Einführung in die Kommunikationspsychologie
- 237 Seiten
- 9 Lesestunden






Im Sommer 2018 bewunderten die Autor/innen im Musée des Arts et Métiers in Paris das Foucaultsche Pendel und fragten sich, was am Ende des Pendels sein könnte. Sie erkunden in ihrem Buch Unsicherheiten, Bedrohungen und die Suche nach festen Punkten in einer unsicheren Welt, inspiriert von Umberto Eco.
Anlässlich seines 100. Geburtstags wird Paul K. Feyerabend gewürdigt. Die Diskussion seiner Ideen beleuchtet, inwiefern sie zur Analyse aktueller Ereignisse und Konflikte beitragen können.
Dieses Buch bietet zum Jubiläumsjahr eine kurze Biographie von Paul K. Feyerabend, eine Einführung in ausgewählte Schlüsselwerke und ein kritisches Fazit zu seiner Aktualität.
Wie wir unsere Menschlichkeit erhalten können - Historische Kontexte, Psychologische Reflexionen, Judenfeindliche Angriffe
Wie steht es mit den humanistischen Grundlagen unseres Lebens und Zusammenlebens? Müssen wir uns nicht gerade heute dieser Fundamente versichern? Wer greift diese Fundamente an? Um diese Fragen beantworten zu können, nutzt der Autor ein Konstruktionsprinzip, mit dem die humanistischen Anstrengungen seit Petrarca in dreifacher Weise gerahmt werden: Zum einen werden diese Anstrengungen in die jeweiligen historischen Kontexte eingeordnet; zum zweiten greift er auf Reflexionen zurück, die sich in den verschiedenen Entwicklungsetappen der Psychologie explizit oder implizit auf den Humanismus beziehen; drittens schließlich macht er auf judenfeindliche und antisemitische Äußerungen, Vorurteile, Diskriminierungen und Vernichtungsexzesse aufmerksam, um die Ambivalenzen der verschiedenen humanistischen Anstrengungen zu verdeutlichen. Denn, so der Autor, die Einstellung und das Verhalten gegenüber Jüdinnen und Juden sind der Lackmustest eines jeglichen Humanismus.
Warum werden aus jungen Menschen salafistische Jihadisten, die Gewalt pro - pagieren oder sogar in den Irak und nach Syrien ausreisen? Der Report untersucht individuelle Motivationen und Karriereverläufe, um Erklärungen für Radikalisierungsprozesse zu finden: Welche Rolle spielen individuelle Eigenschaften, mikrosoziale Voraussetzungen wie die Familie, meso-soziale Faktoren wie die soziale Umgebung oder makro-soziale, das heißt gesellschaftliche Bedingungen? Die Erkenntnisse des Reports bilden die Basis für Handlungsempfehlungen für Politik, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Mit diesem Buch werden Metaphern mit Visionen, theoretische und empirische Grundlagen und diverse Anwendungsmöglichkeiten internetbasierter Kommunikationen systematisch diskutiert. Konkret geht es den Autoren darum, Szenarios internetbasierter Kommunikationen (z. B. in und zwischen akademischem und schulischem Bereich, in und zwischen wirtschaftlichen Unternehmen) vorzustellen und im Hinblick auf ihre Nützlichkeit zu prüfen.
Deutsche Befindlichkeiten zwischen Geschichten und Geschichte
In diesem ersten Teil versammeln sich Beiträge, die sich mit sozialwissenschaftlichen Mythenkonzepten auseinandersetzen und diese begrifflich sowie methodisch bereichern. Herfried Münklers Vorüberlegungen zu einer Theorie politischer Mythen bilden den Auftakt. Bei Münkler bedeutet "Vorüberlegungen zur Theorie", dass eine umfassende Theorie noch nicht vollständig entwickelt ist. Seine Gedanken kreisen vorsichtig um das komplexe Thema nationale Identität. Diese Spannung muss der Text aushalten: einen theoretisch anspruchsvollen Gegenstand ohne die nötige Muße zu betrachten. Politische Mythen, so Münkler, sind eng mit nationaler Selbstdarstellung verbunden, ein Thema, das für die Deutschen besonders herausfordernd ist. In einer Zeit, in der wir oft kritischen Blicken ausgesetzt sind, erkennen wir die Spiegelfunktion des Mythos: „So hässlich sind wir doch nicht.“ Mythen bieten ein Sinnver sprechen und garantieren eine Zukunft. Sie enthalten ein Heilsversprechen: „Plötzlich ist klar und fraglos, was zu tun ist.“ Münkler weckt das Interesse an politischen Mythen, warnt jedoch vor deren Gefahren. Der Mythos ist stets konkret und reflektiert den realen Zustand des Gemeinwesens, nicht nur unsere Sehnsüchte. Es gibt typische Fälle von Gemeinschaften, die entweder real erfahren sind oder sich noch in der Assimilation befinden.
Mediale Konstruktionen und individuelle Interpretationen
Wie wird uber Terrorismus in den Fernsehmedien berichtet und wie wird das, was berichtet wird, von potentiellen Medienrezipienten wahrgenommen, erlebt und interpretiert? Mit dieser Fragestellung haben sich die AutorInnen dieses Bandes ausfuhrlich auseinandergesetzt und umfangreiches empirisches Material ausgewertet. Dabei fanden sich interessante Ergebnisse uber die Folgen von Dramatisierungseffekten in Fernsehnachrichten und uber den Zusammenhang zwischen Berichterstattung, Bedrohungserleben und Einstellungen z.B. gegenuber Muslimen.