtenverkäufers zu sein. Eines Tages aber tauchen Gerüchte auf. Von der »Spinne« ist die Rede, einem geheimnisvollen Manipulator ganzer Autorenbiographien. Urplötzlich findet sich der Ideenlieferant in eine Geschichte verstrickt, die von ihm stammen könnte. Doch diesmal ist sie bitterböse Wirklichkeit. Und das Ende liegt keineswegs auf der Hand.



